Montag, 11. Juli 2016

[Rezension] William Ritter - Jackaby

Autor: William Ritter
Titel: Jackaby
Originaltitel: Jackaby
Übersetzer: Dagmar Schmitz
Teil einer Reihe: Band 1
Genre: Jugendbuch
Alter: ab 13 Jahren
Erschienen: 11.Juli 2016
Verlag: cbt
ISBN: 978-3570310885
Seitenanzahl: 320
Preis: Taschenbuch 9,99€, Ebook 8,99€
Wertung: 4/5
Bildquelle:  © cbt Verlag

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"New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ..."
Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/JACKABY/William-Ritter/e486667.rhd





Bei Jackaby handelt es sich um eine historische Dedektivreihe, die hier ihren Auftakt findet.
Sie spielt in der Zeit um 1892.
Sofort als ich begann, konnte mich die Story sofort in den Bann ziehen.
Was vor allem an den beiden Hauptcharakteren liegt, denn sie sind so wunderbar anders, charmant. Die teilweise sarkastische Art, total klasse.
Ich musste wohl die Hälft des Buches über grinsen.
Es war wirklich total klasse, wie sie miteinander umgegangen sind.
Im Zentrum steht Abigail Rook. Eine junge Frau die auf der Suche nach Abenteuer ist.
Bei der Suche nach Arbeit landet sie bei Jackaby.
Ein Dedektiv der doch ziemlich an Sherlock Holmes erinnert.
Er ist eine Klasse für sich und konnte mich sehr begeistern. Vor allem seine exzentrische und doch etwas eigene Art. Es kümmert ihn nicht was andere sagen, er zieht sein Ding einfach durch.
Man sollte vielleicht erwähnen, das er ein Dedektiv für das übersinnliche ist.
Er sieht was andere nicht sehen.
Er sieht Kobolde, Geister und vieles mehr.
Dinge die anderen verborgen bleiben.
Die oft Unheil anrichten können, aber nicht immer. So lebt z.b. der Geist Jenny bei ihm. Eine wirklich sympathische Frau, die ich sehr ins Herz geschlossen habe.
Abigail tritt in seine Dienste und was soll ich sagen.
Man hat das Gefühl, es ist alles so wie es sein muss.
Ich fand es wirklich faszinierend, wie sie sich in alles eingefügt hat.
Einfach als wäre es schon immer so.
Dabei bekommen sie es gleich mit einem bestialischen Mordfall zutun.
Doch haben übernatürliche Wesen dabei ihre Finger im Spiel?
Zusammen gehen Abigail und Jackaby auf Spurensuche und es war sehr interessant dies zu verfolgen.
Besonders die Banshee fand ich faszinierend.
Dabei gestaltet sich der Fall keinesfalls einfach. Er ist komplex und immer wieder habe ich vor Überraschung innegehalten.
Es gab einige Wendungen, die alles anders erscheinen lassen.
Die Spannung ist zwar am Anfang etwas holperig, aber durch viel Witz und Charme wird es wieder wettgemacht.
Ab Mitte des Buches kann man es jedoch nicht mehr zur Seite legen.
Es geschehen so viele Dingen und man hat kaum Zeit diese zu verarbeiten.
Einfach weil es zack auf zack geht.
Dabei geraten die beiden mehr als einmal in gefährliche Situationen und haben so einiges zu meistern. Was teilweise wirklich nicht ohne ist.
Der Showdown war sehr überraschend für mich und ich war doch auch ziemlich schockiert.
Der Abschluss der Geschichte hat mir gut gefallen.
Was mir jetzt weniger gefallen hat, irgendwann konnte ich übersinnliches und die normale Welt nicht mehr klar auseinanderhalten. Da war mir perönlich ersteres etwas zuviel.
Gern hätte ich noch mehr über die Hintergründe der Charaktere erfahren, aber dies blieb leider etwas außen vor.
Trotz allem konnte mich dieser Band schwer begeistern und ich bin gespannt auf weitere Bände.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Abigail was ihr viel Raum verschafft.
Auch die Nebencharaktere sind zwar gut gezeichnet, wirken aber noch etwas blass.
Die einzelnen Kapitel sind eher kurz gehalten, was ein gutes durchkommen gewährleistet.
Der Schreibstil des Autors ist fließend und stark einnehmend.
Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.




Was für ein klasse Dedektivroman.
Es erinnert sehr an Sherlock Holmes, bekommt jedoch mit dem übernatürlichen eine eigene Note.
Sehr packend, sehr spannend und teilweise etwas schaurig.
Und vor allem unheimlich witzig und charmant.
Unbedingt lesen.
4 von 5 Punkten.




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