Samstag, 19. Dezember 2015

[Buchvorstellung inkl. Autoreninterview] Sandra Florean

Hallo meine Lieben,

Heute möchte ich euch gern Band 4 der Nachtahn Reihe von Sandra Florean etwas näher vorstellen.
Ich liebe diese Reihe sehr und bin einfach der Meinung jeder sollte sie gelesen haben.



Uns als Leser plagt natürlich "danach" der Trennungsschmerz, aber wie wird es erst der Autorin danach gehen?
Das könnt ihr im Anschluss beim Autoreninterview erfahren.

Ich wünsche euch viel Spaß :)



Blutsühne Nachtahn 4


Genre: Fantasy, Paranormal Romance, Seiten: 420, ISBN: 9789963531745
Verlag: Bookshouse
Ebook 6,49€, Broschiert 14,99€


" Innere Unruhe plagt die junge Vampirin Louisa. Der Hunger äußert sich bei jedem Vampir anders und ist schwerer zu kontrollieren als die Blutgier. Auch wenn ihr geliebter Dorian alles unternimmt, um ihr diese letzte quälende Last zu nehmen, ahnt Louisa, dass nur einer ihr helfen kann. Der ist allerdings weit entfernt. Sie hat ihn aus ihrem Leben verbannt und ist sich nicht sicher, ob er je zurückkehren wird …

Der 4. Band entführt Sie in die düstere Welt der Nachtahne, in der der Vampir noch Vampir ist!
Quelle: http://www.bookshouse.de/buecher/Blutsuehne___Nachtahn_4/

Die  Nachtahn-Reihe:





Liebe Sandra, ich danke dir, dass du bereit bist mir ein paar Fragen zu beantworten.
Du hast die Nachtahn Reihe rund um Dorian und Louisa geschrieben.
Kannst du uns kurz etwas darüber erzählen?
Die Reihe ist eine abenteuerliche und romantische Geschichte mit viel „Action für Erwachsene“. Im ersten Teil „Mächtiges Blut“ geht es vor allem um den Vampir Dorian und die sterbliche Louisa, die beide ihre Sorgen und Nöte im Leben haben, aber dennoch zueinander finden und dabei viele Schwierigkeiten überwinden müssen. Im Laufe der anderen Bände kommen neue Charaktere hinzu, die das junge Glück entweder sabotieren oder ihre eigene Geschichte zu erzählen haben.

Louisa und Dorian sind sehr facettenreiche Persönlichkeiten.
Was schätzt bzw. liebst und was magst du gar nicht an ihnen?
Ich muss gestehen, dass ich all meine Charaktere genau so mag, wie sie sind. Sprich: mit all ihren Fehlern und kleinen Schrulligkeiten. Vieles hatte ich nicht vorher geplant, sondern entwickelte sich beim Schreiben erst derart heraus oder musste so sein, damit sie die Abenteuer unbeschadet überstehen konnten. Sie sind meine Babys, und deshalb liebe ich sie wohl mit der Vorbehaltlosigkeit einer Mutter ;)

© Sandra Florean
Wieviel von dir selbst steckt in den beiden?
In allen Charakteren steckt ein bisschen von mir. In Dorian ganz viel von dem, wie ich gern wäre oder wie ich sein würde, wäre ich er.

Nun ist der letzte Band der Reihe erschienen.
Kannst du uns sagen, wie lange du in etwa daran geschrieben hast?
Schwierig, da ich die Reihe in einem Rutsch durchgeschrieben und nachher nur am Schluss gefeilt habe. Aber wenn ich meine anderen Projekte betrachte, sind es pro Band mindestens sechs Monate (plus Überarbeitungen etc.)

Ich kann mir vorstellen, dass die beiden ein Teil von dir geworden sind.
Wie ist es für dich von ihnen Abschied zu nehmen.
Hast du Tränen vergossen, was geht dabei in dir vor?
Genau das wurde ich auf der Premierenlesung auch gefragt. Die Antwort ist schwierig. Für mich ist es zwar schreibtechnisch ein Abschied, aber der erfolgte im Grunde bereits, als ich mit einem neuem Projekt begann. Ansonsten habe ich für nächstes Jahr viele Veranstaltungen und Lesungen geplant, und die Nachtahn-Reihe wird mich bei jeder begleiten und ich werde immer wieder aus ihr vorlesen. Für mich ist es also nur ein halber Abschied: ich werde nicht mehr über sie bzw. mit ihnen schreiben, aber noch lange von ihnen erzählen. Dennoch befällt mich in ruhigen Momenten Wehmut, nicht mehr in ihre Rollen schlüpfen und mir neue Abenteuer für sie ausdenken zu können. Aber auch meine anderen Projekte und Protagonisten habe ich sehr lieb gewonnen und freue mich, sie nun der Leserschaft zu präsentieren.

Lieblingszitat der Reihe , von Sandra Florean


Welcher Band ging dir am leichtesten von der Hand und welcher am schwersten?
Das kann ich so gar nicht sagen, da ich die Unterteilung erst gemacht habe, als die Geschichte fertig war.

Stand das Grundkonzept komplett fest oder entstand alles nach und nach?
Das Ziel stand von vornherein fest. Nur der Weg dahin entwickelte sich beim Schreiben.

Hast du jetzt schon ein neues Projekt ins Auge gefasst und kannst uns etwas darüber verraten oder brauchst du erstmal Abstand?
Nein, Abstand brauchte ich nicht. Im Buchgeschäft gibt es lange Vorlaufzeiten, ehe ein Roman erscheint. So befasse ich mich seit gut zwei Jahren mit anderen Projekten, wovon es nächstes Jahr mindestens zwei auch zu lesen geben wird. Im April erscheint „Schattenrot“ im bookshouse Verlag. Ebenfalls ein Vampirroman, in der es aber mehr um die Freundschaft zweier Frauen geht, die aus verfeindeten Welten kommen. Sie beide sind aus unterschiedlichen Gründen unglücklich verliebt. Seraphina, die Seherin hat sich in einen Mann unter ihres Standes verliebt, so dass diese Verbindung undenkbar ist. Die Vampirin Kat leugnet ihre Liebe zu ihrem Schöpfer und kann ihm nicht verzeihen, dass er sie verwandelt hat. Sie ist eigenwillig, zügellos und damit eine tolle starke Hauptfigur. Als sie Seraphina trifft, erkennt sie, dass nichts so ist, wie es bisher schien. Sie kommt einer großen Lüge auf die Spur, die alles verändern wird – und das alles passiert natürlich mit ordentlich Action, Herzschmerz und viel Spannung. Im Juli wird dann das „geheimprojekt26“ im Papierverzierer Verlag erscheinen, an dem ich momentan schreibe. Als ich die Idee für dieses Projekt vorgeschlagen bekommen habe, war ich sofort begeistert, weil es genau meinen Geschmack trifft. Dieses Mal wird es nicht um Vampire gehen, aber es steht wieder eine Frau im Mittelpunkt, die … ups, mehr darf ich gar nicht verraten. Aber ihr werdet es erfahren.
Geplant und in Arbeit sind noch mehr Projekte, es wird also die nächsten Jahre immer mal wieder etwas von mir zu lesen geben.

Textschnipsel aus „Blutsühne – Nachtahn 4“
Der Hunger

Es schien die Wärme zu sein, die Louisa fehlte. Monatelang grübelte ich nun, was ich tun konnte, um ihr das zu geben, wonach ihr Hunger verlangte. Der Hunger war eines der Grundbedürfnisse eines Vampirs und fiel bei jedem anders aus. Manche töteten, manche brauchten die Angst ihrer Opfer oder deren Liebe, wieder andere sättigten ihren Hunger mit Schmerz oder Sex. Bei Louisa schien es das Bedürfnis nach Wärme zu sein. Es reichte jedoch nicht, wenn ich gerade getrunken oder heiß geduscht hatte. Meine Haut kühlte zu schnell ab. Ich musste mich irgendwie von innen wärmen. Und wie konnte ich das am besten tun? Mit meiner Todeswelle. Das war die Lösung! Ich konnte anderen Vampiren das Blut zum Kochen bringen. Auf mich angewendet, sollte das für ausreichend Hitze sorgen, dass sich meine Haut warm anfühlte. Warum war ich nicht schon vorher darauf gekommen?
Ich hatte bisher nie überprüft, ob sich die Haut meiner Opfer wirklich wärmer anfühlte. Das war mir nie wichtig erschienen. Rein theoretisch sollte es aber funktionieren. Die Schwierigkeit lag auch nicht darin, genügend Hitze zu erzeugen, sondern meine Todeswelle auf mich anzuwenden und das richtige Maß dabei zu finden. Ich wollte mich ungern selbst zu Brei kochen. Dennoch nahm ich das Wagnis auf mich.
Anfangs trainierte ich an einer Hand. An der linken, die ich zur Not entbehren konnte. So konnte ich überprüfen, ob es funktionierte. Es kostete mich fünf Tage, bis ich mich überwand. Das Ergebnis waren höllische Schmerzen, die sich meinen ganzen Arm hinaufzogen. Der Arm war währenddessen tatsächlich warm geworden. Das war doch schon mal was. Nun hieß es, die richtigen Körperteile zu erhitzen und dabei das richtige Maß zu finden.


Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen un ihr habt Lust auf die Reihe bekommen :)
Das würde mich sehr freuen.

Wenn ihr mehr über die Autorin erfahren wollt, dann schaut hier
rein :)

~ Susi Aly ~

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