Donnerstag, 7. Mai 2015

Blogtour: Himmelsgnade Die Vampirheilerin

Hallo meine Lieben,

Ich darf euch heute recht herzlich zu meinem Beitrag der Blogtour "Himmelsgarde - Die Vampirheilerin von Nina Melchior begrüßen.



In den letzten Tagen habt ihr schon viel über den Start der Reihe um die Vampirheilerin Elise Brennan erfahren.

 
Das Buch wurde euch vorgestellt, ihr habt Einblicke in die Mythen und Sagen erhalten.
Aber ihr habt auch Einblicke in den Vampirismus bekommen.
Außerdem habt ihr etwas mehr über Engel und gefallene Engel erfahren.
Ich hoffe , ihr seid schon jetzt richtig neugierig auf das Buch geworden.
Mir hat der Start der Reihe sehr gut gefallen und ich bin gespannt darauf wie es weitergeht.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf der Website der Autorin zu stöbern: Nina Melchior

Doch bevor ich mit meinen heutigem Beitrag loslege, bekommt ihr nochmal alle Stationen im Überblick.
So konnt ihr nochmal überall nachlesen und evtl. kommentieren, falls es euch etwas entgangen sein sollte.
 
Die Stationen

2.05. - Buchvorstellung/Rezension bei Nicole
3.05. - Die Handlungsorte bei Beate
4.05. - Einblicke in den Vampirismus bei Sarah
5.05. - Engel und gefallene Engel bei Susanne
6.05. - Irland - Mythen, Sagen und Bräuche bei Jennifer
7.05 - Schwarze Witwe bei mir
8.05. - Autoreninterview bei Bella


Ich beschäftige mich heute mit der schwarzen Witwe.
Wenn man schwarze Witwe hört, weiß man gleich worum es geht, allerdings bezeichnet man damit mehrere Spinnenarten der Gattungen:
Europäische schwarze Witwe
Südliche schwarze Witwe
Westliche schwarze Witwe
Nördliche schwarze Witwe.

Die Bezeichnung "Witwe" rührt daher, dass die Weibchen die Männchen nach dem Begattungsakt gelegentlich töten und auffressen .
Es handelt sich  in der Regel um ca. 1 cm große Spinnen mit kugeligem Hinterleib. meist weisen die Tiere eine schwarze Grundfärbung auf. Der Körper der Weibchen ist  von roten Punkten gezeichnet, einige Arten weisen eine charakteristische sanduhrförmige Zeichnung auf. Auch einfarbige Exemplare können auftreten. Die Männchen besitzen meist eine Zeichnung von feinen Linien an der Seite.
Dem Menschen können nur ausgewachsene Weibchen gefährlich werden.
Schmerzen nach einem Stich merkt man meist nicht sofort, da die Wirkung zeitverzögert auftritt.
Das Gift der schwarzen Witwen ist ein Nervengift, der Hauptbestandteil des Giftes ist Alpha Latrotoxin.
Es kann dabei zu Krämpfen und Muskelschmerzen kommen, in den seltensten Fällen ist ein Stich tödlich.
Was vor allem daran liegt, das nur eine geringe Menge des Giftes übertragen wird.
Es können aber auch andere Symptome auftreten , hier könnt ihr näheres nachlesen.
Die Wahrscheinlichkeit das jemand stirbt, hängt von der körperlichen Verfassung ab. Ältere Menschen oder Kinder können daran sterben.
Durch ein fallweise massenhaftes Auftreten und dadurch entstehende häufige Bisse ist diese Spinne als Gifttier sehr bekannt geworden. Sie beißt aber nur, wenn sie gestört oder angegriffen wird. 
Denn eigentlich ist sie ein sehr scheues Tier, sie fürchtet sich mehr vor den Menschen als umgekehrt.
Gefährlich sind nur die Weibchen, die Männchen sind harmlos.


Gern könnt ihr bei Wikipedia mehr über die einzelnen Arten erfahren
Ich finde diese Thematik äußerst faszinierend aber gleichzeitig auch abstoßend.

Nun möchte ich euch gern noch erklären was die schwarzen Witwe und allgemein Spinnen  mit der Mythologie zutun haben.
Allgemein steht die Spinne für Kraft und das Weben des Schicksals.
Auf der ganzen Welt kommt sie in Mythen und Bräuchen vor , ihre Symbolik ist in den meisten Ländern ziemlich ähnlich. 
In Indien wurde sie mit Maya, der Weberin der Illusion assoziiert. 
Bei den Moiren der griechischen Mythologie und den Nornen der skandinavischen Tradition nahm sie die Gestalt von Frauen an, die den Lebensfaden spinnen, bemessen und abschneiden. 
Bei den Indianern gilt die Spinne als Großmutter, als Verbindungsglied zwischen Vergangenheit und Zukunft.
 

Im Gegensatz zu den Insekten haben Spinnen einen zweigeteilten Körper, der ihnen ein achterförmiges Aussehen verleiht. 
In Verbindung mit ihren acht Beinen ist dies ein Hinweis auf die mystische Bedeutung der Zahl 8, die als Symbol der Unendlichkeit gilt, da das Leben immerzu von einem Kreis in den anderen überfließt. Die Schwierigkeit besteht darin, diese Kreise abzuschreiten und eine balancierte Position an ihrem Schnittpunkt zu halten. 

Sie  lehrt uns die Balance zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Physischem und Spirituellem, zwischen Männlichem und Weiblichem. Sie lehrt uns, daß alles, was wir heute tun, in das eingewoben wird, was wir in der Zukunft erleben. 

Spinnen wecken auch kreative Sensibilität, da sie  feine und komplexe Netze weben, das uns an den subtilen Einfluß der Vergangenheit auf die Zukunft erinnert. Ihr Gewebe ist oft spiralförmig, und das ist die geometrische Form der kreativen Entwicklung. Wenn sie in der Mitte ihres Netzes sitzen, so ist dies ein Hinweis darauf, daß auch wir im Zentrum unserer Welt sitzen sollten. Dafür haben die alten Mysterienschulen eine Maxime, die über ihren Portalen geschrieben stand: »Erkenne dich selbst, und du wirst das Universum erkennen!« Sie  zeigen uns, daß die Welt rings um uns gesponnen wird, und daß wir es sind, die unser eigenes Schicksal schreiben.  

Aufgrund ihrer Merkmale wurde sie in der Mythologie mit drei Arten der Magie assozijert: Die erste ist die Energie der Schöpfung, dort symbolisiert sie schöpferische Kraft. Zweitens geht es auch um die Selbstbehauptung dieser kreativen Kraft, also darum, die weibliche Energie stark und lebendig zu halten. Dazu gehört die Eigenschaft der Schwarzen Witwe, bei der das Weibchen das Männchen nach der Paarung auffrißt. 
Das dritte magische Element bezieht sich auf ihre Spiralenergie, die Vergangenheit und Zukunft verbindet. 

Sie ist auch die Hüterin der alten Sprache und Alphabete. Jede Gesellschaft hat Ihre Mythen über die Entstehungsweise ihrer Alphabete. Die Entstehung der geometrischen Formen und Winkel im Spinnennetz galt oftmals als das erste Alphabet, und deshalb wurde die Spinne auch als Lehrerin von Sprache und Schrift betrachtet. 
Menschen, die durch das geschriebene Wort Magie »weben«, haben wahrscheinlich die Spinne als Krafttier. Sie wurde auch deshalb mit Tod und Wiedergeburt assoziiert, weil manche Spinnenmännchen nach der Paarung von den Weibchen gefressen werden. 

Weil die Spinne Netze webt, wurde sie auch zum  Mondymbol.

Sehr faszinierend, wie ich finde.



Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick verschaffen.



Gewinnen könnt ihr natürlich auch etwas.
Beantwortet mir dafür folgende Frage und kommentiert unter dem Post.

Einen Vampir heilen? 
Wie oder mit was macht man das? 
Die kreativste Antwort gewinnt.


Der Gewinn



Teilnahmebedingungen
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
Teilnahme und Versand nur innerhalb Deutschland möglich!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Haftung bei Verlust durch den Postweg.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Name öffentlich im Gewinnerpost genannt und eure Adresse an die Autorin weitergegeben wird, damit sie euch euren Gewinn zuschicken kann.


Morgen könnt ihr bei dem letzten Beitrag der Blogtour, bei Bella ein Interview mit der Autorin nachlesen.
Ich wünsche euch viel Spaß dabei.


Eure Susi Aly

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal hier an die Susanne für ihren interessanten und sehr ausführlichen Beitrag über Spinnen und im besonderen über schwarze Witwe.

    Das schlimmste was ich in dieser Richtung mal gelesen habe im TV waren..es gibt Menschen, die solche Spinnen gerne essen.

    Na ja, jedem das Seine.

    Vielleicht lässt sich ja auch aus Spinnengift ein Rettungsmittel für Vampire herstellen.

    LG..Karin..

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  2. Hallo,

    sehr interessanter Beitrag. Ich hab glatt Gänsehaut bekommen, weil ich bei dem Beitrag die Spinnen förmlich vor mir gesehen habe :)

    Vielleicht kann ja das Gift von bestimmten Tieren Vampire heilen. Ich würde da auf Schlangengift tippen :)

    LG
    SaBine

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  3. Ich würde mal sagen mit der Kraft der Liebe - auch ein Vampir war auch mal nur ein Mensch. Ein Kuss auf den Mund, dabei aber darauf achten, dass man den spitzen Zähnen fernbleibt und keinen Knoblauchatem hat. Vielleicht hilft ja auch ein Trank aus Fliegenpilz, Giftpflanzen und Stinktiersekret?

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama@onlinehome.de

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