Donnerstag, 23. April 2015

Rezension: Anni Bürkl - Schweigegold

Autor: Anni Bürkl
Titel: Schweigegold
Genre: Kriminalroman
Teil einer Reihe: Berenike Roither Band 5
Seitenanzahl: 245
Verlag:  Gmeiner, A; Auflage: 1 (4. Februar 2015)
ISBN:  ISBN 978-3-8392-1667-5
Ebook: 8,99€
Broschiert: 9,99€
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Anni Bürkl, Jahrgang 1970, lebt und arbeitet als freie Journalistin, Autorin und Ghostwriter in Wien. Im Ausseerland, wo sie sich im Sommer gerne aufhält, schreibt sie am liebsten. 2003 wurde sie mit dem Theodor-Körner-Förderungspreis ausgezeichnet. 2010 erhielt sie das Krimi-Stipendium „Trio Mortale“ der Stadt Wiesbaden. „Schweigegold“ ist ihr fünfter Roman um die charismatische „Teelady“ Berenike Roither. www.annibuerkl.at




Berenike Roither muss die Trennung von ihrem Freund Jonas verkraften, als ihre Schwester nur knapp einem Mordanschlag entgeht. 
Außerdem tauchen gestelzt formulierte Drohbriefe auf - allesamt gerichtet an Berenike ... 
Ratlos macht sie sich auf die Suche nach den Hintergründen, die sie in die Vergangenheit und die goldene Stadt an der Moldau führen. Im Labyrinth von Prags Gassen fühlt sich Berenike plötzlich wie eine Hauptfigur aus Kafkas Romanen ... 



 

Berenike Roither Besitzerin eines Teesalons ist gerade dabei die Trennung von ihrem Freund, den Polizisten Jonas zu verkraften.
Da wird plötzlich ein Mordanschlag auf ihre Schwester Selene verübt.
Selene kann sich jedoch nicht an den Täter erinnern.
Wenig später bekommt Berenike seltsam verfasste Drohbriefe, ihre Mutter kommen sie bekannt vor.
Berenike forscht nach und ihre Spuren führen sie nach Prag, zu der Geschichte ihrer Großmutter.
Wer hat es auf sie und ihre Lieben abgesehen?
Und warum nach so langer Zeit?
Wird sie das Rätsel entschlüsseln können?

Der Einstieg in dieses Buch geht nur langsam vonstatten. Die Spannung ist zunächst nur unterschwellig spürbar.
Anfangs haben mich vor allem Berenike und ihr Teesalon gefesselt. Es wird sehr bildhaft beschrieben, auch die tollen Muffins. Da bekam ich direkt Lust darauf und fing selbst an zu backen.
Ich mag so was, das macht die ganze Geschichte gleich sympathischer.
In Laufe des Buches wird es dann immer spannender und man möchte mehr erfahren über Berenike und über ihre Beziehung zu Jonas.
Toll fand ich, daß man da dann direkt auch Rückblicke erhält.
Denn im Laufe des Buches erfährt man , dass es sich hier um den fünften Fall für Berenike handelt.
Auch die Geschichte über ihre Familie hat mir gefallen.
Die Umschreibung von Prag war ebenfalls sehr informativ und  bildreich.
Berenike wandelt auf den Füssen ihrer Großmutter und muss dabei einiges erfahren, dass sie lieber nicht gewusst hätte.
Der zentrale Teil dieses Buches hat mir sehr gut gefallen, denn die Geschichte der eigenen Familie ist immer interessant und es wert, dass man sie erforscht.
Gegen Ende des Buches wurde dann auch ersichtlich um wen es sich bei dem Täter handelt, auch wenn man das vorher in keiner Weise ahnen kann.
Der Schlussakt hat mir sehr gut gefallen. Jedoch ging er mir persönlich zu schnell vonstatten. Da hätte man ein bisschen mehr darauf eingehen können, da es jedoch überwiegend darum in diesem Buch geht.
Wir geraten hier in einen Strudel aus Rache, Gier und Eifersucht.
Mit Berenike musste ich anfangs jedoch erst warm werden. So ganz ergründen konnte ich sie immernoch nicht. Aber sie wirkt sympathisch und scheint das Herz auf dem rechten Fleck zu haben.
Jonas dagegen war mir gleich sympathisch und ich fand einfach, die beiden passen gut zusammen.
Auch Berenikes Familie hat mir gut gefallen.
Die Charaktere waren gut dargestellt, auch wenn man viele nur erahnen konnte. Da fehlte etwas die Tiefe.
Die Ermittlungsmethoden die man hier erfährt haben mir gefallen, aber auch da hätte ich mir mehr Details gewünscht.
Wir erfahren hier überwiegend alles aus Berenikes und Jonas´ Sicht. Fand ich gut, denn so konnte man sie besser kennenlernen. Dennoch hat mir da, noch ein bisschen mehr Tiefe gefehlt.
Aber alles in allem ließ es sich recht gut lesen, die Emotionen waren für mich jedoch nur teilweise spürbar.
Die Kapitellänge ist normal.
Das Cover und auch der Titel gefallen mir gut.






Ein lockerer Krimi aus dem Salzkammergut für zwischendurch.
Hierbei handelt es sich um den 5. Fall für Berenike, es ist jedoch nicht erforderlich die anderen Teile vorher zu lesen.
Wer leichte Krimikost liebt, wird dieses Buch mögen.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da es leichte Schwächen aufweist.


 


 



Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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