Sonntag, 12. April 2015

Blogtour: Einmal, keinmal, immer wieder von Dorothea Stiller

Hallo meine Lieben,

ich darf euch heute zum 2.Tag der Blogtour zum Chicklit-Roman "Einmal, keinmal, immer wieder" von Dorothea Stiller begrüßen.




Ich habs ja eigentlich eher weniger mit leichter Lektüre.
Aber bei diesem Roman hab ich manchmal wirklich Tränen gelacht.
Er versprüht einfach gute Laune und macht das Leben leichter. Conny ist wirklich ein Fall für sich...



Blogtourdaten

11.04. - Schreibtipps bei Grüsse vom See
12.04. - Autoreninterview bei mir
13.04. - Buchtrailer bei Miss Roses Bücherwelt
14.04. -  Bezüge zu anderen Büchern und zum Leben der Autorin bei Amezaliwa
15.04. - Charakterinterview bei Lu´s Buchgeflüster
16.04. - Schauplätze: Hanburg/Münster bei Ullas Bücherseite
17.04. - Second Life bei Wortwucher
18.04. - Gewinnspiel-Details und Startschuss für die Einsendungen bei Wortwucher



Gestern habt ihr bereits einige Tipps und Tricks aus Doros Schriftsteller-Leben erfahren.
Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr habt auch was dabei gelernt.
Bei mir geht es nun heute mit einem Interview weiter.
Ich hab mich etwas mit Doro unterhalten.
Ich kann zu Recht sagen, daß sie ein herzensguter Mensch ist und das ein oder andere mit Conny gemeinsam hat.
Eine interessante Persönlichkeit, die es zu ergründen gilt...
Aber lest selbst...







Liebe Dorothea, erstmal vielen Dank, daß Du mir ein paar Fragen beantwortest.
Das freut mich sehr.
Ich freue mich auch, auf deinem Blog zu Gast sein zu dürfen. :-)

Du schreibst ja humorvolle Frauenromane.
Conny steht im Zentrum deiner Bücher.
Wie entstand die Idee zu der Reihe rund um Conny?
Ich suchte einen Verlag für ein Jugendbuch, das ich geschrieben habe. Das Manuskript schlummert immer noch auf meiner Festplatte. Eine Freundin wies mich auf einen Verlag hin und ich habe deren Webseite besucht, um zu gucken, was dort zu Manuskripteinsendungen steht. Dort hieß es, sie suchten vor allem „junge Autoren“. Und die Autoren, die mit Foto abgebildet waren, sahen auch alle jung und attraktiv aus. Daraufhin meinte ich zu meiner Freundin, ich wäre nicht so unbedingt das, was dieser Verlag sucht. Und ich habe gewitzelt, ich könnte mein Manuskript ja einsenden, indem ich vorgebe jemand anderes zu sein und ein Foto von einem Model anhängen. „Wie damals Laura Hold bei ‚Remington Steele‘.“ (Die Detektivin hat mit ihrem Detektivbüro keinen Erfolg, bis sie für sich einen Chef - einen Mann - erfindet. Dann engagiert sie einen gutaussehenden Kleingauner, der fortan ihren Chef, Remington Steele, spielt.) Das war dann eigentlich die Grundidee, die ich mit einer Freundin am Telefon weitergesponnen habe. Das haben wir öfter. Nach dem Motto: „Da könnte man auch ein Buch daraus machen…“. Ich habe dann einfach irgendwann angefangen, es zu schreiben und festgestellt: es funktioniert. Und so ist dann Conny entstanden. Als ich dann erst einmal Conny und ihre Freundinnen erfunden hatte, fiel es leicht, die Geschichte weiterzuspinnen.

Das ist eine klasse Idee und toll, daß sie funktioniert hat. Remington Steele hab ich persönlich immer sehr geliebt.
Identifizierst du dich ein kleines Stück mit Conny?
Dorothea Stiller
Ich müsste lügen, wenn ich „nein“ sage. Aber Conny ist nicht autobiografisch. Auch wenn sie denselben Beruf hat wie ich und ebenso wie ich Mutter von zwei kleinen Kindern. Sie trägt einige Züge von mir, aber sie unterscheidet sich auch ganz deutlich in vielen Dingen. Sie hat eine Tendenz, sich in Dinge hineinzusteigern und aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Hin und wieder kann ich das auch, aber so schlimm wie Conny bin ich da (hoffentlich) nicht. Conny möchte gern vom Schreiben leben können. Ich denke, das ist etwas, wovon fast jeder träumt, der leidenschaftlich gern schreibt. Seine Leidenschaft zum Beruf machen, ist natürlich eine tolle Sache. Aber ich bin auch gern Lehrerin. Vor allem der Umgang mit den Schülern macht mir Spaß. Klar gibt es auch - wie in jedem Job - Dinge, die man nicht so gerne tut. Wie der viele Verwaltungskram oder die leidigen Korrekturen. Conny ist mir schon in vielen Dingen ähnlich, aber dann auch wieder ganz anders.

Mich persönlich hat "Einmal, keinmal, immer wieder" positv überrascht.
Es ist ein Roman mit dem sich viele identifizieren können, da es viele Alltagssituationen widerspiegelt, die uns weitgehend vertraut sind.
Was möchtest du genau mit dieser Reihe ausdrücken und was gefällt dir besonders an Conny?
Eigentlich wollte ich genau das - etwas Unterhaltsames schreiben, das den „alltäglichen Wahnsinn“ zum Thema hat. Etwas, das genau so stattfinden könnte. Ich mag Chicklit und habe auch immer gern „Sex and the City“ geschaut. Aber die Mädels um Carrie haben nun nicht gerade alltägliche Berufe und sind sehr glamourös. Man kann sich trotzdem mit dem identifizieren, was sie in ihren Beziehungen erleben. Doch beim Thema „ich hätte mir eine Eigentumswohnung kaufen können, wenn ich nicht alles Geld für Designer-Klamotten und Manolos ausgegeben hätte“ muss ich dann doch aussteigen. Meine Figuren sollen also eher aus dem Leben gegriffen sein. Was mir besonders an Conny gefällt ist, dass es eigentlich eine Idee war, die aus einem Scherz entstanden ist und dann haben sich nach und nach diese Charaktere und ihr Leben herausgeschält, die ich inzwischen echt mag. Sie sind irgendwie richtige Freunde geworden. :-)

Kannst du uns sagen, wieviele Teile du in etwa noch geplant hast?
Eigentlich sollte nach „Einmal, keinmal, immer wieder“ Schluss sein. Es gibt ja auch keinen Cliffhanger am Ende. Man könnte die Geschichte so stehen lassen, ohne dass etwas fehlt. Aber vielleicht geht es mir ja wie nach dem ersten Band und plötzlich geht es in meinem Kopf doch noch weiter.


Arbeitest du denn schon an Band 3?
Nein. Aktuell arbeite ich an zwei Jugendbuchprojekten. Der Kinder- und Jugendbuchbereich ist ja meine große Leidenschaft. Aber bisher habe ich noch nicht das Glück gehabt, dort Fuß fassen zu können. Es ist ein sehr schwieriger Markt, zumal besonders in diesem Bereich von den Verlagen immer stärker auf ausländische Lizenzen gesetzt wird. Ein Buch ins Programm zu nehmen, das zum Beispiel in den USA oder England schon gut läuft, ist natürlich nicht so ein Risiko, wie einen unbekannten deutschen Titel auf den Markt zu werfen.

So nun genug von Conny, denn dich finde ich auch ganz interessant.
Wer gibt dir privat den Halt, damit du einfach mal zur Ruhe kommen kannst?
Definitiv mein Mann. Er ist bei uns der Ruhepol. Wenn ich schon ausflippe, bleibt er noch gelassen. Das erdet mich. Er hält mir oft den Rücken frei zum Schreiben. Meine Kinder halten mich zwar einerseits vom Schreiben ab, andererseits geben sie mir natürlich auch viel Halt und helfen mir, mich auch wieder auf mein eigenes „inneres Kind“ zu besinnen.


Wie kannst du am besten entspannen?
In der Badewanne mit einem guten Buch bzw. meinem E-Reader oder bei einem Spaziergang.


Was ist deine kulinarische Sünde?
Schokolade. Definitiv. Die hat der Teufel erfunden. :-)

An welchen Orten erfährst du die meiste Inspiration?
Gute Frage. Meistens an völlig unpassenden Orten. Dann ist man gerade irgendwo und plötzlich kommt einem diese Idee in den Kopf. Da hilft es, sie möglichst schnell aufzuschreiben oder sonstwie festzuhalten. Eigentlich kann aber jeder Ort und jede Situation im Alltag eine Inspiration sein. Oft schreibt ja das wahre Leben die unglaublichsten Geschichten. Gespräche, die man aufschnappt, Szenen, die man beobachtet, Leute, die einem begegnen…


Wie gehst du mit Lesermeinungen und Kritiken um?
Ich versuche, Kritik gelassen zu sehen. Aber das ist nicht immer so einfach. Wenn man lange an etwas gearbeitet hat, trifft es einen natürlich, wenn jemand es mit ein paar Worten in Grund und Boden stampft. Da hilft es schon mal, sich bei Freunden auszuheulen. Ich versuche einfach, Kritik mit etwas Abstand zu betrachten. Wenn ich mit etwas Abstand darüber nachdenke, kann ich sie ganz gut sortieren in Kritik, die mir einleuchtet und Kritik, die ich nicht nachvollziehen kann. Die letztere sollte man am besten einfach ignorieren (ich arbeite daran). Kritik, die einleuchtend ist, bringt einen weiter. Daraus kann man lernen und es nächstes Mal besser machen. Ich habe schon das Gefühl, dass ich mich entwickelt habe. Vor allem, wenn ich ganz alte Sachen von mir lese, die noch auf meinem Rechner schlummern. Da liegen Welten zwischen. Dafür ist Kritik ganz wichtig. Aber es tut natürlich auch gut, wenn man Lob hört.


Wie würdest du dich selbst charakterisieren?
Uiii. Schwere Frage. Ich glaube, ziemlich bodenständig, neugierig, verspielt und offen für Neues.


Was liest du in deiner Freizeit am liebsten?
Ich bin ein Querbeet-Leser. Ich bin da nicht so festgelegt. Sehr gern lese ich Jugendbücher und All-Age, gerne auch Krimis, ab und zu Thriller, natürlich auch Chicklit, Liebesromane, Klassiker, Fantasy (allerdings nicht so gern ‚High Fantasy‘). Horror ist nicht unbedingt mein Genre und Science Fiction auch nur bedingt.

Bist du Kaffee oder Teetrinker?
Kaffee. Früher habe ich eher Tee getrunken. Aber mittlerweile bin ich echt ein Kaffeejunkie.


So meine Liebe Dorothea, ich wünsche dir als Autorin und auch als Mensch weiterhin viel Erfolg und Schaffenskraft.
Vielen Dank. :-)


Doros Arbeitsplatz
Kaffee ist ihr ständiger Begleiter, 
aber hin und wieder darf es auch etwas Writers Tears sein







Dafür müsst ihr mir eine Frage beantworten.

Welche bekannte TV-Serie brachte Doro auf die Idee zu ihren Conny-Büchern? 

Merkt euch den dritten Buchstaben für das Lösungswort.
Denn bei jedem Blogtourtag werdet ihr auf verschiedenen Blogs einen Buchstaben einsammeln und dieser ergibt dann am Schluss das Lösungswort.
Ich wünsch euch viel Glück und drück euch ganz dolle die Daumen.

Das gibt es zu gewinnen

 

Teilnahmebedingungen  
Teilnahme ab 18
Keine Barauszahlung des Gewinns.
Kein Ersatz beim Verlust auf dem Postweg.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet und anschließend wieder gelöscht.
 
So, ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und ich konnte euch auf Dorthea Stiller und ihre Bücher neugierig machen.
 
Morgen geht es dann weiter mit dem Buchtrailer bei Katja. Ich wünsche euch viel Spass bei den weiteren Tourstationen.
  
 

Eure Susi Aly

 

1 Kommentar:

  1. Sonjas Bücherecke12. April 2015 um 08:53

    Hallo,

    fand es ja auch total interssant, wie die Idee zum Buch entstanden ist. Toller interessanter Beitrag, den ich mich großem Interesse gelesen habe. Scheint ja auch ein tolles Buch zu sein.

    Wünsche einen schönen Sonntag.
    LG Sonja

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