Freitag, 13. März 2015

Rezension: Markus Tillmann - Teufel


Autor: Markus Tillmann
Titel: Teufel
Genre: Fantasy - Thriller
Seitenanzahl: 292
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (18. November 2014)
ISBN:  978-1503152137
Ebook: 0,99€
Taschenbuch: 9,99€
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Erfahrt mehr auf der Website des Autors
www.markustillmanns.de 






Der Teufel ist hier!

Luzifer offenbart sich. Und die Welt ist geblendet. Journalist Tabarie berichtet für gewöhnlich über Lokalpolitik und Kleinkriminelle. Doch nun traut er seinen Augen nicht, als der Engel der Finsternis selbst erscheint und mehr und mehr Menschen dem Bösen verfallen. Kann Tabarie den Teufel noch aufhalten?
Der Journalist ermittelt in dem verzweifelten Versuch, Satans Plan zu durchschauen.
Aber was ist es, dass die Menschen so anfällig für das Böse macht? Warum sind sie so leicht verführbar?

Ein spannender Fantasy-Thriller, der uns entführt von den Türmen des Kölner Doms bis in die Gewölbe unter dem Vatikan.

Für alle, die immer schon sehen wollten, wie die Welt zum Teufel geht ... 





Ich muss sagen, ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend.
Der Anfang begann sehr gut.
Ein gigantisch leuchtender Feuerball nimmt Kurs auf die Erde, alle sind sich einig, daß Ende ist nah.
Doch was da herabschwebt, ist Luzifer höchstpersönlich.
Engel oder Teufel?
Nun , so genau weiß das wohl niemand.
Alle knien nieder.
Nur Aljoscha Tabarie nicht.
Warum ist das so?
Wieso erstarren alle vor Ehrfurcht, nur der Journalist nicht?
Aljoscha geht dem ganzen auf dem Grund und was er dabei entdecken muss, ist kaum zu glauben.
Wieso verfallen alle dem Bösen?
Doch es geschehen immer seltsamere Dinge.

Ich fand dieses Buch sehr interessant, es hat mich von Beginn an, gepackt.
Ich musste einfach unbedingt ergründen, was es mit dem ganzen auf sich hatte.
Aljoschas Mission, das ganze aufzuklären, wurde zur wahren Obsession.
Ich fand dieses Buch sehr gut geschrieben und der zentrale Kern wurde relativ schnell klar.
Was ist das Böse und worin besteht es?
Hier erscheint uns der Teufel in Engelgestalt.
Das kann zu allgemeiner Verwirrung sorgen.
Denn der Teufel ist schlecht und der Engel ist gut. In diesem Moment verwirrt der Teufel die Menschheit und tut vermeintlich Gutes.
Aber die Frage stellt sich natürlich, tut er wirklich Gutes oder was hat er tatsächlich vor?
Die Figur des Aljoscha hat mir sehr gut gefallen. Er ist kein typischer Held, er tut einfach, was er tun muss.
Er ist sehr sympathisch und lässt sich nicht reinreden, bei dem was er tut.
Er wirkte auf mich authentisch, einfach weil er auch seine Ecken und Kanten hat.
Je mehr er erfährt, muss er sich allerdings auch fragen, wem kann er überhaupt noch trauen?
Auf der Suche nach der Wahrheit, setzt er mehr als einmal sein Leben aufs Spiel.
Er kommt der Wahrheit immer mehr auf die Spur, bis er sich in einem explosivem Showdown wiederfindet.
Der wirklich enorm ist.
Im Laufe des Buches begegnen uns sehr interessante Personen wie z.b. Li, die mich doch irgendwie fasziniert hat.
Wir erhalten Einblick in die Seele verschiedener Personen und das hat mir doch recht gut gefallen.
Aber dieses Buch besticht vor allem durch Manipulation und namenloses Entsetzen.
Es ist ein Buch, daß doch etwas zum nachdenken anregt.
Den Verlauf der Geschichte, fand ich doch recht gut durchstrukturiert, wenn es mir auch manchmal etwas zu abgehoben war.
Da wäre meiner Meinung nach, weniger mehr gewesen.
Aber gut, die Geschichte findet ein würdiges Ende.
Obwohl mich dieses Buch fesseln konnte und ich durchaus Emotionen entwickelt habe, hat mir letztendlich trotz allem etwas gefehlt.
Schade fand ich, daß am Ende noch Fragen offen blieben.
Über Aljoscha und seine Familie hätte ich gern noch mehr erfahren, denn ich denke das ist nicht ganz unerheblich.
Ich fand den Schreibstil des Autors sehr angenehm, es ließ sich sehr flüssig lesen.
Das Buch besteht aus 2 Teilen. Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, waren einmal die Überschriften über den einzelnen Kapiteln und die wunderbaren Zeichnungen die nochmal alles sehr gut darstellen konnten.
Die Kapitel ansich hatten eine normale Länge.
Wir erfahren hier einmal die Sicht von Aljoscha und einmal die Perspektive von Seiten Luzifers, in Form seiner  Anhänger. Letzteres fand ich deshalb so gut, weil es uns aufgezeigt hat, was es für Menschen sind und welches Wesen sie verkörpern.
Abschließend kann ich dazu nur sagen, wir selbst bestimmen was gut und was böse ist.
Es liegt an jedem selbst welche Richtung er einschlägt.
Ich denke, nichts ist einhundert Prozent Gut  oder komplett Böse.
Cover und Titel ist passend zum Inhalt gewählt.





Ein sehr interessantes Buch.
Hier wird die Frage erörtert, was gut und was böse ist.
Was es eigentlich bedeutet.
Ein etwas anderes Buch, daß durchaus fesselt, mich aber leider nicht vollkommen überzeugen konnte.
Aber der zentrale Kern gefällt mir sehr gut.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen




Kommentare:

  1. Ein Fantasy-Thriller hatte ich jetzt auch noch nicht. Werd es mir erst einmal notieren, aber ob ich daran komme, weiß ich noch nicht, denn so ganz 100% konnte mich der Klappentext nicht mitreißen.

    LG Danni

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  2. Auf dieses Buch bin ich auch schon gespannt. Es ist schon fest in meiner Leseliste für die nächsten Wochen eingeplant.

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