Dienstag, 10. März 2015

Rezension: Lucinda Riley - Die sieben Schwestern

Autor: Lucinda Riley
Titel: Die sieben Schwestern
Teil einer Reihe: Band 1
Originaltitel: The Seven Sisters 1 - Maia 
Originalverlag: PanMacmillan
Übersetzung aus dem englischen von: Sonja Hauser
Genre: Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 544
Verlag:  Goldmann Verlag (9. März 2015)
ISBN:  978-3442313945
Ebook: 15,99€
Gebunden: 19,99€
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Bilderquelle und Infos zum Verlag: >> Hier <<







Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach 
einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence. 





Der erste Roman einer faszinierenden Reihe um die „Sieben Schwestern“.


Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...





Pa Salt ein reicher Geschäftsmann hat einst 6 Mädchen adoptiert und sie nach den den 7 Plejaden benannt.
Nach seinem Tod bekam jedes der Frauen ein Brief ausgehändigt. 
Sie dürfen nun selbst entscheiden, ob sie ihre Herkunft ergründen möchten.
Dies ist der Auftakt einer Reihe um die sieben Schwestern, den Anfang in diesem Buch macht die älteste der Schwestern. Maia d´Apliese

Wie wir es gewohnt sind von der Autorin, schreibt sie auch hier mit sehr viel Leidenschaft und Herz.
Wobei hier das Augenmerk auf der Vergangenheit liegt.
Maia mochte ich schon recht gern, von Anfang an.
Aber sie hatte für mich eine gewisse Mauer um sich gebaut, doch nach und nach lernt man sie zu verstehen.
Dennoch mich hat die Geschichte ihrer Generation viel mehr fasziniert.
Mit viel Gefühl schickt die Autorin uns in die Vergangenheit und wir erfahren die tragische Geschichte einer jungen Frau, die mich unglaublich berührt hat. Von Anfang an war ich derart fasziniert von ihrem mehr als sympathischen Wesen. Obwohl es eine Geschichte voller Liebe und Tragik ist, die weitreichende Konsequenzen mit sich führt.
Hat sie mir dennoch gezeigt, was es heißt zu träumen.
Eine Frau, die voller Wärme und Liebe ist.
Eine zentrale Rolle in diesem Geschehen spielt die bekannte Christo Statue. Die für diese junge Frau zu einem Schicksalsweg wurde. Allein die Entstehung der Statue fand ich sehr interessant und informativ. Hierbei erfährt man sehr interessante Details.
Aber diese Geschichte zeigt uns auch,was wahrer Reichtum ist und worin wahre Stärke liegt.
Es ist eine Geschichte die 1927 begann und dessen Verlauf Maia ergründet. 
Umso mehr Maia über ihre Vergangenheit erfährt, umso mehr erfährt sie auch über sich selbst.
Ich war gefangen zwischen Fassungslosigkeit und Mitgefühl.
Lucinda Riley schreibt so unglaublich gefühlvoll, daß man einfach Zeit und Raum vergisst und einfach alles über Izabela ergründen möchte. Man hat fast das Gefühl sich selbst mitten im Geschehen zu finden.
Aber es ist nicht nur die Geschichte von Maia und Izabela die so in den Bann zieht.
Ich empfand auch die Umschreibung der Natur so unglaublich real. Es hat uns ein richtiges Gefühl für die Umgebung und die Leute gegeben, so daß man einfach alles noch besser erleben konnte.
Sie hat es geschafft  uns den Zauber von Paris und Rio  fühlen zu lassen.
Vor allem lernen wir hier auch, was die wichtigen Dinge im Leben sind.
Und das es nicht immer in unserer Macht steht, uns die Entscheidungen leicht zu machen.
Denn eine einzige Entscheidung kann für eine ganze Generation von Bedeutung sein.
Das Buch spielt in 2 Zeitebenen: einmal ab 1927 als sich alles um Izabela dreht und einmal 2007 als es um Maia geht.
Die Aufteilung von Vergangenheit und Gegenwart fand ich sehr gut, denn es ist in 3 Hauptkapitel unterteilt. Das macht es einfacher für den Leser in die jeweilige Geschichte einzutauchen.
Auch die Perspektiven haben mir sehr gut gefallen, denn überwiegend erfahren wir alles aus Izabelas und Maias Sicht. Aber nicht nur. Das gibt uns ein gutes Gespür für das Geschehen und die Gefühle, sowie die Handlungen der Personen.
Lucinda Riley schreibt wie immer sehr angenehm und fließend. Die Unterkapitel hatten eine kurze bis normale Länge.
Und sie hat mir einfach gezeigt warum ich ihre Bücher so liebe.
Auch die anderen Charaktere fand ich sehr authentisch dargestellt, einige Szenen waren für mich doch sehr vorhersehbar, aber das ist hier nicht so wichtig.
Ich fand dieses Buch einfach enorm spannend und fesselnd von Anfang bis Ende.
Es ist eine Geschichte die uns wieder ein wahres Kopfkino beschert und so manche Träne vergießen lässt.
Ich konnte hierbei meinen Emotionen wieder völlig freien Lauf lassen.
Einfach unglaublich schön.
Cover wie auch den Titel spiegeln den Inhalt des Buches wieder.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, am Anfang gibt es eine Erklärung der wichtigsten Personen und auch die Symbole über den Hauptkapiteln gefallen mir sehr gut.






Ein  wirklich sehr gelungener Auftakt einer Reihe um die sieben Schwestern. Ganz großes Kino mit viel Tragik und Leidenschaft.
Ich bin vollkommen begeistert und bin wahnsinnig gespannt auf die anderen Teile.
Eine absolute Leseempfehlung von mir.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen, weil ich einfach vollkommen überzeugt worden bin.





An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.
Aktuelle Informationen des Verlages erfahren ihr auf folgenden Seiten:
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Kommentare:

  1. Huhu Liebes,
    ich muss ja ehrlich sein, ich habe bisher noch kein Buch der Autorin gelesen. Deine begeisterte Rezi aber hat mich überzeugt es doch mal zu versuchen. Also auf die WuLi, ich bin wirklich gespannt :-)

    Liebe Grüße
    Line

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  2. Hallo Susi,

    kürzlich habe ich mein erstes Buch von Lucinda Riley beendet (Der Engelsbaum) und freu mich auf Nachschub von ihr! Die Reihe möchte ich unbedingt lesen, daran komme ich wohl nicht vorbei.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  3. Hallo Susi

    Klasse Rezension. Ich habe das Buch auch bekommen und freue mich darauf :-) Danke.

    Liebe Grüße, Gisela

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