Freitag, 30. Januar 2015

Rezension: Matthew Kiran - Seelenlicht




Autor: Matthew Kiran
Titel: Seelenlicht
Seitenanzahl: 81
Verlag:  epubli GmbH (3. November 2014)
Ebook: 3,45€
Erhältlich: hier








Bilderquelle und Infos zum Buch: hier


Ein Blick in die Seele







Ein unbestimmtes Gefühl lässt den 23-jährigen Studenten Frank Süßkind in der Domstadt Bamberg eine Psychotherapie beginnen. Es ist eine Zeit des Erwachens: Der Blick in das Innerste seiner Seele konfrontiert ihn mit den Untiefen seines Unbewussten – und seiner verschüttgegangenen Sexualität. Nichts scheint mehr so zu sein wie es war, während sich tiefsitzende Ängste unaufhaltsam ihren Weg in sein Bewusstsein bahnen. 





Auf sehr intensive Weise beschreibt uns Matthew Kiran das Leben des 23jährigen Studenten Frank Süßkind.
Wir begleiten ihn  in seinem Studium und bei seinen Therapiesitzungen.
Frank leidet an einem Testosteronmangel.
Warum ist das so und was kann man dagegen tun?
Nun, das erfahren wir in dieser Novelle.
Menschen wie Frank gibt es sicher einige, aber das ist nach außen hin, nicht offensichtlich.
Denn es ist ein innerer Prozess, der da vonstatten geht.
Frank hat Angst.
Man könnte jetzt fragen, wovor hat er Angst?
Einfach gesagt, eigentlich vor so ziemlich allem.
Vor dem Leben.
Vor den Menschen.
Er hat innere Ängste, die sich in Panikattacken bemerkbar machen.
Anhand der Therapiesitzungen wird uns sehr deutlich aufgezeigt, woher diese Ängste kommen und was man dagegen tun kann.
Ein durchaus interessantes Buch, daß diesen Aspekt durchleuchtet.
Wir lernen Frank auf sehr intensive Weise kennen. Sein Seelenleben und sein gesamtes Dasein.
Wie es in ihm drinnen aussieht und wie er sich nach außen hin gibt.
Wer sich für Psychologie interessiert, für den ist dieses Buch lesenwert.
Für mich war es lediglich, eine leichte Lektüre für zwischendurch.
Obwohl wir die Hauptperson wirklich sehr gut kennelernen, konnte Frank bei mir keine Emotionen auslösem.
Es war mir alles etwas zu monoton.
Es ließ sich aber sehr angenehm lesen, die Kapitel sind kurz und man ist in einem Rutsch durch.
Sehr gut, haben mir die Überschriften über den Kapiteln gefallen.
Wir erfahren hier alles aus Franks Sicht.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
Weil mir einfach die nötigen Emotionen und die Spannung gefehlt haben.








Ein nettes Buch für zwischendurch, aber leider auch nicht mehr.
Es ließ sich sehr gut lesen, jedoch hätte ich mir gewünscht, daß es mich auch emotional erreicht hätte.
So wirkt es etwas unnahbar.
Als wäre man Zuschauer.
Habt ihr es gelesen und was sagt ihr dazu?

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