Sonntag, 28. September 2014

Rezension: Sonja Planitz - Bittersüße Liebe




Seitenanzahl: 122 
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 2 (23. Januar 2014)
Ebook: 1,99€
Taschenbuch: 5,00 €
ISBN-10:  1495262588
ISBN-13:  978-1495262586
Erhältlich u.a. bei: amazon








 Quelle: amazon

Ein Roman wie ein warmer Sommerregen.
Eine gelungene Mischung aus Romantik und Thrill.
Eine Kurzgeschichte die zum verweilen und träumen einlädt.

Die Autorin:
Wenn sie mir über die Autorin erfahren möchten, besuchen sie sie auf Facebook.
Sonja Planitz

Kurzbeschreibung:
Eine Geschichte über Liebe und die Schattenseiten der Berühmtheit! Glücklicher könnte Kassandra nicht sein. Gleich ihr erstes Buch wurde zum Bestseller – und jetzt soll es auch noch verfilmt werden! Als sich herausstellt wer hinter dem Filmprojekt steht schwebt sie im siebten Himmel – es ist ihr Lieblingsschauspieler Mark Anderson. Sie steigt als Drehbuchautorin in das Projekt ein und stürzt sich voller Eifer in die Arbeit. Aber nicht nur die Arbeit interessiert sie, sondern auch der öffentlichkeitsscheue Mark. Sie versucht sich mit allen Mitteln einen Weg in sein Herz zu erkämpfen, aber das ist nicht so leicht wie erhofft. Denn da ist nicht nur Marks Frau, sondern auch ein verrückter Fan, der mehr und mehr zur Bedrohung wird …

Aufbau und Handlung:
Die Autorin Kassandra Stern schwärmt für den Schauspieler Mark Anderson.
Es gibt nur einen kleinen nicht so tollen Aspekt, Mark ist verheiratet und hat eine kleine Tochter.
Als sie plötzlich mit ihm zusammenarbeitet, lernen sie sich kennen und kommen sich näher. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Eine leichte Lektüre für zwischendurch. Die mir sehr gut gefallen hat.
Kassandra mit ihrer lockeren Art, hat mir sofort gut gefallen und mir ein Lächeln entlockt.
So eine Frau muss man einfach lieben.
Mark kommt auch sehr charismatisch herüber.
Toll hat mir auch Holly mit ihrer überschwänglichen Art gefallen.
Sehr gut wurde das Leben als Autorin rübergebracht, diesen Blickpunkt kann man ja eher selten betrachten.
Kessi wirkt wie ein Mensch von nebenan.
Von Abgehobenheit keine Spur, trotz ihrer Bekanntheit.
Hier wird uns eine Liebesgeschichte präsentiert, die auch ein klein wenig Thrill beeinhaltet.
Sehr glaubhaft dargestellt, wobei mich die Motive des Täters doch etwas überrascht haben.
Ich hätte was anderes vermutet. Die Autorin hat uns da geschickt in eine falsche Richtung gelockt.
Die Figur der Sarah fand ich nicht ganz so gelungen, da wurde mir zuviel aufgetragen.
Aber sie spielte auch eher nur eine Nebenrolle.
Im wahren Leben ist es natürlich nicht ganz so einfach.
Aber diese Geschichte fand ich einfach nur schön, es löst ein warmes prickeln aus, daß für Gänsehaut sorgt.
Mit 122 Seiten ist es eine doch recht kurze Geschichte.
Sie hat jedoch alles was es braucht um angenehme Lesestunden zu bescheren.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig geschrieben, die Kapitel kurz.
Man muss dieses Buch einfach lieben.
Ich tue es.
Auch merkt man deutlich, mit wieviel Liebe dieses Buch geschrieben ist.
Es verzaubert uns und lässt uns träumen.
Eine klare Leseempfehlung von mir.
5 von 5 Sternen

Meine Meinung:
Eine wunderbare Geschichte die es verstanden hat, mich zu fesseln und zu verzaubern.
Er berührt und saugt uns in diese Geschichte hinein.
Ein Roman den man einfach lieben muss.
Wer danach keine gute Laune hat, dann weiss ich auch nicht.
Es sprüht einfach vor Leichtigkeit und Liebe.
Eine gelungene Mischung aus Liebe und Thrill.

nachdenkliche Worte zum Sonntag


 Heute gibt es mal ein paar nachdenkliche Worte zum Sonntag.
Es sind Gedanken und Gefühle die mich oftmals nicht loslassen, mich beschäftigen. Die mir manchmal Tränen in die Augen treiben, die mich wütend machen und traurig. Und auf die ich oftmals keine Antwort weiß.

Manche Menschen sagt man, sind etwas Besonderes.
Doch, was macht uns zu einem besonderem Menschen?
Ist es das was wir geben?
Was wir sind?
Was wir bereit sind zutun?

Freundschaft ist etwas sehr kostbares, etwas einzigartiges.
Aber, was bedeutet Freundschaft?
Bedingungsloses Vertrauen?
Liebe die weder Zeit noch Raum kennt?
Füreinander dazusein?
Ein Geben und Nehmen?

Vertrauen ist enorm wichtig.
Aber was bedeutet Vertrauen?
Sich alles erzählen zu können. Ohne Angst zu haben, daß es an falsche Ohren gerät?
Aber was macht uns so sicher. Das es die richtige Person ist, der wir unser Vertrauen schenken?

Was bedeutet Verstehen?
Wieviel verstehen die Menschen wirklich?
Hören sie nur das , was wir sagen?
Das was sie hören wollen?
Oder schauen sie tief in unsere Seele?
Können sie in uns lesen wie in einem Buch?

Man hört ja oft "Wir verstehen uns blind"
Aber, gibt es das wirklich?
Oder ist es nicht eher ein Trugbild?
Eine Traumvorstellung die wir gern hätten?

Einen Seelenverwandten  oder ein/e beste/n Freund/in ist etwas sehr schönes und sehr einzigartig.
Das hätten wir alles sehr gern.
Aber was genau ist ein Seelenverwandter?
Eine beste Freundin?
Und wer garantiert uns, daß es für immer ist?
Ist es nicht eher so, daß wir früher oder später von jedem verlassen werden?
Vielleicht weil sich was besseres/passenderes gefunden hat oder weil man in Vergessenheit gerät?
Oder vielleicht weil die Verbundenheit erloschen ist und man sich nichts mehr zu sagen hat?

Zurück bleibt ein gebrochenes Herz.
Das immer wieder neue Wunden zugefügt bekommt.
Narbengewebe entsteht.

Da ist es doch besser allein zu sein.
Dann ist man wenigstens frei und kann nicht verletzt werden.

Aber was bedeutet Freiheit?
Ist man jemals wirklich frei?
In Wirklichkeit ist man doch immer an irgendwas oder irgendwen gebunden.
Sei es freiwillig oder unfreiwillig.

Oftmals hat man das Gefühl , man wär aus Glas.
Nur ein kleiner Hieb genügt und man zersplittert.
Und plötzlich ist alles vorbei.

Schmerz ist auch so eine Sache.
Man kann ihn auf verschiedene Art und Weise ausdrücken und zugefügt bekommen.
Seelischer Schmerz hat die Macht uns systematisch zu zerstören.
Wogegen körperlicher Schmerz irgendwann verheilt.

Viele Menschen meinen auch den anderen zu kennen.
Aber wen kennt man wirklich?
Denn der Mensch ist sehr facettenreich.
Und niemand blickt jemals hinter die komplette Fassade.
Warum ?
Einmal weil der Mensch sich komplett weiterentwickelt Stück für Stück.
Demzufolge kommt immer wieder etwas neues dazu.
Die Angst spielt dabei auch eine große Rolle.
Oftmals blickt man nicht hinter die Fassade.
Aus Angst, man könnte Dinge sehen, die man lieber nicht wüsste.

Aber warum macht man sich Gedanken über so viele Dinge?
Ich weiß es nicht.
Aber ich weiß, daß es mir guttut, es niederzuschreiben.
Es macht alles leichter.

Oftmals überkommen mich solche Gefühle und Gedanken im Halbschlaf.
Aber warum?
Vielleicht weil man da über Dinge nachdenkt, die uns oftmals nicht zur Ruhe kommen lassen.
Die in uns manchmal eine Verzweiflung auslösen.
Über die wir im wachen Zustand nicht mehr wirklich nachdenken.
Wir nehmen einfach alles hin, wie es ist.
In der Hoffnung.
Alles möge irgendwann gut werden.

Gedanken


Samstag, 27. September 2014

Rezension: Werner Karl - Druide der Spiegelkrieger Band 1

Quelle: amazon

Erhältlich bei amazon
Ebook: 2,99€
Sprache: deutsch

Ein Buch das es versteht uns in seinen Bann zu ziehen.

Der Autor:
Informationen zu seiner Person und seinen Büchern können sie auf folgenden Seiten bekommen.
Werner Karl
Buchrezicenter

Kurzbeschreibung:
Ein Druide der Picten
gegen eine römische Legion
Ein ungleicher Kampf
Römer ... mir graut
vor eurem Schicksal

Britannien ist von römischen Legionen besetzt. Doch ein junger Druide der Picten findet ein Mittel für seine Rache und beginnt den Sturm auf den Hadrianswall. Und er findet die Liebe seines Lebens: die Tochter seines größten Feindes ...

Aufbau und Handlung:
Tuan mac Ruith hat seinen gesamten Clan verloren. Er schlägt sich durch und trifft einen alten Druiden, der ihn in seine Lehre nimmt.
Diese Begegnung soll das Leben von Tuan von Grund auf ändern.
Er ist dazu bestimmt, Rache an seinen Peinigern zu nehmen.
Sein Wissen und sein Können verleihen ihm die höchste Macht dazu.
Doch um welche Kraft und welches Wissen sich handelt müsst ihr selbst herausfinden.
Doch es geht nicht einzig und allein um Rache. Es geht auch um die verbotene Liebe zwischen Tuan und Lucia. Tuan ist Druide und Lucia eine Römerin. Eine Verbindung wie es sie eigentlich nicht geben darf.
Doch dieses Liebe wirkt sich zum Zentrum aus.
Dieses Buch besticht durch sehr viel Kampf und ist mitunter etwas brutal und bestialisch, demzufolge sollte man starke Nerven haben wenn man es lesen möchte.
Doch durch die Liebe zwischen Tuan und Lucia gewinnt es an Weichheit und macht das Lesen besser.
Tuan und Lucia reifen im Laufe der Zeit immer mehr, was sehr gut spürbar wird.
Die verschiedenen Sichtweisen tragen dazu bei, beide Seiten zu verstehen und nachzuvollziehen.
Auch fand ich die Seiten Picten und Römer sehr gut erklärt.
Tuan hab ich sehr gern gemocht, ich fand seine Wandlung vom durchschlagenden Jüngling zum gestandenen Druiden wirklich sehr erstaunlich. Durch die Liebe zu Lucia hat man Gefühle bei ihm entdeckt die man nicht für möglich gehalten hätte.
Den Titel finde ich persönlich überaus treffend erwählt, warum das so ist, wird dem Leser sehr schnell klar werden.
Auch das Cover finde ich sehr schön.
Nun zu dem was mir nicht so gut gefallen hat.
Es hat eine ganze Weile gedauert , bis ich in das Buch reingefunden habe. Ich musste erst alle möglichen Seiten kennenlernen und verstehen. Aber ab diesem Zeitpunkt hatte es mich gepackt.
Es geht Schlag auf Schlag. Mitunter gab es auch eine kleine Durststrecke. Aber sie war nur kurzweilig. Man musste quasi zum Luft holen kommen.
Den Schlussakt fand ich quasi sehr überraschend, damit hätte ich im Traum nicht gerechnet.
Ein Cliffhanger der durchaus Lust auf den 2.Teil macht.
Sehr hilfreich fand ich das Personenverzeichnis und das Glossar.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Meine Meinung:
Dies ist doch einmal etwas anderes, als das was ich sonst lese.
Es hat mir relativ gut gefallen.
Wobei ich aber nicht weiß, ob ich den 2. Band weiterlesen werde.
Denn meine Welt ist dieses Genre nicht wirklich.
Trotz allem durchaus lesenswert.

Montag, 22. September 2014

ein paar Worte zum Thema Rezensionen

Heute zum Montag gibt es von mir mal ein paar klärende Worte zu Rezensionen und meine Sicht darauf.
Ich wurde schon oft gefragt, wie man Rezensionen schreibt.
Nun deshalb schreibe ich diesen Artikel.
Ich hoffe er hilft euch weiter.

Warum schreibt man Rezensionen?
Ich schreibe Rezensionen weil sie mir in erster Linie Spass machen. Es ist einfach schön, alles nochmal Revue passieren zu lassen. Und natürliche hoffe ich auch, daß die Rezensionen, dem Leser helfen.

Wie schreibt man Rezensionen?
Ich denke jeder Rezensent, hat da seine eigene Art und Weise. Ich persönlich gehe nicht groß auf den Inhalt ein.
Für mich ist es wichtig:
Wie ist alles aufgebaut, vermag es das Buch mich zu fesseln. Löst es Emotionen bei mir aus.
Wie lässt sich das Buch lesen. Ist es flüssig oder nur schwer reinzukommen?
Das ganze drumherum spielt schon eine große Rolle. Wieviel Raum nimmt letztendlich die Handlung ein.
Wirkt es auf mich glaubhaft.
Auch finde ich die Erzählweise wichtig. Erfahren wir nur von einer Person die Sicht der Dinge, oder doch von mehreren.
Wie ist der Spannungsbogen, ist es vorhersehbar oder unvorhersehbar.
Ich selbst google auch nicht, ich entscheide für mich selbst, ob es authentisch genug ist.
Ich bin auch ein Coverkäufer, wenn ich das Cover besonders schön oder besonders schrecklich finde, dann teile ich das auch mit.
Ich bin ehrlich, auch wenn mir der Inhalt noch so gut gefällt, wenn das Cover absolut grausig ist, hat das Buch bei mir schon verloren und ich werfe nicht mal einen Blick rein. In dem Fall stimmt der Spruch "Das Auge isst mit".
Und grundsätzlich wird bei mir nicht gespoilert, würde mir auch nicht gefallen. Denn warum sollte ich mir das Buch dann noch kaufen wollen.
Kurze Informationen zum Buch sowie zum Autor, gehören für mich auch dazu, so hat der Leser gleich die Möglichkeit sich noch mehr Informationen zu holen.
Punktevergabe ist auch wichtig, ich erkläre später noch, wie das bei mir abläuft.
Wichtig dabei finde ich, man sollte begründen können, warum man  etwas gut oder schlecht fand.

Wann ist ein Buch gut?
Jeder Leser, hat dazu eine andere Einstellung.
Wenn ich das Buch aufschlage, weiss ich meist sofort ob es mein Ding ist oder eben nicht.
Ein Buch ist für mich gut, wenn inhaltlich alles stimmt und es mich begeistert. Auch kann das Buch gut für mich sein, wenn ich zwar beim Lesen auf den ersten Blick nicht vom Hocker gerissen werde, sondern erst im nachhinein. Wenn ich alles nochmal Revue passieren lasse.
Die Schreibweise ist dabei ebenso wichtig. Und wie es sich lesen lässt.
Für mich ist nicht immer wichtig, ob es authentisch genug ist oder ob ich alles Live und in Farbe sehe.
Ich muss ganz einfach gut unterhalten werden. Denn das ist eigentlich das wichtigste am lesen.

Wie läuft die Punktevergabe?
Ich vergebe Punkte meist für das ganze Paket.
Stimmt es inhaltlich, der ganze Aufbau, im Prinzip das was ich schon in der ersten Frage geschrieben habe.
Dabei ist es nicht grundsätzlich wichtig, ob das Buch mich vom Hocker gerissen hat.
Denn man sollte sich immer vor Augen halten. Geschmäcker sind verschieden. Und nur weil mir ein Buch nicht gefällt,muss es automatisch auch bei anderen so sein. Aus diesem Grund, gebe ich auch meist Erklärungen ab, wie und warum ich Punkte vergebe.

Behandelt man Rezensionsexemplare anders, als selbst angeschaffte?
Ich für meinen Teil tue das nicht. Ich gebe immer meine ehrliche Meinung wieder. Wenn ich beispielsweise bei einem Rezensionsexemplar merke, daß ist nichts für mich, dann teile ich dies auch dem Autor mit. Von daher finde ich auch Leseproben sehr sinnvoll, so kann man sich schonmal einen groben Überblick verschaffen.
Ich rezensiere sowohl Reziexemplare als auch normale Bücher, das macht für mich keinen Unterschied.
Was bringt es z.b. wenn ich was schön rede. Damit ist mir, den Autoren und den Lesern nicht geholfen.

Nimmt man als Bloggerin jede Anfrage von Autoren an?
Ich für meinen Teil nicht.
Wenn mich Bücher nicht interessieren sage ich das auch.
Bei jeder Anfrage informiere ich mich vorher über Buch und Autor und lese gegebenfalls auch Leseproben.
So kann man besser darüber entscheiden.

Lese ich selbst Rezensionen?
Eigentlich kaum, hin und wieder mal, aber erst nachdem ich das Buch gelesen habe. Oder bei Bücher die mich zwar interessieren , ich aber noch unschlüssig bin.
Oft lese ich auch Rezensionen, weil ich einfach gespannt bin, wie sie verfasst bin.

Wann und warum habe ich angefangen Rezensionen zu schreiben?
Ich hab mich damals auf der Plattform "Buchgesichter" registriert. Und gesehen man kann Rezensionen schreiben. Ich habe mich darüber informiert wie man so etwas macht. Und habe es ausprobiert. Meine ersten Rezi´s waren grauenvoll. Eigentlich nicht mehr als eine Einschätzung vom Buch.
Aber es wurde immer besser. Sicher, ich mache es wahrscheinlich immernoch nicht völlig richtig.
Aber ich hab meinen Stil gefunden.
Und vor allem hab ich gleich gemerkt, was es mir für einen Spass macht. Und deshalb mach ich es auch hauptsächlich. Denn wenn man sich z.b. zum verfassen zwingen muss, so merkt man das sofort. Und kann es eigentlich gleich lassen.

Sonntag, 21. September 2014

Mein Gewinn beim Hidden Treasure Gewinnspiel

Vor kurzem hab ich bei Monis Blog Süchtig nach Büchern beim Hidden Treasure Gewinnspiel mitgemacht.
Ich konnte es gar nicht glauben, aber ich habe gewonnen.
Und hier sind die tollen Sachen, die ich bei Moni erhalten habe.
Da ja alles ziemlich viel aussieht, es war ein TB "Licht und Schatten" von Katharina Gansch dabei. Leseproben, Flyer, Lesezeichen, ein Lippenbalsam, Kärtchen und 2 Buttons dabei.

Ich hab mich sehr darüber gefreut liebe Moni :)

Donnerstag, 18. September 2014

Rezension: George R. R. Martin - Wild Cards: Das Spiel der Spiele







Seitenanzahl: 544
Verlag:  Penhaligon Verlag (25. August 2014)
Originaltitel: Wild Cards - Inside Straights
ISBN-10:  3764531274
ISBN-13:  978-3764531270
Preis: Broschiert - 15€








Quelle: amazon  und Randomhouse

Das Spiel der Spiele - sehr komplex, facettenreich und tempostark.

Der Herausgeber:
George R. R. Martin gehört nicht nur in den USA zu den prominentesten Science-Fiction-Autoren. Den weltweiten Durchbruch schaffte er mit dem mehrbändigen Werk "Das Lied von Eis und Feuer". Er schrieb anfangs Kurzgeschichten, arbeitete dann erfolgreich als Drehbuchautor und Fernsehproduzent. Doch das Schreiben von Fantasy- und Science-Fiction-Romanen entspricht seinem Vorstellungsvermögen und seinen schriftstellerischen Neigungen am meisten. Der 1948 im US-Staat New Jersey geborene und studierte Journalist lebt in Santa Fe, New Mexico. Er wurde mehrfach mit dem "Hugo Award" ausgezeichnet.

Wild Cards ist das heimliche Lieblingsprojekt des erfolgreichen Autors George R.R. Martin. Er schuf die Welt der Asse und trat an zahlreiche andere Schriftsteller heran, die für seine Rahmenstory ihre ganz eigenen Superhelden kreierten, aber in seinen Handlungsstrang einbauten. Martin übernahm die finale inhaltliche Lektoratsarbeit. Heraus kam eine vielschichtige und atemberaubend spannende „shared universe“-Geschichte, in der jedes Kapitel aus der persönlichen Sicht einer Figur (und somit eines Autors) erzählt wird. Wild Cards hat eine lange und sehr komplexe Geschichte: Bereits 1987 schuf Martin zusammen mit zahlreichen Co-Autoren die Wild Cards-Reihe und belebt dieses Konzept nun neu. Mit Das Spiel der Spiele, tritt eine neue, junge Generation Superhelden in Aktion, die in unserer Gegenwart mit Problemen konfrontiert werden, die die Autoren aus dem aktuellen Zeit­geschehen ersinnen.

Die neuen Wild Cards wurden zum Leben erweckt durch Daniel Abraham, Melinda M. Snodgrass, Carrie Vaughn, Michael Cassutt, Caroline Spector, John Jos. Miller, George R.R. Martin, Ian Tregillis und S.L. Farrell. Drei weitere Bände der Wild Cards sind in Planung, Syfy Films, die unter anderem Heureka und Stargate schufen, arbeiten bereits am Drehbuch für die Verfilmung.

  



Kurzbeschreibung:
The World's next SUPERHERO!

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Aufbau und Handlung:
Hiermit ist dem Herausgeber George R.R. Martin ein sehr interessantes und vielschichtes Buch gelungen.
Sämtliche Autoren harmonieren hier sehr gut miteinander. Ich hatte da doch anfangs so meine Zweifel ob das so gut funktioniert.
Aber das Zusammenspiel hat gut funktioniert.
Was zunächst als Spiel beginnt, wird mit der Zeit immer komplexer und vor allem interessanter.
Und es wurde ernster.
Denn hier geht es nicht nur um das Spiel.
Manche Personen mochte ich mehr, manche weniger und bei manchen war ich auch etwas zwiegespalten.
Kurzum jeder Charakterzug wurde hier vertreten, daß hat mir sehr gut gefallen.
Das Buch glänzt durch Team- und  Kampfgeist, Loyalität und Mut.
Aber wir bekommen es hier auch mit Rivalität und Eifersucht zutun. Bleibt natürlich bei so einem Pojekt nicht aus. 
Doch die Frage , die uns das Buch im eigentlichen Sinne stellt und auch beantwortet ist:
Was ist ein Held?
Was macht ihn aus?
Ich finde, das wurde uns hier sehr gut herübergebracht.
Die Fähigkeiten der Asse sind zwar wichtig hier, aber nicht für die Frage.
Auch wurden für mich sehr gut, das miteinander rübergebracht.
Und vor allem, ich konnte mir das ganze verdammt gut vorstellen, manchmal vielleicht etwas zu gut.
Die verschiedenen Perspektiven und Sichtweisen tragen dazu bei, mehr Gefühl und Gespür zu entwickeln. Und das Verständnis im allgemeinen nimmt zu.
Man fiebert von der ersten Sekunde an mit, auch wenn anfangs vielleicht noch vieles mit Humor genommen wird, flaut es doch relativ bald ab, plötzlich ist alles von Spannung durchzogen. Dennoch ab der Mitte hab ich einen kleinen Hänger verspürt, es wurde etwas langatmig. Was jetzt mit daran liegen kann. Das wir es plötzlich mit den Unruhen im nahen Osten zutun bekommen haben. Ich geb zu, ich kam nur schwer in dieses Situation rein. Plötzlich ging es nicht mehr um die Show. Sondern nur noch darum. Damit hatte ich so ein bisschen meine Probleme alles unter einen Hut zu bekommen.Die Handlungsstränge waren mir da manchmal etwas zu unübersichtlich und zuviel.
 Einige der Asse konnten mich in dieser Situation überzeugen, andere weniger. Was mir da sehr gut gefallen hat. Einige von ihnen mussten erkennen, auch wenn ihre Fähigkeiten scheinbar unwichtig sind. So erfüllen sie doch im richtigen Moment ihren Zweck.  Jedes einzelne Ass entwickelt sich immer weiter und wir erleben es hautnah mit. Es gibt aber natürlich auch einige unter Ihnen, die blind für ihre Umgebung sind. Aber gerade weil sie so verschieden sind. Und wir einige von Ihnen auch näher kennenlernen dürfen. Das macht sie für mich glaubhaft.
Aber auch die Zwischenmenschlichkeit kam hier nicht zu kurz. 
Im großen und ganzen, ließ sich alles relativ flüssig lesen. Die Spannung war zu 80% eigentlich immer vertreten.
Hin und wieder war ich auch etwas überrascht und manche Handlungsstränge, klärten sich für mich erst im Nachhinein.
Alles in allem ein sehr facettenreiches, temporeiches Buch, daß die Emotionen übersprudeln lässt. Und niemanden kalt lässt.
Ich kann es auf ganzer Linie empfehlen.
Es gibt 4 von 5 Sterne von mir.

Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf dieses Buch.
Bei mir waren jedoch die Erwartungen nicht allzu hoch.
Ich bin jedoch ziemlich begeistert von diesem vielschichtigem Buch.
Es konnte mich fesseln, meine Mundwinkel mussten hin und wieder zucken . Kurzgesagt, sämtliche Emotionen kamen bei mir zum Vorschein.
Das Cover hat mich natürlich auch sehr beeindruckt. Es macht einfach neugierig auf das Buch.
Ich wurde nicht enttäuscht.
Eine klare Empfehlung von mir.

Ich möchte Sebastian Rothfuss und Randomhouse für die Bereitstellung des Exemplars danken.



Dienstag, 16. September 2014

Mein Interview mit dem sympathischen Autorenduo Nadine d´Arachart und Sarah Wedler

Nachdem ich ja nun "Nebelflut" und " Abgründe" von Nadine d´ Arachart und Sarah Wedler gelesen habe. Folgt nun ein Interview mit den beiden.
Mit dem letzten Buch haben sie mich wirklich restlos überzeugt und die beiden sind wirklich sehr sympathisch.
Aber macht euch am besten selbst ein Bild.



Die Autorinnen:
Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, schreiben seit mehr als zehn Jahren gemeinsam. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Jahrbüchern erhielten sie verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Außerdem nahmen sie am Finale des Open Mike 2011 teil. Zuletzt wurden sie im November 2012 mit dem Förderpreis des Literaturbüro Ruhr ausgezeichnet. Ihr erster Roman "Die Muse des Mörders" wird 2014 fürs ZDF verfilmt. Nach zwei weiteren Krimiveröffentlichungen und einer Sammlung mit eigenen Kurzgeschichten erscheint 2014 bei Carlsen Impress die erste Fantasy-Trilogie der Autorinnen.

Ihre Romane:
Abgründe (11.September 2014)
Nebelflut (22.März 2013)
Watcher- Ewige Jugend (Die Niemandsland Trilogie Band 1)
Cupid - Unendliche Nacht (Die Niemandsland Trilogie Band 2)
Saviour. Absolute Erlösung (Die Niemandsland-Trilogie, Band 3) 2.Oktober 2014
Die Muse des Mörders  
Linie 14 - letzte Reihe - ich

Noch mehr über die beiden und ihre Projekte könnt ihr auf folgenden Seiten erfahren.
Homepage: Write-Fever
Facebookseite: Nadine d´Arachart und Sarah Wedler

Und nun zum Interview :)


Hallo ihr beiden, ich freu mich das ihr mir einige Fragen beantworten möchtet.


 Wie kam es dazu, das ihr zusammen an Büchern schreibt? 
Sarah: Eigentlich durchs Lesen. Wir waren 12 Jahre alt, hatten ein gemeinsames Lieblingsbuch und viiiel Zeit in den Sommerferien - da haben wir kurzerhand zusammen eine Fortsetzung geschrieben ... 
Nadine: ... per Hand. Und es waren auch nur 30 Seiten, aber so haben wir den Spaß am Schreiben gefunden ;-)


Gibt es auch mal Konflikte während eurer Zusammenarbeit?
Nadine: Es ist natürlich nicht so einfach, wenn man komplett unterschiedliche Ideen hat - aber mittlerweile sind wir soweit, dass wir uns dann nicht lange an Diskussionen aufhalten und einen Mittelweg suchen.
Sarah: Generell ist es aber sowieso eher so, dass wir - was das Schreiben angeht - ganz genau gleich ticken. Wir finden in dieser Hinsicht das gleiche gut und da gleiche doof.


Teilt ihr euch eure Aufgaben bei euren Projekten auf oder macht ihr alles zusammen? 
Nadine: Wenn wir Bücher oder Geschichten schreiben, dann immer nur zusammen.Wir plotten die ganze Handlung und schreiben dann jeder ein Kapitel - dann arbeitet die andere darüber usw.
Sarah: Was wir uns aufteilen ist die Arbeit auf Lesungen. Ich lese immer und Nadine macht die freien Parts. Das klappt ganz gut so.

Mit "Nebelflut" habt ihr mich schon richtig begeistert. Aber mit "Abgründe" habt ihr mich völlig überzeugt und vom Hocker gerissen. Wie kommt ihr an die Inspirationen für eure Projekte?
Sarah: Das ist total unterschiedlich. Mal ziehen wir Inspiration aus Songs, aus Bildern oder Fotos, aus Momentaufnahmen. Manchmal sind es Satzfetzen von völlig Fremden, die einen ins Nachdenken geraten lassen.
Nadine: Bei "Nebelflut" war es so, dass wir zuerst das Ende im Kopf hatten und dann die Geschichte drum herum gebastelt haben.  Bei "Abgründe" hat uns das Thema Geheimnisse fasziniert und interessiert. Jeder Mensch ist nicht einfach nur gut oder böse. Das fanden wir spannend.
Sarah: ... Und manchmal träumt Nadine auch einfach ganze Romanideen - wie bei "Watcher". Die werden dann einfach so übernommen und ausgebaut ;-)

Die Cover eurer Bücher finde ich richtig gelungen, wer übernimmt diese Aufgabe bei Euch? 
Nadine: Die Cover entstehen in Zusammenarbeit mit dem Verlag. Wir dürfen uns da aber sehr viel einbringen und haben auch da - Gott sei Dank - einen ähnlichen Geschmack.

Habt ihr Kontakt zu Lesern und ist euch das wichtig?
Sarah: Ja, wir haben sehr viel Leserkontakt und das ist uns auch extrem wichtig. So bekommt man ein direktes Feedback - das ist schön. Wir versuchen auch immer alle Nachrichten und Mails zeitnah zu beantworten.
Nadine: Wir freuen uns auch, wenn wir Leser auf unseren Lesungen immer wieder treffen. Manche sind da richtig treue Anhänger und es ist einfach toll, dass sie uns den Rücken stärken.


Wie geht ihr mit Lob und Kritik um? 
Nadine: Oh, ich glaube, wir sind selber unsere schlimmsten Kritiker. Unsere gegenseitige Kritik kann schon richtig heftig sein ...
Sarah: Und wenn Kritik von Lesern kommt, versuchen wir sie - meistens - umzusetzen. Dann irgendwann hat man als Autor ein Brett vor dem Kopf und da können Denkanstöße von außen total hilfreich sein.
Nadine: Und über die positive Kritik haben wir beide erst letzten wieder gesprochen: Wir können meistens gar nicht glauben, dass wir gemeint sind. Total bescheuert, aber so ist es irgendwie :-)

Wie gestaltet sich bei euch die Zusammenarbeit mit Bloggern, habt ihr da auch schon schlechte Erfahrung gemacht? 
Nadine: Nein, zum Glück haben wir noch nie schlechte Erfahrungen mit Bloggern gemacht. Als 2012 unser erstes Buch auf den Markt kam, wussten wir noch so gut wie gar nichts über die Bloggerszene. Wir haben uns dann irgendwie nur gewundert, dass quasi "Fremde" unsere Bücher lesen und auf ihren Seiten vorstellen.
Sarah: Unsere erste Blogtour haben wir dann zu "Nebelflut" gestartet und das war richtig cool. Die Zusammenarbeit mit den Bloggern macht einfach Spaß, sie sind immer offen für neue Ideen und haben auch selber immer so tolle Vorschläge. Wir nutzen das Internet sowieso total gerne für unsere Bücher. Da gibt es einfach so viele Möglichkeiten ...

Zum Schluss möcht ich euch noch Fragen. Legt ihr euch auf ein Genre fest oder seid ihr offen für Neues? 
Sarah: Früher haben wir immer gesagt, dass wir nur Krimis und Thriller schreiben wollen ...
Nadine: ... in diesem Jahr ist dann unsere erste Fantasy-Trilogie erschienen.
Sarah: Wir sehen uns also ber generell schon festgelegt auf die Genres "Krimi/Thriller" und "Fantasy", aber ...
Nadine: ... man weiß ja nie ;-)

Ich danke euch und wünsch euch ganz viel Glück, Spass und Inspiration in eurer weiteren Laufbahn als Autorinnen. Für mich seid ihr bereits ganz weit oben. 
Nadine: Danke schön :-) Es hat total viel Spaß gemacht!
Sarah: Wir freuen uns auf deinen Beitrag!

Quelle: Autorenhomepage und Amazon













Sonntag, 14. September 2014

Rezension: Nadine d´Arachart und Sarah Wedler - Abgründe



Quelle: amazon

Ein raffinierter, abgrundtiefer,  psycholgisch gut durchdachter Krimi der keine Wünsche offen lässt. Den beiden Autorinnen ist hiermit ein Meisterwerk gelungen. Wer es nicht liest, verpasst was geniales.

Seitenanzahl: 230
Verlag: Telescope (11. September 2014)
ISBN-10:  3941139223
ISBN-13:  978-3941139220

Die Autorinnen:
Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, schreiben seit mehr als 10 Jahren gemeinsam. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien erhielten sie verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Außerdem nahmen sie am Finale des Open Mike 2011 teil. Zuletzt wurden sie im November 2012 mit dem Förderpreis des Literaturbüro Ruhr ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Die Muse des Mörders“ wird für ZDF und ORF verfilmt. „Abgründe“ ist ihre dritte Krimi-Veröffentlichung und zugleich das erste Buch, das sie je schrieben.

Kurzbeschreibung:
Eine Mordserie erschüttert den amerikanischen Küstenort Virginia Beach. Frauenleichen werden öffentlich zur Schau gestellt. Durch makabre Arrangements offenbart der Killer die dunkelsten Seiten seiner Opfer. An jedem Tatort wird ein ‚A’ gefunden, der einzige Hinweis auf den Täter. Schafft es Detective Ethan Hayes, den Serienmörder zu stoppen oder steht ihm seine eigene finstere Vergangenheit im Weg?

Aufbau und Handlung:
Detective Ethan Hayes bekommt es in seiner Heimatstadt mit einer Reihe von Morden zutun. Jedem Opfer wird ein "A" eingeritzt und sie werden so drapiert, das ihre Geheimnisse offenbart werden.
Hier ist ein sadistischer Killer am Werk.
Je mehr Ethan Hayes erfährt, umso grauenvoller wird es.
Denn plötzlich steht er im Blickpunkt der Mordserie.
Wird Ethan den Killer stoppen können?

Ein ausgeklügelter und psychologisch gut durchdachter Krimi der Extraklasse.
Hier wachsen die beiden Autorinnen über sich hinaus.
Ich hab selten so einen genialen und gut durchdachten Krimi gelesen.
Sie schaffen es, mit einem sagenhaftem Prolog, daß man sich diesem Buch nicht mehr entziehen kann.
Mann will mehr ... und bekommt es auch.
Die Spannung hält sich von der ersten bis zur letzten Seite.
Auch wenn wir die Sichtweise von Ethan , sowie auch von dem Mörder erfahren. So ist keineswegs irgend etwas durchschaubar oder vorhersehbar.
Ein ausgeklügelter Psychopath ist hier am Werke.
Mit einigen Drehungen und Verwirrungen, werden wir in verschiedene Richtungen gelockt.
Ich hatte oft verschiedene Verdächtige, die sich jedoch als fruchtlos erwiesen.
Erst kurz vor Schluss kam ich auf den Täter und war mehr als überrascht.
Nie hätte ich damit gerechnet.
Uns wird hier offenbart, daß oft die Kindheit der Schlüssel ist zu unserem späteren Verlauf.
Es kann gravierend sein, muss aber nicht. Wenn man die Notbremse zieht.

Bei diesem Buch muss man mehr als einmal die Luft anhalten. Nichts ist wie es scheint.
Man ist hier seinen Emotionen hilflos ausgeliefert.
Es geht eine Faszination von diesem Buch aus, daß uns immer tiefer hinein zieht und uns kein Entkommen gewährt. Wir sehen alles wie im Film.
Die Abgründe der menschlichen Seele sind tief. Und werden uns hier nochmal deutlich vor Augen geführt.
Denn wir alle haben unsere Geheimnisse, egal ob gut oder böse.

Hier wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt, es geht viel tiefer und offenbart uns die Seele der Personen.
Ich empfand alles sehr glaubhaft und real.
Ich bin verblüfft, wie gut dieses Buch geworden ist und bin immernoch im Sog drin.
Ein Buch das fesselt und uns nachdenklich zurücklässt.
Was mir auch sehr gut gefallen hat. Es werden keinesfalls nur die guten Seiten eines Menschen offenbart, sondern auch die schlechten. Denn kein Mensch ist nur gut. Das lässt das ganze noch authentischer erscheinen.
Auch wenn dieses Buch nicht viele Seiten hat, kein Platz wird gespart und man hält sich nicht mit Banalitäten auf.
Auch ist dieses Buch wieder wunderbar flüssig geschrieben, so das man schnell vorankommt.

Eine klare Lesempfehlung, ach was es ist ein Muss.
5 von 5 Sterne von mir.

Meine Meinung:
Eine abgrundtiefer Krimi der von Anfang an fesselt und in keinster Weise kalt lässt.
Ein absolutes Muss für jeden Krimifan.
Das Cover find ich absolut passend und perfekt gelungen.

Freitag, 12. September 2014

Rezension: Bettina Kiraly - Gefährliches Herz






Seitenanzahl der Printausgabe: 268
Verlag:  Forever (12. September 2014)
E-book: 3,49€
ISBN 978-3-95818-011-6










Quelle: amazon  und Autorenwebsite

Ein Herz aus Glas.
Der Schlüssel liegt in der Vergangenheit.
Ein mitreißender Roman, der mir sehr gut gefallen hat.


Die Autorin:
Bettina Kiraly veröffentlicht unter dem Pseudonym Betty Kay Spannungsliteratur. Unter dem Pseudonym Ester D. Jones sind drei Historische Liebesromane erschienen.

Geboren 1979 wuchs Bettina Kiraly in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Töchtern.

Ihre Matura absolvierte sie im Erzbischöflichen Aufbaugymnasium, einer katholischen Privatschule. Dort entschied sie sich für Humanpsychologie als Wahlfach. Verbrechen lernte sie von der anderen Seite des Gesetzes bei der Arbeit in einem Rechtsanwaltsbüro sowie in einem Notariat kennen. Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich ihre Texte mit der Psyche der Hauptpersonen ihrer Geschichten.

2006 hat sie ihr erstes Buch fertig gestellt und 2008 veröffentlicht. Seit 1.1.2010 ist sie Mitglied der Künstlervereinigung ART Schmidatal. Im Moment arbeitet sie an diversen neuen Projekten.

Nähere Informationen und Leseproben zu den unter dem Namen Betty Kay veröffentlichten Büchern finden Sie auf der Autorenhomepage Betty Kay Die Autorenhomepage von Ester D. Jones lautet Ester Jones 
Facebook: Bettina Kiraly

Kurzbeschreibung:
Johanna führt kein normales Leben. Sie ist kleptomanisch und nymphomanisch veranlagt und lässt keine Gefühle zu. Lediglich der Polizist Stephan schafft es, einen winzig kleinen Riss in ihrem Schutzwall zu verursachen. Durch den Tod ihrer Mutter ist Johanna gezwungen, in ihr Heimatdorf zurückzukehren. Welches Geheimnis verbarg ihre Mutter? Wer steckt hinter den aufkommenden Drohungen gegen Johanna? War der Tod ihrer Mutter wirklich ein Unfall?
Schließlich muss Johanna feststellen, dass ihr eigenes Herz die größte Gefahr für ihren Schutzpanzer darstellt. Johannas Gefühle für ihre Jugendliebe Robert beginnen wieder zu lodern. Doch Stephan gibt nicht so schnell auf und passt weiterhin auf Johanna auf. Was muss passieren, um Johanna zum Umdenken zu bringen und ihre Verhaltensweisen zu ändern?


Aufbau und Handlung:
Johanna hatte eine schwierige Kindheit und nun versucht sie ihrer Vergangenheit mit ihrer Lebensweise in Wien zu entfliehen.
Stephan und der Tod ihrer Mutter zwingen sie dazu, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Ein Roman darüber, was die Vergangenheit aus Menschen und denen in ihrem Umfeld machen können.
Ein Dorf, das nur an Gerüchte glaubt und sich von denen leiten und beeinflussen lässt.
Es ist ein Roman über Vorurteile und ein schreckliches Geheimnis das alles verändert.
Von Anfang an, liest es sich recht gemütlich. Es ist nicht großartig von Spannung durchzogen, aber es fesselt.
Wozu auch die flüssige Schreibweise beiträgt.
Die Autorin schafft es, dem Leser die Geschichte näherzubringen.
Interessant ist Johanna, um ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Schafft sie 2 Personen.
Magdalena  - ihr Leben führt sie in Wien. Und als sie nach dem Tod nach Unterdorf zurückkehrt, wird sie wieder zu Johanna.
Anfangs stand  ich Johanna etwas zwiespältig gegenüber. Die Person der Magdalena, konnte ich ihr nie ganz abkaufen. Sie ist zwar sehr tough und kalt. Aber man merkt, daß sie vor etwas flieht.
Als ich Johanna kennenlernte, war das sehr interessant zu beobachten. Sie reifte immer mehr heran.
Stephan fand ich auch sehr interessant, obwohl Johanna kalt zu ihm war, hat er sich nicht beirren lassen. Das einzige was mich an ihm gestört hat. Er hat ständig "Weisst Du" gesagt und das fand ich mitunter ziemlich nervig. Da es in fast jedem Satz vorkam.
Überraschen konnte mich der Verlauf des Buches auch nicht. Da man ziemlich bald gemerkt hat, worauf es hinausläuft. Dennoch gab es einen packenden Schlussakt.
Alles in allem ein Roman der sehr lesenwert ist und dem einen oder anderen vielleicht sogar die Augen öffnet.
Leider konnte ich hier nicht viele Emotionen entwickeln.
Erzählt wird aus der Sicht von Johanna, da haben mir jetzt etwas mehrere Blickwinkel gefehlt. Das hätte das ganze noch packender gemacht.
Das Cover finde ich sehr ansprechend.
Es spiegelt die Seele des Romans wieder.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Meine Meinung:
Ein Buch das mir sehr gut gefallen hat.
Johanna konnte mich von Anfang an in ihren Bann ziehen. Man musste einfach wissen, was sie so werden lassen hat. Stephan und Johanna sind auch ein Kapitel für sich, und diese Annäherungen mochte ich sehr gern.
Wer Romane liebt, in denen Geheimnisse schlummern, der wird dieses Buch lieben.

Mittwoch, 10. September 2014

Rezension: Christine Drews - Schattenfreundin




Seitenanzahl: 288
Verlag:  Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2013 (14. März 2013)
ISBN-10:  3404167465
ISBN-13: 978-3404167463
Preis: 8,99€








Quelle: amazon

Ein sehr komplexer Entführungsfall der sich zu einem wahren Drama ausweitet.
Ein toller erster Fall für Charlotte Schneidmann und Peter Käfer. 



Die Autorin:
Christine Drews arbeitete schon während ihres Germanistikund Psychologiestudiums für diverse TV-Produktionen. Seit sie sich 2002 selbständig gemacht hat, schreibt sie Drehbücher für Filme, Comedy- und Familienserien und wirkt als Autorin bei zahlreichen Showformaten mit. Schattenfreundin ist ihr erster Roman. 

Kurzbeschreibung:
Wo ist Leo?
Charlotte Schneidmann, Kommissarin in Münster, setzt alles daran, den kleinen Jungen zu finden, bevor es zu spät ist. Denn nicht nur die Sorgen der verzweifelten Mutter lassen sie fieberhaft ermitteln, auch die Erinnerungen an die eigene traumatische Kindheit machen diesen Fall für die engagierte Kommissarin zur ganz besonderen Bewährungsprobe.

Aufbau und Handlung:
Was ist Sein und was ist Schein?

Katrin zieht mit ihrer Familie wieder nach Münster. Dort freundet sie sich mit Tanja an. Alleingelassen von ihrem Ehemann, der nur arbeitet. Ist Tanja ihre einzige Bezugsperson. Sie vertraut ihr über alle Maßen.
Dann stirbt ihr Vater.
Und Tanja die auf Katrins Sohn Leo aufpassen sollte.
Verschwindet spurlos mit ihm.
Ein Buch das mich tief beeindruckt hat.
Kindesentführungen sind nie einfach, aber wenn man dann noch herausfinden muss. Das die eigene Freundin nicht das ist, was man glaubt.
Ist man am Ende.
Und vor allem stellt man sich die Frage, wen kann man denn überhauot noch vertrauen.
Sehr gut gefallen hat mir, daß man mehr aus dem Leben und die Hintergrundinformationen von den Hauptpersonen im Laufe des Buches erfahren hat.
Katrin war mir von Anfang an sympathisch. Leider konnte ich überhaupt nicht verstehen, wie man so entsetzlich gutgläubig sein kann. Das Wort naiv, hat ihr förmlich auf der Stirn gestanden.
In meinen Augen war sie hoffnungslos überfordert mit ihrer Gesamtsituation.
Der weitere Verlauf in ihrem Privatleben hat mich nicht weiter überrascht.
Was hier allerdings mit einer Entführung beginnt, entwickelt sich zu einem entsetzlichem Drama. Es ist eine sehr komplexe Geschichte.
Und auch unsere Ermittlerin Charlotte hat ihr Päckchen zu tragen.
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und den Schreibstil empfinde ich als sehr angenehm.
Die Personen fand ich durchaus glaubwürdig und auch authentisch.
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.
Überwiegend teilt uns Katrin ihre Sichtweise mit, aber auch die beiden Ermittler kommen hier zu Wort.
Das ist der erste Kriminalfall für Charlotte Schneidmann und Peter Käfer.
In meinen Augen sehr gut gelungen, wenn auch nicht perfekt.
Und vor allem, es macht Lust auf mehr.
Ich bleib auf jeden Fall dran.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Meine Meinung:
Ein tolles Buch, daß ich kaum aus der Hand legen konnte. Diese Geschichte hat mich sofort gefesselt. Mit den Ermittlern wurde ich erst später warm. Aber das ist nicht ungewöhnlich.
Bei so einem Fall bleibt es auch nicht aus, daß die Emotionen zum Einsatz kommen. Bei mir allerdings erst relativ spät. Stört mich jedoch nicht weiter.
Ein Buch das ich auf jeden Fall empfehlen kann.
Für jedermann gut lesbar, da es nicht sonderlich brutal ist.

Dienstag, 9. September 2014

Rezension: Harlan Coben - Kein Sterbenswort






Seitenanzahl: 352
Verlag: Goldmann Verlag (1. Januar 2004)
Originaltitel:  Tell no one
Preis: 8,99€
ISBN-10: 3442452511
ISBN-13:  978-3442452514







Quelle: amazon

Wie gut kennt man den Menschen den man liebt, wirklich?
Faszination von der ersten bis zur letzten Seite.

 


Der Autor:
Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat bislang elf Thriller geschrieben, die in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Harlan Coben wurde als erster Autor mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet, dem "Edgar Award", dem "Shamus Award" und dem "Anthony Award".
Für "Ein verhängnisvolles Versprechen" ist er 2006 mit dem "Quill Book Award" in der Kategorie "Mystery / Suspense / Thriller" ausgezeichnet worden. Harlan Coben gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in New Jersey. 

Klappentext:
Acht Jahre ist es her, dass David Becks Frau Elisabeth entführt und von einem Serienkiller ermordet wurde. Seither ist der Kinderarzt ein gebrochener Mann. Doch plötzlich scheint ihm jemand Botschaften von Elizabeth zuzuspielen: Dr. Beck erhält die Nachricht, dass seine Frau noch lebt. Man warnt ihn, kein Sterbenswort davon zu verraten, aber als das FBI auftaucht und David selbst des Mordes an seiner Frau verdächtigt, nimmt er die Suche nach ihr auf ...

Aufbau und Handlung:
Was für mich die Hauptfrage in diesem Buch war.
Wie gut kennt man den Menschen den man liebt wirklich?
Auch wenn man sich seit dem Sandkasten kennt, heißt das zwangsläufig, man kennt sich richtig?
Ich denke nicht.
Hier wird uns gut vor Augen geführt, daß jeder seine Geheimnisse hat.
Ein sehr interessantes Buch. Ganz im Stil von Harlan Coben.
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Es geht zwar eher ruhig los, aber die Spannung  ist jederzeit spürbar.
David wirkt auf mich ganz normal und wie man es annimmt, wächst er bei dieser Geschichte über sich hinaus.
Natürlich hab ich mich die ganze Zeit gefragt, lebt seine Frau noch oder steckt was anderes dahinter?
Dieser Roman übt eine Spannung und Faszination aus, die nicht zu greifen ist.
Sämtliche Personen erschienen mir absolut glaubhaft, auch die Hintergrundinformationen waren hilfreich und gut nachzuvollziehen.
Auch Davids Blickwinkel hat mit gut gefallen, so konnte man ihn als Mensch kennenlernen. Aber auch die anderen Sichtweisen haben dazu beigetragen, ein besseres Bild zu bekommen.
Es war auch nicht sonderlich brutal, so wie man es vom Autor gewohnt ist.
Die Schreibweise ist sehr flüssig und ich bin förmlich durch das Buch geflogen.
Man kann nicht anderes, die Emotionen fließen hier einfach. Manchmal konnte ich es vor Spannung gar nicht mehr aushalten.
Was mir natürlich auch sehr gut gefallen hat, es gab ein unvorhergesehenes Ende.
Alles in allem, ein absolut lesenswertes Buch aus der Feder von Harlan Coben.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Meine Meinung:
Das ist jetzt schon mein zweites Buch von dem Autor.
Und ich bin absolut begeistert.
Eine durchschnittliche Geschichte, die an Größe gewinnt und mit einem genialen Showdown endet.
So muss ein gutes Buch sein.
Absolut empfehlenswert.

Montag, 8. September 2014

Rezension: Jessica Swiecik - Liebesteufel




Quelle: Autorenblog und  amazon


Ein interessantes Buch, das sich sehr gut lesen lässt . Aber auch seine kleinen Schwächen aufweist.

Kurzbeschreibung:
Er ist auf der Suche nach der Liebe. Der großen, einzigen Liebe.
Er denkt, er könne sie bei jungen Teenagerinnen finden.
Er chattet mit unschuldigen Mädchen, trifft sich mit ihnen und...
Er weiß nicht, wer er ist. Niemand weiß es. Niemand kennt ihn. Niemand will ihn kennen.
Er ist ein Teufel. Ein Teufel der Liebe, der bereit ist zu töten...


Aufbau und Handlung:
Eine sehr schöne Geschichte.
Gefallen haben mir die kurzen Kapitel , die flüssige Schreibweise und auch die Hauptpersonen dieses Romans.
Sie kommen sehr sympathisch rüber.
Interessant fand ich die Wahl der "Ermittler" . Die Polizei wirkte hier etwas außen vor und hatte mit dem ganzen eigentlich nicht wirklich viel zutun.
Eine unterschwellige ruhige Spannung war von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden.
Wofür ich hier einen Stern abziehen muss: Mir hat die Tiefe gefehlt. Das war eigentlich bei allen Personen der Fall und auch leider beim Täter. Die Hintergründe haben mir gefehlt.
Auch hätte man hier gerade bei den Taten mehr ins Detail gehen können.
Man hat die ganze Zeit das Gefühl, von einer Barriere. Als würde man sich nicht trauen bis ans Äußerste zu gehen.
Aber für den ersten Roman ist es nicht schlecht und auf jeden Fall ausbaufähig.
Das Cover und der Titel muss ich sagen passt zum Buch. Es zeigt eine gewisse Naivität, die auch im Buch zu finden ist.
Auch manche Handlungsweisen konnte ich nicht ganz nachvollziehen.
Schön würde ich es finden, wenn man das Buch nochmal überarbeiten würde.
Denn für mich hat es Potenzial.
Alles in allem kann ich es trotz allem empfehlen.
Ein leichter Roman für zwischendurch, der sich gut lesen lässt.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Meine Meinung:
Wie schon oben gelesen. Ist es für einen Debütroman nicht schlecht und es hat Potenzial.
Was mir sehr gut gefallen hat, am Ende gab es noch eine Überraschung.
Ein Buch das für jedermann geeignet ist.

Sonntag, 7. September 2014

Rezension: Marlies Lüer - Erdsängerin



Quelle: amazon

Seitenanzahl: 306
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (6. Juni 2014)
ISBN-10:  1499662300
ISBN-13:  978-1499662306

Marlies Lüer entführt uns in die Welt von Tibby, es ist eine Welt voller Magie. Ein Fantasyroman der verzaubert.

Die Autorin:
Marlies Lüer, gebürtige Niedersächsin, lebt mit ihrem Mann seit 2009 in Baden-Württemberg in einer herrlichen Weinberggegend. Sie begann 2011 ihre schriftstellerische Laufbahn.

Bereits erschienen sind:
Miras Welt
Melissas Welt
Auf den Schwingen der Fantasie: Für jung und alt
Midirs Sohn
Erdsängerin
Feuerträne und Drachenperle
Besuchen sie die Autorin auf ihrer Website:Kerzenschatztruhe 
Und auf Facebook: Marlies Lüer

Klappentext:
Einst schmiedete Midirs Sohn, ein in Schottland gestrandeter Anderwelt-Elb, ein Zeremonialschwert für einen verbotenen Zweck. Diese Tat hat hundert Jahre später großen Einfluss auf das Leben von Tibby, der an ihrem 18. Geburtstag eine alte Holzkiste zugespielt wird, randvoll mit bezaubernd schönen Relikten, die ihre Ahnfrau an sie vererbt hat.

Nicht nur, dass ein Tagebuch von einem Familiengeheimnis spricht – als die Nacht hereinbricht, hat Tibby eine machtvolle Vision eines Schwertes, um dessen Griff sich ein kleiner, rotglühender Drache windet. Ein hypnotischer Sog geht von ihm aus und ruft sie in die Highlands. Sie macht sich auf nach Schottland, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu ergründen.

Aufbau und Handlung:
Dieses Buch aus der Feder von Marlies Lüer besticht durch Magie und Seelenleben.
Man kann es schlecht beschreiben, es ist eher eine unterschwellige ruhige Spannung die sich durch das Buch zieht.
Eine Geschichte über Tibby und ihre Gabe, die sehr schön geschrieben ist.
Marlies Lüer hat es geschafft, den Personen Charakter und Leben einzuhauchen. Allerdings hab ich mir Tibby ganz anders vorgestellt, als wie sie letztendlich geschildert wurde.
Erstaunlich war für mich jetzt, wie schnell Tibby doch fremden Leuten vertraut, konnte ich persönlichlich nicht ganz nachvollziehen. Aber das ist wohl ihrer Naivität zuzuschreiben. Sie ist ja auch noch sehr jung.
Auch fand ich ihre Ahnin mit dem gleichen Namen, hat sich ungewöhnlich erwachsen verhalten, wenn man doch bedenkt in welchem Alter sie war.
Aber ich fand diese beiden Tibby´s sehr interessant, irgendwann verschmolzen sie für mich zu einer Person. Letztendlich waren sie sich ziemlich ähnlich.
Was mir sehr gut gefallen hat, man wird hier entführt in eine fremde Welt , was sehr faszinierend zu beobachten war.
Man war aber gleichzeitig auch in der Realtität.
Ich fand es sehr gut geschildert.
Überwiegend wird aus Tibbys Sicht erzählt. Das Buch liest sich realtiv flüssig.
Was für mich jetzt persönlich sehr schwer war, ich kam erst relativ spät richtig ins Buch rein.
Aber wie gesagt, jeder Leser ist da anders und das hat an und für sich nichts mit dem Buch zutun.
Von mir gibt es 5 Sterne, weil es einfach eine sehr schöne Geschichte ist, die man auch gut seinen Kindern vorlesen kann.

Meine Meinung:
Nun habe ich mich an der Erdsängerin von Marlies Lüer versucht.
Es ist eine Geschichte die durchaus verzaubert, bei mir jedoch leider erst sehr spät.
Ich mochte dieses Geschichte sehr gern, aber ich bin ehrlich.
Melissas und Miras Welt haben mir noch einen Tick besser gefallen.
Dennoch ist es eine Leseempfehlung von mir.
Lest es und bildet euch eure eigene Meinung dazu.
Denn wie heißt es so schön, Geschmäcker sind verschieden.

Rezension: Jessica Oldach - Tensistoria: Schwarze Spuren





Quelle: amazon


 Blutig, nicht von dieser Welt.
Aber sehr gut geschrieben. Der Inhalt ist besser, als das Cover


Seitenanzahl: 260
Verlag:  CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (3. Mai 2014)
ISBN-10:  1499267169 
ISBN-13:  978-1499267167

Die Autorin:
Jessica Oldach wurde 1986 in Bingen am Rhein geboren.
Mit 15 Jahren entdeckte sie das Schreiben und betreibt dieses Hobby seit einigen Jahren nebenberuflich.
Sie wohnt in Oberwesel und arbeitet hauptberuflich als Vertriebsdisponentin in Mainz.
Bisher hat sich Jessica Oldach im Genre Fantasy/Science Fiction ausgetobt.
Derzeit versucht sich die Autorin an einer Liebesromanze, die bald auf E-Book erhältlich sein wird. Danach wird sie sich dem dritten Teil und letzten Teil der Tensistoria Trilogie widmen.
Besuchen Sie, die Autorin auf ihrer Homepage: Jessica Oldach  
Und auf Facebook: Jessica Oldach

Klappentext:
Was vorher eine harmlose Frauengeschichte war, entwickelt sich für Neythen Gallas als ein komplettes Desaster. Er erwacht in einem fremden Körper und gerät somit ungewollt in einen Kreis seltsamer Kreaturen, die alles andere als menschlich sind. Neythen wird immer weiter in etwas hineingezogen, was er anfangs nicht verstehen kann, bis sich das Blatt wendet. Ein Tier, das jahrelang in ihm geschlummert hat, erwacht zum Leben…und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Aufbau und Handlung:
Hier handelt es sich um Band 2 der Tensistoria Trilogie von Jessica Oldach.
Im Mittelpunkt steht Neythen, um den sich im Prinzip alles dreht.
Hat man anfangs noch das Gefühl, man wäre in einem ganz normalem Roman gelandet.
So ändert sich dies schnell. Plötzlich findet man sich in einer völlig anderen Welt wieder. Man erfährt es gibt nicht nur die Erde und uns Menschen. Sondern es gibt Tensitoria , da leben zahlreiche Kreaturen. Und auch Neythen ist nicht von dieser Welt. Man erfährt es gibt Luzifer, Neythen wurde ausgewählt ihn zu bekämpfen.
Gelingt es Ihm?
Lest selbst.
Ein sehr interessantes Buch, spannend von der ersten bis zur letzten Seiten.
Es ist sehr blutig, erotisch und sehr makaber geschrieben.
Aber auch wenn man so ein Buch liest, fand ich es erfrischend, daß die Autorin noch etwas Humor eingebaut hat.
Neythen war mir von Anfang an sympathisch. Seine Anziehung auf die Frauen hab ich nicht immer verstanden, um ehrlich zu sein, es war mir manchmal etwas zuviel.
Auch fand ich, es gab manchmal zuviele Zufälle. Es gab hin und wieder Handlungsstränge, die mich nicht wirklich überzeugen konnten.
Geschrieben wird aus Neythens Sicht. Ich hätte gern noch die andere Seite kennengelernt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, ich kam gut voran.
Neythen hatte mich gleich von der ersten Sekunde an gepackt, ich konnte das Buch nicht mehr weglegen.
Das Buch bewegt sich in den Genren Science Fiction und Fantasy. Also etwas, was eigentlich nicht erklärbar ist.
Aber mir hat das Buch gefallen, Jessica Oldach versteht es geschickt mit ihrer Hauptfigur Neythen den Leser zu fesseln.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
Da es einfach Lesegenuss pur ist, aber das Cover ist einfach nur grausig.

Meine Meinung:
Vor einiger Zeit ist Jessica Oldach an mich herangetreten und bat mich ihr neues Buch zu rezensieren.
Gesagt, getan.
Aber ganz ehrlich, würde ich das Buch so sehen, ich würde es niemals kaufen.
Das Cover ist einfach nur schrecklich. Und ich persönlich , achte doch sehr auf die Coverwahl.
Der Inhalt dagegen ist wirklich sehr gut.
Ich möchte jedoch betonen nichts für schwache Nerven.
Es ist ziemlich blutig und bestialisch. Aber der bestialische Teil, nimmt zum Glück nicht so viel Platz ein. 
Mit dem erotischen Teil wird hier jedoch auch nicht gegeizt.
Ein Buch das ich auf jeden Fall empfehlen kann.

Samstag, 6. September 2014

Rezension: Jennifer J. Grimm - Zwischen Blut und Schatten




















Quelle: amazon

Ein aufregender und spannender Fantasyroman mit kleinen Schwächen.
In meinen Augen gelungen, aber ausbaufähig.

Seitenanzahl: 222
Verlag:  CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (3. März 2014)
ISBN-10: 1495974227
ISBN-13:  978-1495974229

Die Autorin:
Ich schreibe.
Doch zuerst hab ich wohl erzählt und gelesen. Schließlich bin ich die Älteste von 3 Töchtern, da muss ja jemand die Erziehungsarbeit in Sachen Geschichten und Büchern leisten.
Zwischen Vollzeitjob und meiner Liebe zu fantastischen Geschichten, musste ich mir meine Schreibzeit hart erkämpfen. Dabei schlafe ich doch sehr gerne, denn im Träumen bin ich auch ganz gut.
Jetzt bin ich in Mama-Pause und genieße neben der Zeit mit meinem Baby-Wikinger, die Möglichkeit etwas mehr Raum für meine Geschichten zu haben.
Dank dem NaNoWriMo 2012 habe ich mein erstes Romanprojekt beendet. Danke an alle Mitschreiber, vor allem aus der Schreibwerkstatt, Ihr habt mich sehr motiviert!
Ansonsten fotografiere ich gerne, gelegentlich stehe ich auch mal vor dem Blitzdings-Gerät. Ich mag Fremdwörter und vergessene Mythen. Aber Photoshop nutze ich auch gerne, wie man am Cover zu Zwischen Blut und Schatten erkennen kann. Ich bin stur, mindestens so sehr wie mein Sternzeichen Widder.
Besuchen sie die Autorin auf Facebook:  Jennifer J. Grimm
Und auf ihrer Homepage: Jennifer J. Grimm

Klappentext:
Vor einem Jahrtausend ließ Cassandra, die Königin der Unterwelt, jeden männlichen Vampir töten. Nun erfährt sie, dass eine ihrer Untergebenen diesen Befehl missachtet und erneut einen männlichen Vampir erschaffen hat. Ihre Assassine Niamh erhält den Auftrag ihn zu vernichten - doch als sie Henry begegnet, bringt sie es nicht über sich ihn zu töten. Zweifel an ihrer Königin steigen auf. Ihr Versagen macht sie zur Verräterin. Um Cassandras Rache zu überleben, muss sich die Schattentänzerin mit dem Vampir verbünden, denn ihr bleibt nur eine Möglichkeit: Die Königin muss sterben. 

Aufbau und Handlung:
Die Geschichte der Schattentänzerin Niamh die sich in den Vampir Henry verliebt, wurde gut rübergebracht. Der Haken: Männliche Vampire darf es nicht geben, so hat Vampirkönigin Cassandra entschieden. Eigentlich sollte Niamh, Henry töten, doch dazu sah sie sich nicht in der Lage, ihre Gefühle kamen ihr einfach dazwischen.
Eine gut ausgearbeitete Story. Cassandra empfinde ich einfach nur als eine Furie. Sie hat etwas von einem Kind, daß unbedingt ihren Willen bekommen muss.
Niamh und Henry mochte ich von der ersten Sekunde an.
Und auch Mathew hatte es mir angetan.
Was mir gut gefallen hat, die Geschichte wurde gut geschrieben, aber nicht zu detailliert. Wäre es mir zu blumig geworden, hätte ich gleich reißaus genommen.
Diesem Buch hätten mehr Seiten gut getan. Für mich hatten die Personen nicht genug Tiefe. Ich hätte gern mehr über jeden einzelnen gewusst. Das empfinde ich so ein bisschen als Schwachstelle.
Das ist der Grund, warum es mich letztendlich nicht 100%ig überzeugen konnte und warum ich mir nicht alles bildlich vorstellen konnte.
Auf jeden Fall ein gelungener Debütroman, der ausbaufähig ist.
Der Schreibstil ist sehr flüssig gehalten, und die Seitenanzahl relativ wenig, wodurch ich ziemlich schnell durch war.
Überwiegend wird aus Niamhs Sicht erzählt. Ich hätte gern mehr aus verschiedenen Perspektiven gelesen. Das hätte das ganze noch interessanter gemacht. Und man hätte alles noch besser nqachvollziehen können.
Spannend und aufregend war es von der ersten bis zur letzten Seiten.
Der Schluss dieses Romans ist sehr vielversprechend.
Ein Fantasy Roman den ich durchaus weiterempfehlen kann.
Das Cover empfinde ich als sehr schön, es macht Lust auf mehr.
Für mich war es etwas, was man gut nebenbei lesen kann. Locker und Leicht.
Für den 2.Teil erhoffe ich mir mehr Seiten , mehr Emotionen und mehr Tiefe.

Meine Meinung:
Ein gelungener Fantasy Roman einer neuen Autorin, der ausbaufähig ist.
Auch wenn es mich nicht 100%ig überzeugen konnte, bin ich gespannt auf Teil 2. Und vor allem auf die Umsetzung.
Für einen Debütroman auf jeden Fall lesenswert.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Donnerstag, 4. September 2014

Mein Interview mit Stefanie Hasse der überaus interessanten und sehr sympathischen Autorin der Fantasy Trilogie rund um Darian & Victoria

Ihr wisst ja, hat mich ein Autor überzeugt, so stelle ich ihm ein paar Fragen. Weil ich ihn  einfach den Lesern näher bringen möchte.
So auch diesmal.
Ihr habt ja mitbekommen, ich habe jetzt erst die Fantasy Trilogie rund um Darian und Victoria von Stefanie Hasse gelesen. Und ich bin einfach megahingerissen davon. Diese Trilogie hat einfach alles, was vorhanden sein muss, um ein Bestseller zu werden.
Nur wissen leider viele nicht, wie gut sie ist.
Ich hoffe, ich kann auf diesem Weg ein paar Leser erreichen und sie bekommen Lust die Bücher zu lesen.
Aber nun wird es Zeit euch die sympathische Autorin vorzustellen.



Die Autorin:
Stefanie Hasse wurde 1980 als älteste von zwei Geschwistern in Blaubeuren auf der schwäbischen Alb geboren. Unweit dieses Ortes spielt die Handlung ihrer Fantasy-Trilogie rund um Darian und Victoria.

Neben dem Schreiben ist Lesen das große Hobby der ganzen Familie.
 
Besuchen sie die Autorin auf ihrer Homepage: Stefanie Hasse
und auf Facebook:  Stefanie Hasse
 
Ihre Bücher:
 
 
 
 
 
So und nun zum Interview.
 
 
Liebe Stefanie, ich danke dir, daß Du mir ein paar Fragen beantworten möchtest.

1. Deine Trilogie um Darian und Victoria finde ich unglaublich faszinierend.
Wie entstand die Idee dazu?


Das freut mich :-)
Begonnen hat alles im Ägypten-Urlaub vor drei Jahren. Da hatte ich diese Idee: Was wäre, wenn du dich an eine bestimmte Zeit deiner Vergangenheit nicht mehr erinnern könntest - unter anderem an deine wahre Liebe... Der Rest kam von selbst.

2. Was mich natürlich auch sehr interessiert, wie genau recherchiert man bei einem solchem Thema?

Da ich alles so zurechtgesponnen habe, dass es in meine Welt passt, hab ich eigentlich fast nur Allgemeinwissen (zu Göttern und den ganzen Fantasy-Wesen) genommen, mich lediglich rückversichert. Als Location habe ich Orte genommen, die ich sehr gut kenne und teilweise ein bis zweimal die Woche besuche.
 
 3. Was ich mich schon im ersten Teil gefragt habe. Hattest du die Figur des Alex gleich im Kopf? Oder hat er erst später Form angenommen?

Alex war von Anfang an als etwas anderes geplant, als er im ersten Moment darstellte. Ich musste den Konflikt vergessene wahre Liebe vs. derzeitige Liebe ja etwas anheizen.

4. Bei deinen Büchern, gibt es auch keine Figuren die ich nicht mag. Du zeigst uns, daß sie Gefühle und Persönlichkeit haben.
War das in etwa so beabsichtigt?


Freut mich, dass du sie alle mochtest.
Manche hegen eine Abneigung gegen Vic, weil sie eben "auserwählt" und so weiter ist und quasi über allem steht - zumindest in Band 1. Der innere Konflikt macht sie - denke ich - menschlicher.
Auch bei den Charakteren, die im ersten Moment als "böse" bezeichnet werden, ist es wie im wahren Leben - vielleicht haben sie einen bestimmten Grund, warum sie so sind?

5. Warum hast du dich für diesen Abschluss der Trilogie entschieden und nicht etwa für einen anderen?

Das Urböse kann nicht getötet werden. Alles andere hätte ich selbst als unglaubwürdig empfunden - und das hätte mich vermutlich noch mehr gestört als manche Leser. Und mit dem Epilog habe ich mir ein klitzekleines Türchen offen gelassen, falls ich doch irgendwann in diese Welt zurückkehren möchte.
 
 6. Als du den 1.Teil geschrieben hast, hattest du da bereits in etwa die gesamte Trilogie schon im Kopf. Oder kamen die Ideen nach und nach dazu?

Das große Ganze stand fest. Die erste Ausbildungshälfte in Band 1, die zweite im zweiten Teil und die Gegenwart im dritten. Die Einzelheiten haben sich um diese Struktur herum entwickelt, es kam immer noch etwas dazu und die Welt hat ein Eigenleben entwickelt.

7. Und nun noch ein paar allgemeine Fragen.
Ist dir der Kontakt zu den Lesern wichtig?


Sehr wichtig. Als Bloggerin liebe ich auch den Kontakt zu den Autoren, die ich selbst so lese. Und ich hoffe, dass es meinen Lesern mit mir genauso geht.

8. Wie stehst du positiven wie auch negativen Rezensionen gegenüber?

Natürlich freut man sich über positive Meinungen mehr als über negative. Aber ich weiß auch (schließlich rezensiere ich selbst auch viele Bücher), dass die Geschmäcker unterschiedlich sind, wie man so schön sagt. Trotzdem gleicht eine schlechte Rezension im ersten Moment einem Schlag in den Magen - ganz gleich, wie oft man sich einredet, dass man nicht jedem gefallen kann :-) Einmal tief ein- und ausatmen macht das in der Regel aber wieder gut.
 
 9. Wie kannst du am besten entspannen?

Entspannen, dem Alltag entfliehen, kann ich am besten beim Lesen. Ich lese relativ viel, je nachdem, wie aktiv ich gerade am Schreiben bin.

10. An welchem Ort kannst du am besten Schreiben?

Auf dem Sofa, Laptop auf dem Schoß. Wenn das Wetter schön ist, sitze ich auch sehr gerne auf der Terrasse - aber der diesjährige Sommer hat mir da eindeutig einen Strich durch die Rechnung gemacht.
 
Nun freue ich mich schon darauf mehr von dir lesen zu dürfen.
Ich bin gespannt, womit du uns als nächstes überraschen wirst.
Ich wünsch dir viel Erfolg für deine Zukunft als Autorin.
Aber eigentlich brauche ich das nicht. Denn ich weiss, das Du noch großen Erfolg haben wirst. Das hast du mir mit deiner Trilogie bereits bewiesen.
 
 
Quelle: Stefanie Hasse  und  amazon