Sonntag, 30. März 2014

Rezension: May B. Aweley - Puppenbraut

Autor: May B. Aweley
Titel: Puppenbraut
Seitenanzahl: 222
Sprache: deutsch
ISBN - 10: 1490432175
ISBN - 13: 978-1490432175
Preis: 8,99€
Format: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 14.06.2013

Inhalt:  Zoey Andrews verschwindet an einem warmen Herbsttag aus einem Park mitten im Herzen von New York City. Es gibt keine Zeugen. Die Cops des New York City Police Departments halten das Mädchen für das dritte Opfer des von ihnen spöttisch genannten „Dolly-Lovers“. Für die Journalistin Doreen Bertani beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie hat exakt sieben Tage, die Antwort auf die Frage zu finden: Wie weit würdest du für das Leben eines fremden Kindes gehen?

Ablauf und Handlung: Ein 11jähriges Mädchen wurde entführt, doch sie ist nicht das erste Opfer.
Doreen Bertani und Raffaella Bertani gehen dem Fall sehr intensiv nach und bringen sich dabei in höchste Gefahr. Ungewöhnlich das Ehepaar, das den Fall verfolgt Doreen ist eine Journalistin und Raffaella eine Psychologin. Die beiden stehen im Zentrum des Buches zusammen mit dem Täter und der kleinen Zoe.
Erzählt wird aus der Sicht von Doreen und Raffaella und zum anderen aus der Sicht des Täters.

Meine Meinung: Ein sehr subtiler Thriller der an die Grenze der eigenen Belastbarkeit geht, gerade wenn man selbst Kinder hat, geht es einem schon emotional sehr nahe.
Gekonnt versteht es die Autorin, die beiden Frauen ermitteln zu lassen, aber dennoch zu zeigen, das sie nicht alleine sind. Das FBI (dem Raffaella angehört) ermittelt ebenfalls auf höchster Ebene.
Die Spannung baut sich sofort ins unermessliche auf und verliert zu keinem Zeitpunkt an Fahrt. Es passieren immer wieder unvorhergesehene Wendungen und einem verblüffenden Ende, das auch ich so nicht erwartet habe. Das macht das Buch für mich zu einem echten Pageturner, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Ich muss ehrlich gestehen, ich finde das Buch unglaublich gut. Genial gestrickt und die beiden Ermittler hab ich sofort in mein Herz geschlossen. Bei mir lief alles wie in einem Film ab und ich wollte endlich wissen, wer der Täter ist.
Ungewöhnlich und schön fand ich das die beiden Frauen ein Ehepaar sind, sowas hatte ich bisher noch nicht. Die beiden gewinnen auch sehr viel an Menschlichkeit, gerade weil sie auch nur Menschen sind und eben nicht perfekt.
Mich persönlich haben nur die ganzen Anführungszeichen etwas gestört, hätte nicht sein müssen. Aber ok darüber kann man hinwegsehen, das macht das Buch in meinen Augen nicht schlechter.
Es ließ sich sehr flüssig lesen und es wäre toll, wenn man die beiden Ermittler vielleicht im nächsten Buch wiederfinden würde.


Samstag, 29. März 2014

Rezension: Paula Daly - Die Schuld einer Mutter

Autor: Paula Daly
Titel: Die Schuld einer Mutter
Medium: Gebundene Ausgabe
Verlag: Manhattan
Erscheinungsdatum: 10.03.2014
Preis:19,99€
Sprache: Deutsch
Seiten: 352
ISBN - 10: 3442547350
ISBN - 13:  978-3442547357
Originaltitel: Just what Kind of Mother are you

Inhalt: Sie ist verschwunden. Und es ist deine Schuld. Lucinda war in deiner Obhut, als es passierte. Jetzt wurde sie entführt, wie das Mädchen davor, das gerade noch lebend entkam. Lucinda wird nicht so viel Glück haben. Du musst sie finden. Sonst wirst du dir nie verzeihen. Und die anderen auch nicht ...

Lisa Kallisto ist verzweifelt: Lucinda, eine Freundin ihrer Tochter, ist spurlos verschwunden – dabei hätte sie in Lisas Obhut sein sollen. Die Polizei vermutet, dass Lucinda einem Vergewaltiger in die Hände fiel, der zuvor bereits eine Schülerin in seine Gewalt gebracht hatte. Um ihr Versagen wieder gutzumachen, macht sich Lisa auf die Suche nach Lucinda. Ohne zu ahnen, welch brisanten Geheimnissen ihrer englischen Kleinstadtidylle sie auf die Spur kommt …

Aufbau und Handlung: Lisa Kastillo ist eine überforderte Mutter, da verschwindet die Tochter ihrer besten Freundin und Lisa gibt sich die Schuld dafür. Denn Lucinda sollte sich in ihrer Obhut befinden.
Lisa versucht das Mädchen zu finden. Doch sie ist wie vom Erdboden verschluckt.
Kurz danach verschwindet noch ein Mädchen und taucht wenig später wieder auf.
Aber Lucinda bleibt verschwunden.
Hängen die beiden Fälle zusammen oder steckt was anderes dahinter?
Erzählt wird zum einem aus der Sicht von Lisa.
Eine zweite Sichtweise zeigt die des Täters, man kann beides sehr gut unterscheiden.
Insgesamt ein sehr guter flüssiger Schreibtsil.

Meine Meinung: Gut dreiviertel des Buches konnten mich sehr gut fesseln, man kam gut rein und es wurde auch sehr spannend, die Sichtweise des Täters war auch sehr informativ und hat mich doch hin und wieder nachdenklich gemacht.
Leider flachte das Buch im letzten Drittel sehr ab.
Es wurde zuviel reingepackt man hatte mitunter das Gefühl, die Autorin müsste zu einem Abschluss kommen und das Ganze auflösen.
Was ich persönlich jedoch keinesfalls so gelungen fand.
Es klang zwar vieles schlüssig, aber mir hat dennoch was gefehlt.
Und wie oft kommt einem schon der Zufall zu Hilfe?
Das hätte meiner Meinung nach besser konstruiert sein können.
Zu den Protagonisten, ich fand sie sehr gut dargestellt. Lisa und auch Joanne fand ich sehr symphatisch und durch sie gewann das Buch für mich an Leben. Einfach weil es vollkommen durchschnittliche Menschen wie du und ich sind, die sie so real entstehen lassen.
Für mich  ist es leider nur durchschnittliches Mittelmaß, ich hatte mir etwas mehr davon versprochen.
Dennoch finde ich es trotzdem lesenswert.

Dienstag, 25. März 2014

Rezension: Lucinda Riley - Das italienische Mädchen

Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 10.März 2014
Sprache: deutsch
ISBN - 10: 3442480094
ISBN: 13:  978-3442480098
Originaltitel: Aria
Preis: 9,99€

Inhalt: Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander – und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt …

Aufbau und Handlung : Erzählt wird eine tragische und zerstörerische Liebesgeschichte, aus der Sicht von Rosanna Menici. Sie erklärt und  erzählt ihre obsessive Liebe zu Roberto Rossini für ihren Sohn Nico.
Sie ist sehr bewegend, erschütternd und tragisch. Viele Herzen werden gebrochen, es geschieht unfassbares Leid und es gibt einige Geheimnisse, die niemals rauskommen dürfen. Rosannas gesamte Familie sind leidtragende dessen, aber nicht nur. Es bezieht auch die wichtigsten Menschen in ihrem Umfeld mit ein.
Rosanna ist eine starke Persönlichkeit und eines Tages wird ihr das ganze Ausmaß dessen was es anrichtet bewusst und sie handelt, wenn sie auch einen hohen Preis dafür zahlen muss.

Meine Meinung:  Ich hab die Geschichte von Anfang an geliebt, Rosanna ist mir von der ersten Seite an, ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr gelitten.
Hier erfährt man was eine obsessive Liebe anrichten kann.
Sehr erschütternd, sehr bewegend und es lässt uns nachdenklich zurück. Lucinda Riley beschreibt dieses Thema sehr glaubhaft und real. Ich befand mich stets an der Seite von Rosanna und konnte dieses Buch unmöglich aus der Hand legen, aber leider muss der Mensch ja auch mal schlafen.
Hier handelt es sich nicht um ein Familiengeheimnis, worüber die Autorin ja sonst schreibt.
Ich bin ja eigentlich kein Fan von Liebesromanzen.
Aber dieses Buch übt sofort eine magische Anziehung auf den Leser aus und hält ihn atemlos in Bann.
Durchweg, lief die Spannung auf höchstem Level und mir persönlich hat die Autorin gezeigt, das sie mehr als nur Schreiben kann, sie vermag es uns in fremde Welten zu entführen und eine einzigartige Spannung und Tiefe zu erzeugen. Es macht mich etwas traurig, das dieses Buch zu Ende ist.
Einzig beim Ende dachte ich, es gäbe evtl. noch eine Überraschung, aber dem war nicht so.
Schade, aber das tut der tollen Geschichte keinen Abbruch.
Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Lieblinsbüchern, eines der besten die, die Autorin geschrieben hat.
Eine klare Leseempfehlung von mir, wer es nicht liest, verpasst was.

Montag, 24. März 2014

Rezension: Marlies Lüer - Miras Welt

Mein Dank geht an den Traumstunden-verlag , danke für das Rezensionsexemplar, ich habe es genossen.
  
Taschenbuch: 372 Seiten
Verlag: Traumstunden Verlag Essen; Auflage: 1 (22. November 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3942514958
ISBN-13: 978-3942514958

 Auf den ersten Blick erzählt Marlies Lüer in "Miras Welt" die Geschichte zweier, anfänglich komplett unterschiedlicher Frauen, deren Zusammentreffen beider Leben nachhaltig verändert und das einiger anderer Menschen gleich mit "gerade rückt". Erst auf den zweiten Blick wird klar: Hinter diesem Buch verbirgt sich viel mehr, als nur eine esoterisch angehauchte Erzählung über eine weise Frau und ihre Ratsuchende. Ein Zusammentreffen, das "in den Karten stand" - denn manchmal lässt sich das Schicksal doch in seine Karten schauen. Aber immer nur von DEM, der sie zu lesen versteht. Und Mira versteht sie zu lesen! Melissa hingegen ist "ein Kind der Neuzeit". Technikaffin, belesen, interessiert - jedoch allenfalls beruflich - an den überlieferten Möglichkeiten alternativer Medizin. Und bis zum Tag X völlig zufrieden mit ihrem geordneten, ruhigen Leben. Ein Leben, das ihr ausgerechnet an ihrem Geburtstag "um die Ohren fliegt" - und das mit einer Gründlichkeit, die ihresgleichen sucht!

Ablauf und Handlung:   Melissas Leben gerät gerade völlig aus den Fugen , alles läuft plötzlich schief.
Da begegnet sie Mira, sie soll die alte Frau beruflich interviewen. Doch sie ahnt nicht, das diese Begegnung ihr Leben für immer verändern soll.
Mira ist eine Lichtbringerin und eine sehr weise Frau, die viele Schicksalsschläge in ihrem Leben erdulden musste und versucht nun anderen Menschen auf den richtigen Weg zu helfen. Sie sieht in Melissa viele Parallelen zu ihrem eigenen Leben , sie hilft ihr auf den richtigen Weg, gibt ihr auch schon mal den richtigen Schubs in besagte Richtung und Melissa wird eine ihrer engsten Vertrauten.
Doch sie hilft nicht nur Melissa , sondern auch Melissas Familie.
Durch Mira, wird Melissa ruhiger, man könnte sagen sie besinnt sich und fängt an zu leben.
Miras Leben wird sehr detailliert beschrieben, es ist tief bewegend, schrecklich und macht uns auf Dinge aufmerksam, der wir sonst keine Beachtung schenken.
Erzählt wird überwiegend aus Melissas Sicht.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kommt sehr schnell voran, mir war gar nicht klar, wie schnell, weil es einfach eine sehr spannende Lektüre ist, die es schafft einen zu fesseln und nicht mehr loszulassen.
Die Spannung hält sich über das ganze Buch hinweg, im letzten Drittel, baut sie dann etwas ab.


Meine Meinung: Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, man merkt, das es teils Realität und teils Fiktion ist, die Emotionen kommen spürbar rüber und hinterlassen ein zwiespältiges Gefühl. Zum einen weil man mit Mira fühlt und zum anderen was mir persönlich etwas zuviel war, im letzten Drittel, das ganze Übernatürliche.
Aber sonst eine sehr bewegende Geschichte, die eine klare Leseempfehlung meinerseits ist.
Sehr gut gefallen hat mir auch, die Einarbeitung von Gedichten, Kurzgeschichten und Rezepten. Das hat das ganze nochmal etwas aufgelockert.
Die beiden Hauptpersonen habe ich sofort ins Herz geschlossen, jedoch fand ich , hätten Melissa mehr Kanten nicht geschadet, es war mir dann alles etwas zu glatt.

Samstag, 22. März 2014

Freitag, 21. März 2014

Neues Design

Da ich heut nacht um 2 Uhr nicht mehr schlafen konnte, hab ich die Zeit genutzt, um meinen Blog optisch zu verbessern.
Gefällt mir erstmal.
Bin gespannt was ihr dazu meint ;)

Donnerstag, 20. März 2014

Rezension: Sascha Arango - Die Wahrheit und andere Lügen

Ein psychologischer Spannungsroman der Extraklasse
Henry ist ein erfolgreicher Schriftsteller. Er ist elegant, großzügig und sehr gefährlich. Denn Henry ist ein skrupelloser Hochstapler, der sich ein überaus angenehmes Leben geschaffen hat. Fatalerweise wird seine Geliebte von ihm schwanger. Nun müsste er seiner Frau alles erzählen. Aber muss er ihr wirklich alles sagen? Das würde seine Existenz vernichten. Einfacher wäre es, die Geliebte aus dem Weg zu räumen. Doch genau dabei passiert Henry ein nicht wieder gutzumachender Fehler.
Sascha Arango fragt, wo die Wahrheit endet und wo die Grauzone der Lügen beginnt. Dabei erzählt er die überaus spannende Geschichte von Henry, der schwindelfrei am Abgrund steht. Er zeigt uns einen Mann, der sich den Konsequenzen seines Tuns immer entziehen konnte bis er einen Schritt zu weit geht.
Erzählt wird zu 90% aus der Sichtweise von Henry, Die anderen Protagonisten kommen hin und wieder zu Wort.
Der Erzählstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, sarkastisch, abstrus und auch humorvoll. Man darf hin und wieder schmunzeln, was dem ganzen einen besonderen Charakter verleiht. Ich denke bei diesem Buch werden sich die Meinungen teilen, da die Erzählweise nicht für jeden was ist und man das Buch erst verstehen muss.
Meine Meinung: Für mich kam das Buch nur schleppend in Gang. Henry ist eine Person wo man wirklich nicht weiss wo die Lügen aufhören und die Wahrheit beginnt. Ich musste mich desöfteren wirklich fragen.
Wer ist Henry eigentlich?
Ich habe es erst am Ende des Buches verstehen können. Dreiviertel des Buches war für mich etwas langatmig und emotionslos geschrieben. Erst im letzten Drittel kam ich auf meine Kosten. Und die Spannung steigerte sich ins Unermessliche. Aber was, das Buch für mich gut macht und als lesenwert erscheinen lässt, ist der Sinn der dahintersteht, denn der ist wirklich brilliant. Äußerst gut verpackt.
Aber leider konnte ich mich nicht ins Buch reinversetzen. Das ist zwar schade, aber tut dem ganzen trotzdem keinen Abbruch.
Für mich persönlich ist der Schreibstil nichts. Aber es ist ja auch keine einfache Lektüre. Hier steht an oberster Stelle: "Verstehen" Und das war für mich erst am Ende des Buches möglich und ich habe es verstanden.

Dienstag, 18. März 2014

Mein neues Bücherregal

Nachdem wir letztes Jahr umgebaut haben , mußte mein Bücherregal weichen.
Infolgedessen hat meine Bücher jetzt 8 Monate lang ein neues zuhause in Umzugskartons.

Jetzt am Sonntag haben wir ein neues Bücherregal gebaut und in 3 Stunden hab ich erst alle sortiert
und dann eingeräumt.
Nun erstrahlen sie in euem Glanz, ich bin nun glücklicher denn je, das es so schön geworden ist.
Ihr dürft mir gern sagen, was ihr davon haltet ;)

Rezension: Susanne Kliem - Die Beschützerin

Janne führt ein glückliches und erfolgreiches Leben.
Doch plötzlich ändert sich alles.
Sie wird gemobbt, ihr Freund wendet sich von ihr ab.
Plötzlich läuft alles schief.
Sie gerät in die Fänge einer psychopathischen Person, die es auf Janne und ihr Leben abgesehen hat.

Erzählt wird zu 90% aus der Sicht von Janne, aber auch andere Protagonisten, geben uns Einblick in ihre Gedankenwelt.

Meine Meinung: Ein subtil gewebter Psychothiller, der uns klar macht, wie leicht es ist manipuliert und zerstört zu werden. Und wie wir in dessen Verlauf immer mehr an Stärke gewinnen und zu Dingen fähig sind, die wir uns niemals erträumen würden.
Die Autorin baut die Spannung gezielt und ganz subtil auf.
Sie nimmt immer mehr an Fahrt auf um den Leser dann an einen Punkt zu bringen, wo er nicht mehr weiss, was er eigentlich glauben soll.
Denn sie zerstreut die Hinweise so in alle Richtungen.
Was mir sehr gut gefallen hat und das ganze noch spannender macht.
Am Ende lief alles aufs große Finale zusammen und besser hätte man den Schluss nicht machen können.
Fragen wurden beantwortet und es wurden auch wieder neue Fragen aufgeworfen.
Für mich ein absolut genialer Psychothriller, der keine Wünsche offenlässt.
Janne war mir sofort sympathisch und ich befand mich mittendrin in ihrer Welt.
Ich war glücklich, verzwifelt und auch am Ende meiner Kräfte.
Ein Psychothriller der mir enorm unter die Haut gegangen ist.
Der flüssige Schreibstil macht es noch leichter das Buch in einem Rutsch durchzulesen, ich hab keine 24 Stunden dafür gebraucht.
Die Thematik ist sicher nicht neu, aber sie wurde so gekonnt in Szene gesetzt und ausgearbeitet, daß dieses Buch schon jetzt zu meinen Lieblingsbüchern zählt.

Sonntag, 16. März 2014

Rezension: Josephine Pennicott - Sturmtöchter

Eine unheilvolle Lüge. Eine große Liebe. Ein ungeklärter Todesfall.
Australien, 1945: Als die junge Ginger beginnt, für den Maler Rupert Partridge als Aktmodell zu arbeiten, ändert sich ihr Leben schlagartig. Im Herrenhaus des Künstlers wird sie zu seiner großen Inspiration. Doch dann wird Ruperts Tochter tot in den Wäldern gefunden. Alle verurteilen den Maler als Mörder. Gingers Leben als bewunderte Muse ist vorbei. Jahrzehnte später will Ruperts Enkelin Elizabeth herausfinden, was damals wirklich geschah. Sie reist zu dem vernachlässigten Haus ihres Großvaters, um mehr über die faszinierende alte Frau zu erfahren. Doch Ginger ist abweisend. Fragen zur Familiengeschichte weicht sie aus. Elizabeth ist entschlossen, Gingers Vertrauen zu gewinnen. Als sie erkennt, was sie beide verbindet, ist es fast schon zu spät.

Das ist die Geschichte um Currawong Manor und seine geheimnisumwitternde Geschichte. Ein Drama das sich hinter den Kulissen abspielt, und im Zentrum all dessen befindet sich Ginger Jarvis, eine der Flower Girls die Rupert Partridge in den 40er Jahren Aktmodell gestanden haben.
Es ist einerseits eine Familiengeschichte die ein Geheimnis birgt, aber andererseits die Lebensgeschichte einer Frau die viel erlebt und mitgemacht hat. Elizabeth geht in der heutigen Zeit allen auf dem Grund und lernt dabei ihre wahre Liebe kennen.

Meine Meinung: Ich liebe eigentlich solche Geschichten, diese hat mich auch verzaubert, Ginger hat mich verzaubert. Eine atemberaubende Frau wie sie dargestellt wurde, ich kann sie direkt vor mir sehen, alle anderen Personen konnten bei mir dagegen leider nichts auslösen.  Das Anwesen wurde absolut atemberaubend und malerisch dargestellt, wie verwunschen. Einfach traumhaft. Es hat mich fasziniert, dieses Geheimnis um Currawong Manor zu entschlüsseln, allerdings war ich dann doch etwas enttäuscht, ich hatte mehr erwartet.

Aber jeder hat da so seine eigene Ansicht, Die Kapitel waren relativ kurz so das es sich gut lesen liess. Die Sprünge von Gegenwart und dann die Vergangenheit, haben mich mitunter etwas verwirrt. Aber im ganzen Paket liess es sich gut lesen. Ich fand es trotzdem etwas hölzern, man hätte es noch menschlicher darstellen  können. Allerdings ist mir nicht ganz klar, warum der Titel so heisst. Ich hätte ihn anders genannt.
Das Cover des Buches hat ,mich sofort angesprochen, es spiegelt das wieder was im Buch vorkommt.

Rezension: Donna Tartt - Der Distelfink

Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt allein und auf sich gestellt zurück, sein Vater hat ihn schon lange im Stich gelassen. Theo versinkt in tiefer Trauer, die ihn lange nicht mehr loslässt. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...

Ablauf und Handlung:
Erzählt wird die Geschichte von Theodore Decker.
Das ganze spielt sich in einem Zeitraum von 15 Jahren ab.
Er verlor mit 13 Jahren seine Mutter unter tragischen Umständen.
Wie sein Leben eine neue Wendung nahm , als er das Gemälde "Der Distelfink" nahm und es fortan sein Leben beinflusste.
Die Autorin beschreibt sehr ausführlich und eindrucksvoll, die Geschichte des Theo Decker.
Man könnte meinen, es handle sich hier um ein Familiendrama, aber das trifft es nicht ganz.
Die Geschichte ist voller Selbstzweifel, unverarbeitetem Traumata, Drogenexzessen, selbstzerstörerisches Handeln und aussichtsloser Liebe.
Aber am Ende wird dem Protagonisten sein Leben viel klarer und er beginnt zu handeln.
Es ist ein sehr düsteres Buch, das Licht kommt nur selten durch.
Aber auf seine eigene Art und Weise wird uns die Hauptfigur trotzdem sympathisch.
Ein sehr tiefgründiger Sinn der hinter der Geschichte steckt.
Es genügt nur ein winziger Augenblick um unser Leben in eine völlig andere Richtung zu leiten.
Es liegt in unserer Hand wie wir unser Leben gestalten und ob wir so werden wie unsere Vorfahren.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Theo geschrieben.

Meine Meinung:Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen.
Keine leichte Lektüre, ich hatte Probleme reinzufinden.
Eine tiefgründige Geschichte, die zum nachdenken anregt.
Ein Buch, das uns auf die Schattenseiten des Lebens aufmerksam macht.
Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gelangt, das mir dieses Buch sehr gut gefallen hat.
Ich konnte mich zwar nicht in die einzelnen Personen reinversetzen, jedoch hat mich die komplette Geschichte in den Bann gezogen und nachdenklich zurückgelassen.
Der Schreibstil war relativ trocken, ein Umstand der mich eigentlich stört. Aber hier hat es sehr gut gepasst.
Ich kam relativ gut voran, einfach weil zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam, es war immer eine gewisse Spannung vorhanden.
Den Titel fand ich sehr passend. Der Distelfink hat eine zentrale Rolle, da Theo sein Leben mehr oder weniger von ihm bestimmen lässt.
Der Einblick in die Kunstszene fand ich sehr interessant und informativ.

Rezension: Jens Östergaard - Bis ans Ende ihrer Tage

Mein Dank geht an Lovelybooks und den Egmont Lyx Verlag, das ich dieses Buch in einer Leserunde lesen durfte.

In Kopenhagen wird ein sechzehnjähriges Mädchen gefunden, das schwer misshandelt wurde, aber seinem Peiniger entfliehen konnte. Kommissar Thomas Nyland beginnt mit den Nachforschungen. Was er dabei findet, bringt ihn auf die Spur eines wahnsinnigen Mörders, der sich für eine Gestalt aus einer alten slawischen Heldensage hält.

Ablauf und Handlung: Zuerst haben wir den Fall des 16jährigen Mädchens das misshandelt wurde, fliehen konnte um später wieder vom selben Täter entführt zu werden.
Parallel dazu wird ein Wissenschaftler getötet.
Die Tochter und Komissar Nyland ermitteln gemeinsam. Und kommen schrecklichem auf die Spur.
Die Sichtweise der Protagonisten ändert sich immer wieder.
Die Kapitel sind recht kurz und flüssig geschrieben. So das man eigentlich recht gut vorankommt.
Die Spannung wird Anfangs recht gut aufgebaut, allerdings flacht es in der Mitte ziemlich ab. Zum Ende hin wird es zwar wieder recht spannend, jedoch gehen Auflösung und Schluss zu schnell ineinander über.
Die Geschichte ist überwiegend recht undurchsichtig, was dem ganzen nochmal Pluspunkte verleiht.

Meine Meinung: Die Geschichte ist von der Grundidee nicht schlecht, Eine Sage mit einer Mordserie zu verbinden.
Jedoch können die Einzelheiten der Sage wohl manchen Leser ziemlich schnell langweilen.
Die kurzen Kapitel und die recht gute flüssige Schreibweise haben mir gefallen.
Das Konzept des Täters hat mir auch gefallen.
Die beiden Protagonisten Natalya und Nyland sind vom Prinzip her, sympathisch und glaubwürdig. Jedoch konnte ich nicht zu Ihnen durchdringen. Mir war das ganze etwas zu plastisch.
Den Schluss hätte man noch besser ausbauen können, das hätte die Spannung noch einen Tick mehr gesteigert.
Leider konnte ich mich nicht in diesem Buch wiederfinden, mir ging es nicht nah genug, Ich konnte einfach keine Beziehung zu dem Buch aufbauen.
Mein Fazit dazu: Das Buch zu lesen ist ganz nett, aber im Gedächtnis wird es mir nicht bleiben.
Ein eher durchschnittliches Buch, das es nicht geschafft hat, Emotionen in mir auszulösen.
Schade.

Freitag, 14. März 2014

Rezension: Ausgeblutet von Marcus Sammet

Nachdem Barbara Stein dem Tod nur knapp entronnen ist und ihre Zweisamkeit mit Thomas Mattern genießen möchte. Wartet das nächste Grauen auf sie, eine Psychopathin hat es auf sie und ihr Leben abgesehen.

Ablauf und Handlung: Dies ist der 2.Band der Sterbewohl Reihe. Wie auch schon in Aderlass spielen Thomas Mattern und Barbara Stein die zentralen Rollen, dieser Fall ist jedoch so grausam, wie es nur geht, also wirklich nichts für schwache Nerven.
Die Sichtweise der Protagonisten wechselt immer wieder.

Meine Meinung: Das ist mein erstes Buch von Marcus Sammet. Ich bin sehr beeindruckt. Jedoch kann sowas nicht jeder lesen. Es wird teilweise sehr brutal dargestellt.
Ich war gleich im Buch drin und bei mir entstand direkt ein Kopfkino. Die Personen waren sehr lebendig dargestellt.
Tom und Barbara waren mir sofort sympathisch, nun gut die Psychopathin erfüllte ihren Zweck. Eiskalt und ohne jeglichen Emotionen erfüllt sie glaubhaft ihre Position.
Kurze Kapitel machen das Lesen leicht und der Schreibstil ist sehr flüssig.
Der Autor hält sich nicht groß mit Ausschweifungen auf, sondern kommt direkt zum Punkt. Hat mir sehr gut gefallen.
Die ganze Zeit über blieb die Spannung erhalten. Als es dann zum Showdown kam, ging mir jedoch die Aufklärung etwas zu schnell.
Aber sonst ein sehr tolles Buch, wenngleich ohne Überraschungen, aber das war hier auch nicht vonnöten. Mir hätte es besser gefallen, wenn das Buch etwas länger gewesen wär, mit seinen 163 Seiten ist man viel zu schnell durch.
 Ein Buch das ich jedem empfehlen kann.

Donnerstag, 13. März 2014

Rezension: Regina Fouque´ - ...mörderische Rosen

Profilerin Lea Berling wird nach zwei Jahren Abwesenheit der SoKo Düsseldorf zugeteilt. Kurz darauf erfolgt der erste Mord. Was hat dieser mit dem Tod ihres Mannes zu tun? Und wieso liegen neben jedem Opfer dunkelrote Rosen? Lea Berling ahnt, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Ablauf und Handlung: Profilerin Lea Berling kehrt zur Soko nach Düsseldorf zurück, Nach dem Tod ihres Mannes hatte sie einen Nervenzusammenbruch und brauchte diese Pause.
 Derweil erschüttert in Düsseldorf eine Mordserie die Stadt, der Täter hinterlässt immer 3 Baccararosen.
 Lea gerät ins Visier des Mörders.
Denn er wendet sich persönlich an sie.
Hat der Tod ihres Mannes etwas damit zutun?

Geschrieben wird einmal aus Sichtweise des Täters und dann aus der Sicht von Lea Berling

Meine Meinung: Der Krimi ist mit seinen 290 Seiten eher ein kurzes Buch, aber dadurch das es sofort zum eigentlichen Thema kommt, ohne viel drumherum zu reden, ist das nicht schlimm. Ich fand sehr angenehm das es gleich zack auf zack geht, so sollte ein Krimi sein.
Die Charaktere waren sehr glaubhaft dargestellt, ich persönlich mochte Lea und Martin am liebsten.
 Für mich als erfahrene Krimileserin, gab es zwar keine große Überraschung in dem Buch, jedoch hat mich das nicht gestört.
 Die Autorin ist geschickt um die eigentlichen Themen drumherum geschlichen und hat so die Spannung aufgebaut. So das dem Leser nicht ganz klar war, ob er auch wirklich richtig liegt.
 Beim Täter war auch sehr gut, wie man ihn dargestellt hat, sehr glaubhaft.
Das einzige was mich persönlich etwas gestört hat, man hätte die Sichtweisen der beiden Protagonisten, besser hervorheben können, Da man so reingeschleudert wurde und man dann erstmal verwirrt war.  Schmunzeln durfte ich auch hin und wieder, was ich schön fand. Es sind immer die kleinen Gesten, die so ein Buch etwas auflockern.
Ansonsten ein sehr gutes Buch, das ich nur jedem wärmstens empfehlen kann.

Dienstag, 11. März 2014

Rezension: Die Frau, die nie fror von Elisabeth Elo

Mein Dank gilt Vorablesen und dem Ullstein Verlag

Meine Finger gleiten über das Buch und ich bin verzückt, es fühlt sich unglaublich an und hat einen zarten Glanzschimmer. Das Cover spricht mich an, es spiegelt genau das wieder, was sich im inneren des Buches befindet. Eine Frau, auf der Suche nach sich selbst.

Pirio Kasparov überlebt ein schweres Bootsunglück und schafft es 6 Stunden im eiskalten Wasser zu überleben. Ihr Freund Ned, hat leider nicht so viel Glück. Er rettet ihr jedoch damit das Leben. Die Navy will herausfinden was sie so besonders macht. Doch Pirio muss wissen, was bei dem Bootsunglück wirklich passiert ist, das hat oberste Prirorität. Sie muss es rausfinden für Noah - ihr Patenkind und Neds Sohn.
Noah ist der einzige Mensch auf der Welt, der ihr etwas bedeutet.
Mit Noah´s Mutter Thomasina ist Pirio seit Ewigkeiten befreundet, was ansich kaum zu verstehen ist, denn die beiden sind wie Feuer und Wasser.
Aber nun weiter zu Pirio und ihren Nachforschungen. Zusammen mit einem Journalist macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und führt dabei ungeheuerliches zutage.....
Aufbau und Handlung:: Es ist eine Ich-Erzählung, es wird ausschließlich aus Pirios Sicht erzählt.
Hierbei handelt es sich nicht um einen typischen Kriminalroman.
Es ist vielmehr die Geschichte von Pirio und ihrem Leben, auf der Suche nach sich selbst.
Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist eher ungewöhnlich. Kein typischer Kriminalroman.
Er ist trocken, fesselnd und dennoch sehr ausführlich geschrieben. Auf mich hat er eine seltsame Faszination ausgeübt, ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich habe Pirio direkt vor mir gesehen, ich habe mitgelitten. Pirio ist einzigartig und das bringt die Autorin auch gut zum Ausdruck.
Auch wenn das Geschehen sehr vorhersehbar ist, stört es den Leser nicht, ich glaube sogar, daß ist von der Autorin so gewollt. Die Spannung ist nicht an einem Stück da, aber dennoch taucht sie immer wieder auf und macht dem Leser in aller Deutlichkeit bewusst , worauf es ankommt.
Es ist keine leichte Lektüre, ich musste immer mal wieder absetzen um mir klar zu machen, was ich gelesen habe und was es bedeutet.
Alles in allem ein sehr schönes Buch.

Rezension: Unruhe von Jesper Stein

Mein Dank hierfür gilt Vorablesen.de und dem Verlag Kiepenheuer & Witsch
Danke für das Rezensionsexemplar

 Axel Steen, Ermittler im Kopenhagener Morddezernat, wird von einer inneren Unruhe getrieben, Die panische Angst, sein Herz könne plötzlich aufhören zu schlagen, hält ihn nacht für nacht wach. Als während der Unruhen um die Zwangsräumung und und den Abriss eines Jugendzentrums die Leiche eines Autonomen gefunden wird, fällt der Verdacht auf die Einsatzkräfte der Polizei. Steen gerät nicht zuletzt wegen seiner unkonventionellen Ermittlungsmethoden unter Druck. Das PET mischt sich auch noch ein. Axel hat im Laufe der Ermittlungen noch arge Probleme das er den Fall überhaupt noch behält, da er arge Probleme mit Teamfähigkeit hat. Hinzu kommt, das er mit einem wichtigen Zeugen in der Vergangenheit ein One night Stand hatte. Seine Exfrau macht ihm auch noch Druck. Aber zurück zum Mordopfer. Es ist viel gravierender als bisher angenommen. Die PET hat ihre Finger im Spiel wie auch die Mafioso. Aber allles ist viel tiefgreifender als bisher angenommen. Wird Axel den Fall lüften können? Dies ist sein erster Fall.

Aufbau: Erzählt wird aus der Sichtweise von Axel Steen überwiegend. In einigen Passagen auch die vom Mörder.

Meine Meinung: Dieser Krimi konnte mich leider nicht überzeugen. Ich finde ihn eher mittelmäßig. Axel macht einen schon sympathischen Eindruck. Dennoch konnte ich zu den Personen keine Beziehung aufbauen. Sie waren für mich einfach nicht menschlich genug. Auch der Fall konnte mich nicht wirklich fesseln, ich fand das Buch doch auch etwas langweilig. Was ich gut fand, man konnte in keinster Weise voraussehen, wie die Geschichte ausgeht.

Rezension: Siebenschön von Judith Winter

Mein Dank hierfür gilt dem Team von Wasliestdu.de und dem dtv - deutscher Taschenbuch Verlag.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar und das ich es in einer Leserunde lesen durfte.

Zwei brillante junge Ermittlerinnen. Vier bizarr inszenierte Leichen. Eine mathematische Formel, die den Takt des Todes vorgibt.

Ein gut durchdachter Thriller deren einzelner Fehler der fehlende Schmunzelfaktor ist. Die Geschichte geht zwar gleich in die Vollen, kommt aber dennoch langsam ins Rollen und nimmt immer klarere Formen an.
Das Ermittlerduo spielt sehr gut zusammen. Auch wenn  sie auf den 1.Blick nicht wirklich zusammenpassen.
Die Identität des Täters wird zwar gelüftet, doch es ist trotz allem nicht ersichtlich, wer er eigentlich ist. Das hat mich sehr fasziniert.
Das Buch kommt bei all diesen Morden ohne viel Blutvergiessen aus ( es wird nicht bis ins kleinste Detail beschrieben sondern lediglich erwähnt).
Es spielt mehr auf der psychologischen Ebene, aber nicht so trocken, daß man gelangweilt wird.
Alles in allem fand ich den Thriller sehr strukturiert, gut durchdacht und sehr detailgetreu. Mann konnte sich sehr gut in das Geschehen reinfühlen und bei mir entstand dabei direkt ein Kopfkino.
Ein gut gelungenes Erstlingswerk der Autorin. Ich freu mich schon auf den nächsten Fall den Emilia Cappelli und Mai Zhou bearbeiten werden.

Rezension: Drowning - Tödliches Element von Rachel Ward

Mein Dank hierfür gilt Vorablesen.de und dem Carlsen Verlag GmbH

Es war ein tragischer Unfall , sagt die Polizei. Er soll mit seinem Bruder Rob und dessen Freundin Neisha am See gewesen sein. Jetzt ist Rob tot, Neiha hat panische Angst und Carls Gedächtnis ist wie ausgelöscht. Alles ist ihm fremd . seine Mutter, sein zuhause, seine Sachen. Und obwohl jeder behauptet, dass die Brüder sich nahe gestanden haben: Carl empfindet keine Trauer. Dafür fühlt er sich zu Neisha hingezogen. Ist er ein gefühlskaltes Monster? Und wieso glaubt er, Robs Stimme zu hören, wenn der doch ertrunken ist?

Aufbau und Handlung: erzählt wird aus Carls Sichtweise. Sein Bruder ist ertrunken doch Carl kann sich an nichts erinnern. im Laufe der Zeit erinnert er sich an immer mehr Bruchstücke und immer wenn er nass wird, erscheint sein Bruder und bedroht ihn. Carl soll Neisha töten, Sonst tötet Rob sie beide. Wie ist es möglich das Carl seinen Bruder sieht und hört, er ist doch tot. Das Buch ist sehr verwirrend, die Erzählstränge sind ziemlich langatmig geschrieben. Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, muss man erstmal in sich gehen um zu verstehen um was es dabei eigentlich geht, welcher Sinn dahinter steckt, ich bin zudem Entschluss gekommen, das es Schuldgefühle sind die Carl quälen. Denn Tote können nicht plötzlich wieder auftauchen. Carl und Rob hatten nie eine einfache Beziehung zueinander, sie stritten eigentlich ständig, Rob musste immer zeigen, wer der stärkere ist, doch dann kam Neisha dazu und stand zwischen den beiden. Carl liebt sie , aber Rob betrachtet sie als sein Eigentum.

Meine Meinung: Aufgrund des langatmigen Verlaufs und dem teilweise verwirrenden Ablauf, kann ich nicht sagen ob es mir gefallen hat. Ich hab sowas bisher noch nie gelesen. Ich konnte mich auch nicht so richtig in die Menschen reinversetzen, einfach nicht menschlich genug. Es ist schlichtweg einfach nicht mein Fall.

Rezension: Noah von Sebastian Fitzek

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.

Ich bin ein sehr grosser Fitzekfan seit erster Stunde. Und obwohl ich seine Psychothriller liebe, empfand ich Noah als etwas ganz besonderes. Ich würde es jetzt auch nicht als Thriller bezeichnen, das Genre ist für mich nicht klar definierbar.
Die Thematik regt zum nachdenken an, aber ich wage zu bezweifeln, das es was verändern wird.
Es war sehr flüssig geschrieben ( alles andere hätte mich auch gewundert) und ich hatte das Gefühl mittendrin zu stecken. Bei mir entstand direkt ein Kopf Kino. Die Menschlichkeit kam auch nicht zu kurz.
Schmunzeln durfte ich auch hin und wieder, was ich sehr wichtig finde, gerade bei so einem Thema.
Ich fand es toll, das sich der Autor mal von seinem üblichem Genre wegbewegt hat um etwas neues zu schaffen. Ich finde, das ist ihm sehr gut gelungen
Ich warte schon erwartngsvoll auf sein nächstes Werk.

Rezension: Schlaf nicht ein von Michelle Harrison

Mein Dank hierfür gilt an das Team von Büchereule und an den Loewe Verlag, da ich dieses Buch in einer Leserunde lesen durfte, vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Du siehst nachts die Geister von Toten.
Du bist ihnen hilflos ausgeliefert.
Und einer der Toten will deine große Liebe für sich.
Du musst etwas tun und du bist ganz allein.
Seit Monaten versucht Elliot, sich mit allen Mitteln wachzuhalten. Denn nachdem er bei einem Unfall für einige Minuten klinisch tot war, passieren schaurige Dinge mit ihm, während er schläft: Er kann sich nicht rühren, spürt Schatten, die sich um ihn herum bewegen, oder er wandelt durchs Haus, während sein Körper schlafend im Bett liegt. Als er sich in Ophelia verliebt, wird es noch unheimlicher: Offenbar versucht ein Toter, Besitz von Elliots Körper zu ergreifen

 Elliott Drake wird von einem Auto angefahren und erlebt einen Nahtoderfahrung. Das verändert sein ganzes Leben. Davor war er ein lebenslustiger Jugendlicher. Nach dem Unfall ist er still, ernst, traut sich nicht zu schlafen, denn im Schlaf suchen ihn Geister heim....

Fazit:Hm ein unterhaltsamer Roman, wenn man denn auf Geistergeschichten abfährt. Das ganze wird mit einer Liebesgeschichte verbunden. Die Geschichte kommt nur schleppend in Gang. Ab der Hälfte nimmt es dann an Fahrt auf und es wird spannend. Hin und wieder wurden auch einige überraschende Wendungen eingearbeitet, was mir recht gut gefallen hat. Der aufgeführte Klappentext hat meiner Meinung nach mit der Geschichte im Buch nicht wirklich viel gemeinsam. Man wartet eigentlich ständig auf die Szene die im Klappentext angegeben wird, nur um dann feststellen zu müssen, das, daß ganze nur eine untergeordnete Rolle im Buch spielt. Ich persönlich hab etwas anderes von diesem Buch erwartet.

Dadurch das, daß Buch leicht und flüssig geschrieben ist und die Kapitel relativ kurz sind, lässt es sich leicht und locker lesen.
Es hat nicht viel mit der Realität zutun und ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich glaubwürdig.
In Elliott und Ophelia konnte ich mich gut reinversetzen, sie wurden sehr menschlich rübergebracht, der Rest ging nur so an mir vorüber.
Es ist kein Buch was mir im Gedächtnis bleiben wird und man muss es auch nicht unbedingt gelesen haben.
Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch und wurde aus der Sicht von Elliott geschildert. Mir hätte es vielleicht mehr gefallen, wenn man die Sichtweise einer anderen Person noch miteingearbeitet hätt.

Montag, 10. März 2014

Rezension: Blutsommer von Rainer Löffler

Eine Mordserie erschüttert Köln wie sie brutaler nicht sein kann. Die Opfer werden im wahrsten Sinne des Wortes abgeschlachtet. Fallanalytiker Martin Abel aus Stuttgart wird hinzugezogen an seine Seite wird Hannah Christ ebenfalls Fallanalytikerin gestellt. Im laufe des Buches zeigt sich wie genial Martin Abel ist und in Hannah Christ hat er die perfekte Partnerin in vielerlei hinsicht bekommen. Im Laufe des Buches hatte ich schon meinen ersten Verdächtigen, der sich am Ende auch bewahrheitet hat. Der Autor hat es aber sehr gut verstanden, mich wieder auf eine andere Fährte zu locken einfach genial. Mitunter waren die Details des Metzgers sehr brutal, also wirklich nichts für schwache Nerven. Aber insgesamt ein großartiges Debüt. Dies ist der Auftakt einer Reihe um Martin Abel, ich bin schon sehr gespannt mehr davon zu lesen. Denn Martin Abel hab ich bereits in mein Herz geschlossen. Diesen Autor sollte man sich auf jeden Fall merken.

Rezension: Blackout-Morgen ist es zu spät

Ist Fortschritt ein Rückschritt? - Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr. Der Countdown läuft ...
An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.
Erschreckend realistisch, genau recherchiert, mitreißend erzählt.

Hab es jetzt endlich geschafft fertig zu lesen, war am Anfang auch nicht wirklich sicher, ob das was für mich ist, bin ja eher der Krimi und Thriller Typ. Die ersten 70 Seiten waren für mich mühsehlig, aber dann fing es an das mich das Buch mehr und mehr fesselte. Mir war kgar nicht klar, was alles hinter dem Thema "Stromausfall" steckt das wurde sehr anschaulich geschildert. Ich war förmlich mittendrin im Geschehen und hab mitgelitten und mitgefiebert. Sehr toll fand ich auch, obwohl es so viele Personen gab, wurden Manzano, Shannon und Angstström sehr authentisch und menschlich rübergebracht und fasziniert hat mich, das sogar noch eine Romanze miteingeflochten wurde, wirklich sehr erstaunlich was der Autor da zustande gebracht hat. Und auch erschreckend realistisch. Ich atme doch auch etwas auf wenn ich das Licht einschalte. Anderen Lesern dieses Buches wird es wahrscheinlich ähnlich wie mir ergehen. Dennoch fand ich das Buch mit 800 Seiten etwas zu lang. Etwas weniger hätte es denk ich auch getan. Dennoch sehr beachtlich dieses Werk. Den Schreibstil empfand ich auch als sehr locker und flüssig es ließ sich gut lesen, sobald man im Geschehen richtig drin war.

Rezension: Die verlorene Geschichte von Rebecca Martin

Ein altes Haus, eine geheime Liebe, ein düsteres Geheimnis
Jahrelang wusste Lea fast nichts über ihre Familie, nun steht überraschend ihre tot geglaubte Großmutter vor der Tür. Claire hat ein altes Weingut erworben, dort hat sie die schönste Zeit ihres Lebens verbracht. Doch das "Haus der Schwestern" ist auch der Ort, an dem das verhängnisvolle Schicksal der Familie vor langer Zeit seinen Anfang nahm. Als ihr Briefe und Erinnerungen von damals in die Hände fallen, beginnt Lea diese lang vergessene Geschichte wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Es ist die Wahrheit über eine große, alle Hindernisse überwindende Liebe und das Geheimnis eines erschütternden Todes.

Erzählt wird eine packende Familiensaga, deren Verlauf die Familiengenerationen beeinflusst. Das ganze beginnt als Helene Stein im Juli 1792 bei einem Feuerwerk Gianluca Tozzi begegnet und sich unsterblich in ihn verliebt. Jedoch verliebt sich auch Monate später Marianne (Helenes Schwester) in Gianluca und er sich in sie. Und so nimmt das verhängnisvolle Schgicksal seinen lauf. Zudem Helene in ihrem Neid, ihrer Liebe und ihrer Missgunst einen großen Teil beigetragen hat.. Erzählt wird von verschiedenen Epochen, es wechselt immer wieder. Erzählt wird die Geschichte um 1792 : Gianluca, Marianne und Helene betreffen, um 1931 die Geschichte von Claire und 1997 die Geschichte von Lea und Rike in die auch Claire mit einfliesst.
Meine Meinung: es ist ein sehr emotionales Buch, mir saßen mitunter mal die Tränen locker. Die Geschichten haben mich alle sehr bewegt. Die zentralen Figuren wurden sehr lebendig dargestellt, so das man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Der Schreibstil war sehr flüssig und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Ich liebe dieses Buch. Und ich finde Rebecca Martin kann es locker mit Kate Morton aufnehmen. Die in diesem Genre in meiner Rangliste bisher ganz oben war. Es hat das Zeug zu einem Bestseller.

Rezension: Herzstoß von Joy Fielding

Die Hoffnung stirbt nie. Sie tötet
Marcy Taggart, die in Toronto lebt, hat schwere Zeiten hinter sich. Zwei Jahre zuvor ertrank ihre Tochter Devon unter rätselhaften Umständen. Obwohl die Leiche nie auftauchte, gilt Devon als tot, doch Marcy klammert sich an die irreale Überzeugung, dass ihre Tochter eines Tages zu ihr zurückkehrt. Als ihr Mann Peter sie dann auch noch verlässt, hat Marcy nichts mehr, worauf sie noch vertrauen kann im Leben. Dennoch entschließt sie sich, die gemeinsam geplante Reise nach Irland alleine anzutreten. Und dort geschieht etwas Unfassbares, denn sie glaubt, in einem Pub in Cork die Silhouette ihrer Tochter gesehen zu haben. Marcy mietet sich in einer kleinen Pension ein, besessen von dem Gedanken, Devon endlich zu finden. Doch während sie noch damit beschäftigt ist, widersprüchlichen Hinweisen zu folgen, wird ihr Zimmer völlig verwüstet. Hat sie einen unsichtbaren Feind, der verhindern will, dass sie dem rätselhaften Schicksal ihrer Tochter auf den Grund kommt? Noch kann Marcy nicht ahnen, dass sie in Geschehnisse verwickelt werden wird, die sie fast das Leben kosten ...

 ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin froh das ich mit dem Buch durch bin, dafür das es Joy Fielding geschrieben hat. war es einfach nur grottenschlecht. Es war total langatmig, es hat gedauert bis überhaupt mal irgendwas in Gang kam, unglaubwürdig auch teilweise, also wirklich welche 50jährige Frau hat mal eben so einen One night stand, nur weil sie sich von dem Mann verstanden fühlt? Die Personen fand ich auch sehr unglaubwürdig, es kam in meinen Augen keine Spannung auf, ich hab mich wirklich einfach nur durch dieses Buch gequält. Alles zu vorhersehbar. Mit eine Thriller hatte dieses Buch nicht im entferntesten was zu tun, alles mehr auf der psychologischen ebene, aber nicht gut geschrieben wie ich finde, man hätte einfach mehr rausholen können. Die Figuren waren einfach nur hölzern, ich konnte keinen Bezug zu ihnen aufbauen. Wirklich schade, Und ganz ehrlich nachdem mir die "Die Katze" auch nicht so doll gefallen hatte, weiss ich nicht ob ich mir nochmal ein Buch von ihr antun werde. Ich weiß nicht auf mich wirkt es einfach nur, als wenn sie unbedingt ein Buch schreiben muss. Es gibt keine Emotionen. Einfach nichts mehr da, von ihrem früheren Stil

wunderschöne Tulpen

Tulpen sind ja eigentlich nicht so meine Blumen, aber ich finde ja diese haben eine besonders schöne Farbe und das möcht ich euch natürlich nicht vorenthalten ;)

Orchidee

Meine andere Orchidee, ich weiß sie ist grad etwas mickrig, aber das wird schon noch.
Sie ist meine erste gewesen, deshalb hat sie einen besonderen Platz bei mir :)

Rezension: Schwarzer Schmetterling von Bernhard Minier

Eisiger Winter in den französischen Pyrenäen. Ein abgeschiedenes Dorf. Eine geschlossene Anstalt. Ein hochintelligenter Psychopath mit einem teuflischen Plan. In 2000 Meter Höhe machen Arbeiter eine verstörende Entdeckung: ein grauenvoll inszenierter Tierkadaver auf schnee- und blutbedeckten Felsen. Das Werk eines Wahnsinnigen? Am Tatort werden Spuren eines gefährlichen Serienmörders gefunden, doch dieser sitzt seit Jahren im hermetisch abgeriegelten Hochsicherheitstrakt einer psychiatrischen Anstalt. Während Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg verzweifelt versuchen, das Rätsel zu lösen, wird der kleine französische Ort Saint-Martin von einer kaltblütig inszenierten Mordserie erschüttert

 Habe das Buch jetzt gelesen und bin nachhaltig beeindruckt.
Eine sehr komplexe Handlung, die am Ende vieles klar erscheinen lässt und immer wieder neue Fragen aufwirft.
Ein aufgeknüpftes Pferd, über sowas hatte ich auch nocn nichts gelesen. War am Anfang etwas überrascht.
Dann die ersten Leichen, des Vieerquartetts, die vor 15 Jahren eine Selbstmordserie auslösten.
Wer ist der Rächer?
Wobei man sich da fragen musste, ist das jetzt alles?
Wie steckt das Pferd da mittendrin und was hat Eric Lombard damit zutun?
Bis sich herausstellt, das sich seine Schwester mit 21 Jahren ebenfalls umgebracht hat, und er konnte sie nicht beschützen.. Ich schätze da begann seine Besessenheit. Parallell dazu wurde von Diane Berg berichtet. die am Tage als man das Pferd fand, in der Psychiatrie von Dr.Wargnier begann. Doch da stellt, ihr von Beginn an schon der Leiter der Klinik Xavier Steine in den Weg und macht ihr gleich klar, das sie da nichts zu suchen hat. Sie fühlt sich auch sehr verloren und dann beginnt sie zu recherchieren. Undf was hat Captaine Irene Ziegler zu verbergen. Am besten hat mir Commandant Zervas gefallen, er war mir gleich sympathisch und man erfährt auch im Laufe des Buches warum er polizist wurde. Er ist für mich auch die Hauptperson des Buches.
Ist das vielleicht der Beginn einer Reihe um ihn? Würde mich sehr freuen.
Dann wäre da noch der Psychopath Julian Hirtmann der in der Klinik einsitzt, seine DNA wird an den Tatorten gefunden, ihn fand ich auch sehr eindrucksvoll, er schien irgendwie immer alles zu wissen.
Woher?
Und was verbirgt die Klinikleiterin?
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, allerdings, fand ich es streckenweise etwas langatmig, das hätte man überbrücken können. Insgesamt hat Bernhard Minier ein exellentes Werk abgeliefert, was mir noch nachhhaltig gut im Gedächtnis geblieben ist. Die länge des Buches mit 733 Seiten fand ich dennoch einen Tick zu lang.

Rezension: Stahlhexen von Patrick Lennon

18 Jahre lang hat Ex-Polizist Tom Fletcher nicht mit seinem Vater gesprochen und dann ruft der eines Morgends wie aus dem nichts an und lockt ihn zu einer abgelegenen Kiesgrube. Dort angekommen, findet der Privatermittler die Leiche des Geschäftsmannes Nathan Slade, der in Cambridge fürt ein Hightechunternehmen gearbeitet hat. Auch eine Studentin, die Slade kurz vor seinem Tod noch traf, wird vermisst. Fletcher ist alarmiert: Was haben diese Fälle miteinander zutun? Schon bald kommt er einer Geschichte auf die Spur, die ihn erschaudern lässt....

Aufbau und Handlung:
geschildert ist das ganze als Kriminalroman, das ganze wird zu einem Mythos verwoben, der die Geschichte von Sally und Evie erzählt, das ganze wird während des Buches immer wieder aus Evies Sicht erzählt. Tom findet ständig Leichen bis das ganze schließlich in einem Geheimnis in seiner Familie endet das es in sich hat.. Nebenbei ist da noch Aspen Slade der anfangs sehr geheimnisvoll scheint und später sich als etwas gefährliches offenbart, das Militär mischt auch mit, und da bringt der Autor uns etwas ins stocken und lässt uns die Richtung wechseln. Lest einfach selbst, es ist mal ein etwas anderer kriminalroman so wie ich ihn bisher noch nie gelesen habe.

Meine Meinung:
Am Anfang wollt ich das buch eigentlich schon beiseite legen, weil ich es so grottenlangweilig und sc hlecht fand. Aber ich hab nunmal die Angewohnheit mich durch Bücher zu quälen auch wenn sie noch so schlecht sind. Es wurde dann aber noch besser aber icvh muß auch sagen, ich hab einzelne Passagen übersprungen, weil mir viel zuviel drumherum gelesen wurde, man hätte das Buch locker um ein drittel kürzen können, das hätte mehr Spannung reingebracht, so fand ich es eher mittelmäßig. Allerdings einen Kriminalroman mit einem Mythos zu verbinden, ist mal was anderes. Da war mein erster Eindruck wieder richtig. Gut fand ich, das man zwischendurch auf eine falsche Fährte gelockt wurde. Leider konnte ich nicht wirklich mit den Personen mitfiebern, sie wurden für mich einfach nicht "menschlich".
Anmerkung: Das ist eine Reihe um Tom Fletcher und dies ist der 2.Band.

Rezension: James Patterson - Cross Dark Christmas

Die amerikanische Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel "Merry Christmas Alex Cross" bei Little, Brown and Company, Hachette Book Group, New York

Weltbildausgabe erschienen Oktober 2013
ISBN:9783955690250

Autor: James Patterson geboren 1949, war Kreativdirektor bei einer großen amerikanischen Werbeagentur: Seine Thriller um den Kriminalpsychologen Alex Cross machten ihn zu einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren der Welt. James Patterson lebt mit seiner Familie in Palm Beach und Westchester, N.Y.

Klappentext: Stille Nacht, tödliche Nacht... Es ist Heiligabend in Washington, D.C., Schnee bedeckt die Dächer und Strassen der Stadt, und Alex Cross freut sich auf besinnliche Feiertage mit seiner Familie. Doch noch bevor der Baum geschmückt ist, klingelt Alex´ Telefon: In einem Haus ganz in der Nähehat ein Mann seine Ex-Frau und seine Kinder als Geiseln genommen; die Situation droht außer Kontrolle zu geraten. Wird Alex die Familie retten können? Und welche düsteren Überraschungen hält dieses Weihnachtsfest noch für ihn bereit?

Handlung und Aufbau: Das Buch ist in 3 Teile unterteilt. Im ersten Teil geht es um die Geiselnahme und in 2. und 3. Teil dreht sich alles um einen Terroranschlag, der verübt werden soll und den Alex nun verhindern muss. Erzählt wird aus der Perspektive zum einen von Alex Cross. Und dann aus der Sicht von 2 verschiedenen Terroristen. Alex freut sich auf ein Weihnachtsfest mit seinen Lieben, als er zur Geiselnahme muss ist es damit vorbei, dort begibt er sich in allergrößte Gefahr, aber er kann diesen Fall als Held verlassen, kaum ist er wieder zuhause und schläft 2 Stunden muss er auch schon wieder los, es wird eine bekannte Terroristin gesichtet, wo es nun gilt, sie unschädlich zu machen.

Meine Meinung:Wieder sehr flüssig geschrieben, wie man es vom Autor kennt und diese Folge der Alex Cross Reihe ist auch wieder ein voller Erfolg. Allerdings hat mir nicht so gut gefallen, das seine Familie und Sampson nicht so häufig erwähnt wurden. fand ich bissel schade, aber sonst super. Ich hoffe es dauert nicht wieder solange bis der nächste Teil kommt

Rezension: Tagebuch eines Vampirs 10 - Jagd im Morgengrauen von Lisa J. Smith

Dramatisch, packend, leidenschaftlich das furiose Finale des Vampir-Bestsellers!
Showdown auf dem Campus von Dalcrest College: Nicolaus, der älteste und mächtigste aller Vampire, ist wieder zum Leben erwacht und hat nur eines im Sinn: Elena und ihre Gefährten zu vernichten! Eine atemlose Jagd beginnt, und es gibt nur eine Chance, dem Bösen zu entrinnen: Elena muss sich endgültig zwischen Stefano und Damon entscheiden und sie muss sich ihrem Schicksal stellen, denn als Wächterin hat sie die Macht, Nicolaus zu besiegen. Doch das Geheimnis ihrer Vergangenheit fordert einen folgenschweren Entschluss ...

 Dies ist ja nun der letzte Teil der Reihe.
Es ist ein gutes Buch, es liest sich flüssig, es ist wieder eher wie eine Liebesgeschichte geschrieben, kaum Action und ok das Ende war zu erwarten.
Gerade für den letzten Teil hätte ich mir mehr Spannung und Action gewünscht. Am Ende kommt noch etwas zutage, was ich gut fand und was auch vieles erklärt. Aber ich muß zugeben ich vermisse mittlerweile doch etwas den schreibstil von Lisa J. Smith. Ich muss zugeben, oft hat sie doch etwas abgedreht geschrieben, aber es war einfach viel mehr Action vorhanden.
Und gut unsere liebe Elena sagt zwar mal wieder das sie weiß was sie will, aber im Grunde weiß sie es doch nicht.
Aber ich denke jeder der die letzten Teile gelesen hat, sollte auch diesen teil lesen und sich dann sein eigenes Urteil bilden.

Rezension: Das Falsche in mir von Christha Bernuth

Eine Bluttat für die er gebüsst hat.
Seine Begierde. Die er jahrelang unterdrückt hat.
Die Nacht, die ihm zum Verhängnis wird.

Lukas Salfeld hat als Jugendlicher seine Freundin ermordet und dafür im Gefängnis gesessen. Nach seiner Entlassung führt er jahrzehntelang ein normales Leben und glaubt, seine gefährlichen Triebe im Griff zu haben. Bis plötzlich wieder ein junges Mädchen nach dem gleichen grausamen Muster getötet wird und er sofort unter Verdacht gerät. Geradezu besessen macht Salfeld Jagd auf den Täter. Doch was, wenn er es selbst ist.den er jagt? Denn er hat keinerlei Erinnerungen an die Mordnacht....
Aufbau und Handlung:: Erzählt wird aus der Sichtweise zu einem von Lukas Salfeld zum anderen auch von Komissarin Rastegard. Eine sehr komplexe Handlung, Die sehr schleppend vorangeht, aber dennoch eine faszinierende Wirkung hat. Lukas wirkt als Täter völlig unglaubwürdig, man könnte sagen, er wirkt verweichlicht. Dennoch kommt im Laufe des Buches immer mehr ans Tageslicht. Jeder hat seine Leichen im Keller. Wie sehr das wird erst am Ende des Buches klar.

Meine Meinung: Eine sehr komplexe Geschichte. Die Erzählweise geht mehr als schleppend voran. Lukas Salfeld wirkt auf mich eigenbrötlerisch und als Mörder nicht tauglich. Die zweite Person Lenader Kern war da überaus glaubwürdiger und er wurde auch für mich menschlicher ebenso wie Komissarin Rastegard, die an Lukas´ Unschuld glaubt. Das Buch ist in 3 Teile unterteilt. Im zweiten Teil wurde es dann allmählich spannender. Die Grundsätze dieses Buches sind Missbrauch und Mord. Mich hat nur etwas gestört, das anscheinend jeder irgendwie so ein Erlebnis hatte, meiner Meinung nach etwas unglaubwürdig, aber okay darüber kann man hinwegsehen. Wirklich flüssig liest sich das Buch meiner Meinung nach nicht, man gerät immer wieder ins stocken. Aber letztendlich war es ein gutes buch mit einem guten Thema

Rezension: Drecksspiel von Martin Krist

Schlüssel rasseln an der Tür. "Ich hab mich hübsch gemacht haucht Hannah", während ihr Mann Philipp hinter ihr den Raum durchquert. Seine Hand streift ihren Nacken. Sie neigt den Kopf und... sieht Handschuhe voller Blut. Finger schließen sich um ihre Kehle Als sie wieder zu sich kommt, ist sie an einen Stuhl gefesselt. Vor ihr ein fremder Mann. Nur ein Gedanke peinigt sie in diesem Moment. Er darf Millie nicht finden! Hannahs Tochter schläft im Zimmer nebenan.

Handlung und Aufbau: Es sind sehr viele verschiedene Personen involviert, wo erst nach undf nach zusammenkommt, wie sie alle drinstecken. Erst wird im hier und jetzt quasi als Prolog geschrieben und danach folgt die Zeit davor und anschließend das jetzt. Auf der ersten Seite werden die einzelnen Personen aufgeführt mit ihrer jeweiligen Funktion. 3 Familien sind in einer Tragödie verstrickt die am Ende zusammenläuft. Sehr gut erzählt, aber wie soll ich sagen, ich denk da kommt noch ein Folgeband denn es ist nicht abgeschlossen wie mir scheint. Ich möchte nicht zuviel erzählen denn das nimmt die Spannung. Die wichtigesten Punkte wären, eine Entführung, mehrfacher Mord ein Drogenboss und ein Koffer Geld um das sich alles dreht.

Meine Meinung: Mein erstes buch von Martin Krist und ich bin hin und weg. Ich bin sehr beeindruckt, wie er die ganzen verschieden Personen zu einem gemeinsamen Strang verwebt sehr beindruckend. Ich konnte das buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich habe es an einem halben Tag ausgelesen. ich freue mich schon auf das nächste Buch.

Rezension: Puppengrab von Kate Brady

Chevy Bankes ist Sammler. Er sammelt Frauenschreie, um die Stimmen in seinem Kopf zum Schweigen zu bringen. Als Krönung für seine Sammlung hat er sich die attraktive Beth Denison ausgesucht, der er nach jedem Mord die Todesschreie seiner Opfer am Telefon vorspielt. Beth ist verzweifelt und sucht nach einem Ausweg für sich und ihre kleine Tochter Abby. Wird FBI-Agent Neil Sheridan die junge Frau vor dem Wahnsinnigen schützen können? Die Zeit ist knapp, der Killer so nah.

 Also ich muss ganz ehrlich sagen, der Debütroman von Kate Brady hat mich umgehauen. Von der ersten Seite an ging es ja richtig zur Sache . Hut ab. Ab Mitte des Buches ging es ans eingemachte. Ich mag ja normalerweise keine Thriller wo der Mörder vorher schon bekannt ist. Aber dieses Werk hat mich sehr überrascht. Es war zwar alles sehr vorhersehbar, aber es blieb dennoch die ganze Zeit über spannend.Neil war mir von Anfang an sympathisch. Da dies ja der Auftakt einer Serie um Neil ist, bin ich schon ganz gespannt mehr zu lesen. Das Schicksal von Rick hat doch etwas überrascht und auch echt umgehauen. Das war das einzige wo ich nicht mit gerechnet hätte. Es ist sehr flüssig geschrieben und ich hätte es am liebsten in einem Stück durchgelesen, geht aber natürlich nicht. Abschließend würde ich sagen es fällt unter die Rubrik Romatic-Thriller, so wie sie auch Lisa Jackson oder auch Karen Rose schreiben. Und ich denke dieses Buch kann es locker mit den beiden Bestsellerautoren aufnehmen.

Rezension: Und weg bist Du von Kate Kae Myers

Was ich sicher über Seale House wußte, war,dass die Kinder, die hier lebten,den Haupteingang nur zweimal benutzten - ein Mal,wenn sie kamen, und ein Mal, wenn sie gingen.
Unfassbar: die 17jährige Jocey erhält einen Brief von ihrem Zwillingsbruder– dabei kam Jack bei einem Unfall ums Leben! Hat er seinen Tod nur vorgetäuscht? Versteckte Hinweise im Brief führen Jocey in das verlassene Haus ihrer Pflegemutter, wo die Zwillinge einst Unaussprechliches durchlebten. Und zu Noah, einem Freund von damals. Aber was haben die Schrecken der Vergangenheit mit Jacks Verschwinden zu tun? Welche Rolle spielt Noah? Und wer sind die Leute, die plötzlich hinter ihm und Jocey her sind?

Meine Meinung: Ein atembraubender Mysterythriller, die Handlung baut sich langsam auf, aber dennoch so, das man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, vieles scheint unklar und rational nicht wirklich zu erklären., und man kann es nicht so recht miteinander verbinden. Man fragt sich ständig, wie hängt das zusammen? Ich hab desöfteren das Wort "Was???" gebraucht, weil mir vieles suspekt erschien. jedoch muss ich sagen, alle Fäden werden gekonnt miteinander verbunden, so das am ende alles zusammenpasst. Jedoch der Überraschungsmoment lässt auch nicht auf sich warten, der hat selbst mich überrascht und ich hab schon viel gelesen. Letztendlich bekommt dieses Buch von mir eine volle Punktzahl, denn es war einfach ein atemberaubend gutes buch. Und als Debütroman kann ich nur den Hut vor der Autorin ziehen. Ich muss auch anmerken. Das Bücher ansich für mich nichts mit der Realität zutun haben (zumindest meistens nicht) und dies soll auch so bleiben, denn das ist das magische daran für mich. Ich kann darin eintauchen und alles um mich herum vergessen. Zum Schreibstil der Autorin, er war sehr flüssig, und Jocey aber auch Noah waren für mich sehr glaubwürdig und menschlich dargestellt, ich konnte gut mitfiebern.
Ich würde mich freuen, wenn dies nicht der einzige Roman dieser Autorin bleibt. Obwohl es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, ist es dennoch auch gut für krimi- und Thrillerfans geeignet.

Rezension: Desire-Die Zeit der Rache ist gekommen von Lisa Jackson

Der Anblick des Tatorts ist verstörend selbst für erfahrene Detectives wie Rick Bentz und Reuben Montoya. In der Kirche St. Marguerite ist eine Nonne, bekleidet mit einem vergilbten Brautkleid, erdrosselt worden. Die Tatwaffe: ein Rosenkranz. Die Obduktion ergibt, dass Schwester Camille schwanger war. Schon wenige Tage später stirbt eine weitere Nonne. Aus sie hütete ein Geheimnis. Eine Mordserie, die Detective Bentz an den Rosenkranzmörder erinnert, den er vor zehn Jahren erschossen hatte

 Aufbau und Handlung: Die Mordserie in der New Orleans Reihe um Rick Bentz und Reuben Montoya hat es in sich. Hauptort ist diesmal das Kloster St.Marguerite, dort wird Camille die Schwester von Valerie Renard brutal ermordet. Valerie Renard spielt eine zentrale Rolle in diesem Thriller. Zudem hat es sich ein Killer zur Aufgabe gemacht. Sämtliche sündige Nonnen in den Tod zu schicken. Rick Bentz und Reuben Montoya ermitteln. Zudem müssen die beiden Detectives eine schreckliche Entdeckung machen. Den Rosenkranzmörder den sie vor 10 Jahren wie sie glaubten erschossen haben, weilt anscheinend noch unter ihnen. Auch Valerie Renard (auch ein Cop) ermittelt auf eigene Faust. Und sie kommt ihrer eigenen Vergangenheit und der Lösung des Falls immer näher, bis sie selbst Drohungen erhält, aber das hält sie nicht auf. Zudem hat Reuben Montoya das Gefühl sich auf einem Highschool-Treffen zu befinden, denn sämtliche Personen, Opfer wie auch Verdächtige kannte er aus der Higschool

Meine Meinung: Lisa Jackson ist für ihre teilweise brutalen Romantic.Thriller bekannt. Auch dieses Buch aus der New Orleans Reihe um Rick Bentz und Reuben Montoya ist wieder ein voller Erfolg. Sie versteht es einmalig, Gänsehaut, Angst und Emotionen perfekt zu verbinden. Aber in diesem Thriller ist nichts so wie es scheint. Selbst am Ende wird man noch auf andere Fährten gelockt. Ich war dem Sog verfallen und blicke nun klarer. Ich warte schon voller Spannung auf den nächsten Band dieser Reihe.

Rezension: Rosa Mord von Nadja Quint

Der zweite Fall für Evelyn Eick
Der Düsseldorfer Geschäftsmann und Schwulenrechtler Bernd Brook genießt hohes Ansehen für sein soziales Engagement. Eines Morgens liegt er erdrosselt im Park, den Mund voller rosa Farbe.
Dies ist nur einer von zwei ritualisierten Mordfällen an homosexuellen Männern, mit deren Ermittlung die Düsseldorfer Hauptkommissarin Evelyn Eick vollauf beschäftigt ist. Sie vermutet bereits eine Serie, hinter der ein geistesgestörter Täter steckt, doch ein dritter Mord, nach ähnlichem Ritual ausgeführt, passt plötzlich nicht mehr in das Schema.
Auch Evelyns Privatleben verläuft nicht ausschließlich harmonisch. Ihr Vater ist inzwischen verstorben, und ihre Beziehung mit Lars, dem Rechtsmediziner, wird von dessen Töchtern aus erster Ehe skeptisch betrachtet. Die beiden Teenager wünschen sich, dass ihre Eltern sich wieder versöhnen, und Evelyn fühlt ihre Liebe zu Lars bedroht.
Als Evelyn schließlich glaubt, ihre drei Kriminalfälle gelöst zu haben, hört das Morden trotzdem nicht auf, und langsam aber sicher deckt sie ein menschliches Drama auf, dessen Wurzeln bis in die Fünfziger Jahre zurück reichen.
ROSA MORD thematisiert die Grenzen der Toleranz zwischen Menschen mit unterschiedlichem Lebens ideal in ihrer Gier nach Geld, Macht und Liebe.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.
Das ist das erste Buch der Autorin das ich gelesen habe.
Ich war auch schon direkt drin im Geschehen, jedoch war mir von Anfang an klar, das der Mörder nicht in der Homosexuellen - Szene zu finden war.
Vielmehr hab ich ein persönliches Motiv hinter dem ganzen vermutet. Jedoch lag ich mit meinem ersten Verdacht , erstmal gründlich daneben.
Irgendwann änderte dann das Buch seine Richtung, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da sowas in meinem Augen erst einen guten Krimi ausmacht.
Die Auflösung am Schluss hat mich dann doch ziemlich erschüttert, mit sowas hatte ich selbst in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet.
Aber daran sieht man auch mal wieder, wie tief die Abgründe der menschlichen Seele gehen und das nie etwas ist, wie es scheint.
Die Ermittler waren mir sympathisch, wenn ich auch nicht von Anfang an eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte, so konnten sie dennoch mein Herz im Laufe des Buches erwärmen. Einzig anmerken würde ich jetzt vielleicht dabei, daß mehr Ecken und Kanten den Ermittlern nicht geschadet hätten, war in meinen Augen zuviel Friede, Freude, Eierkuchen, gab irgendwie keine Konkurrenz oder Antipathie, sowas ist  im wahren Leben eigentlich nicht zu finden, aber dafür wurde mein Schmunzelfaktor desöfteren mal erhöht.
Insdgesamt ein sehr tolles Buch, zunächst als einfache Geschichte getarnt, man wurde in eine Richtung gelockt und unversehens mit einmal in eine andere Richtung geschleudert, absolut brilliant.
Ich denke ich werd mir von der Autorin noch mehr zu Gemüte führen.
Ein gut geschriebener Kriminalroman der es geschafft hat, mich von Anfang an zu fesseln.

Rezension: Im Tal des Fuchses von Charlotte Link

Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken, bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …

Fazit: Worum es sich um den Titel des Buches handelt wird einem relativ schnell klar. Die Handlungsstränge und deren Verlauf waren leicht zu verstehen und nachzuvollziehen. Hin und wieder wurde man in die Irre geführt, den Verlauf, den ich mir gewünscht hätte, traf dann leider nicht ein. Im Prinzip teilt sich das Buch in 2 Handlungsstränge auf, der eine war klar vorhersehbar und der der andere nicht. durch die Wirrungen, in deren Verlauf man immer wieder auf eine falsche Spur geführt wurde, erzeugte Spannung , die den Leser in Atem hielt. Man mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Letztendlich aber kann ich nicht sagen , ob es mir gefallen hat oder nicht, ist irgendwas dazwischen. Es handelt sich auch hier nicht wirklich um einem Thriller, wie der Klappentext vermuten lässt. Sondern es spielt sich alles eher auf der psychologischen Ebene ab. Die Personen waren sehr "real", ich konnte mich sehr gut in die Geschichte reinfühlen. Aber als einheschworener Stammleser von der Autorin, bin ich eher enttäuscht von diesem Buch. Man hätte mehr aus der Geschichte rausholen können. Sie hat weitaus bessere Bücher geschrieben. Ich würde jetzt sagen, es war ein mittelmäßiges Buch. Ich hoffe ihr nächstes Buch wird wieder besser

Rezension: Herzgrab von Andreas Gruber

Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn ...
Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen ... Anm. Die beiden Ermittler sind nicht geschieden sondern noch verheiratet, befinden sich lediglich in einer Krise, die sie zu lösen im Begriff sind.

Meine Meinung:
dies war mein drittes Buch von Andreas Gruber. Und ich finde es erstaunlich, er schafft es immernoch mehr, jedes Buch zu toppen, wo man eigentlich schon denkt, besser kann es eigentlich nicht mehr werden. Spannung und Witz war von der ersten Seiten an da, eine tolle Kombination, so frieren die Gesichtsmuskeln nicht ein. Die Handlungsstränge wurden langsam aufgebaut, man wurde immer mal wieder in die Irre geführt, was ich ja besonders schätze. Oftmals konnte ich keine klaren Zusammenhänge herstellen, aber im temporeichen Finale wurde alles aufgeklärt. Und man konnte alles sehr gut nachvollziehen, allerdings hab ich mit einem solchen Ende nicht im Traum gerechnet. Die Personen waren sehr realistisch dargestellt, so das man sich sehr gut reinfinden konnte. Der Schreibstil war sehr flüssig, so wie man das von dem Autor gewohnt ist.
Ich warte schon voller Vorfreude auf den nächsten Roman von ihm

Rezension:Die letzte Minute von Jeff Abbott

Sie nahmen ihm alles jetzt will er es zurück!
Er wurde hereingelegt, als Verräter gebrandmarkt, aus der CIA ausgeschlossen, seine Frau liegt im Koma und sein Kind wurde entführt. Für Sam Capra gibt es nur noch ein Ziel: Er muss seinen Sohn aus der Gewalt einer mächtigen Geheimorganisation befreien. Die stellt ihre Forderung: Wenn Capra seinen Sohn lebendig wiedersehen will, muss er einen Mord begehen. Die Suche nach Daniel wird zum gnadenlosen Wettlauf gegen die Zeit.

 Das ist der zweite Teil nach Todeslauf.
Sam Capra hat im ersten Teil sein altes Leben verloren. Seine Frau ist eine Verräterin die nun im Koma liegt. Nun ist er auf der Suche nach seinem Sohn Daniel. Der Verbrecherring Novem Soles zwingt ihn einen Mord zu begehen wenn er seinen Sohn wiederhaben will. Sam hat wie es scheint keine andere Wahl. Aber Sam wäre nicht Sam wenn es wirklich so laufen sollte. Mila und auch seine aufgezwungene Partnerin Leonie spielen entscheidene Rollen. Es gibt einige überraschende Wendungen in dem Buch man kann das Buch nicht weglegen bevor man es ausgelesen hat. Die Köpfe rollen nacheinander, aber es ist nicht übertrieben geschildert. Eine gelungene Fortsetzung zum ersten Teil und ich will meinen es ist sogar noch besser. Für alle die rasante Action lieben ist es ein Muss.

Rezension:Ich bin Tess von Lottie Moggach

Würdest du dein Leben aufgeben, um das eines anderen zu übernehmen? Leila hat Tess nie zuvor getroffen. Doch sie weiß mehr über sie als irgendjemand sonst. Tess hat Leila nie zuvor getroffen. Doch wenn sie unbemerkt aus der Welt scheiden will, muss sie Leila ihr Leben anvertrauen. Zu Beginn ist es leicht für Leila, sich online als Tess auszugeben. Niemand durchschaut ihr Spiel. Doch wie lange lässt sich eine solche Lüge aufrechterhalten? Okay, nehmen wir uns einmal dieses hypothetische Dilemma vor: Eine Frau leidet an einer Krankheit, die an und für sich nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität stark einschränkt und auch nicht heilbar ist. Nach reiflicher Überlegung kommt sie zu dem Schluss, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Aber sie weiß, dass sie damit ihrer Familie und ihren Freunden großen Kummer bereiten würde und handelt daher nicht. Dennoch wünscht sie sich verzweifelt den Tod und an dieser Einstellung ändert sich auch über die Jahre nichts. Irgendwann kommt sie zu dir und sagt, ihr sei ein Weg eingefallen, wie sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann, ohne ihre Familie und ihre Freunde unglücklich zu machen, aber dafür brauche sie deine Hilfe. Was würdest du tun? Würdest du ihr helfen?

Fazit: Es ist auf jeden Fall keine leichte Lektüre, es liest sich mitunter etwas stockend und auch der langweilige Aspekt ist vorhanden, schmunzeln konnte ich zu keiner Zeit.
Aber ich denke auch, das liegt ganz einfach an diesem ernsten Thema das sich die Autorin ausgesucht hat und da liegt sie vollkommen in der Zeit, so abwegig ist das alles nicht, das gab es sicher auch schon mal, aber in einem Buch, meine ich, ist mir das bisher noch nicht begegnet.
Ich fand es sehr realistisch.
Auch wenn mir Leila in 3/4 des Buches nun wirklich nicht menschlich vorkam, so änderte sich das doch auf den letzten Seiten.
Sie wurde mir nicht unbedingt sympathisch, aber sie fing an die Welt zu betrachten, wie sie es noch nie zuvor getan hatte. Kurzum sie fing an zu leben.
Leider konnte bei mir kein Kopfkino ablaufen, aber ich habe verstanden, worauf die Autorin hinauswollte.
Und das sie sowas als Debüt rausbringt, finde ich sehr mutig.
Ich denke auch die Meinungen zu diesem Buch werden weit auseinander driften, da es wirklich schwierig ist, es zu lesen.
Die unterschwellige Spannung in dem Buch war die ganze Zeit vorhanden, auch wenn man sie nicht immer spüren konnte, das mag vielleicht auch am Schreibstil der Autorin liegen.
Ich musste auf jeden Fall wissen wie es ausging.
Vorhersehbar war es zu keiner Zeit und am Ende hat mich die Autor verblüfft und nachdenklich zurückgelassen.
Das Ende hat mir persönlich jetzt nicht wirklich zugesagt, aber da hat jeder Leser ja so seine eigene Ansicht.
Jetzt im Nachhinein, finde ich dieses Buch als ein gutes Debüt, aber ich bin nicht retslos begeistert, was am trockenen Schreibstil liegen mag.

Rezension: Rachespiel von Arno Strobel

In diesem Buch zeigt mir Arno Strobel wieder, warum ich ihn so gerne mag.
4 Freunde die für etwas bezahlen müssen, was sich vor 30 Jahren ereignet hat. Einer von ihnen spielt falsch, liegt ja eigentlich auf der Hand. Aber wer ist es?
Nun , das muss der Leser selbst herausfinden, ich habe genossen, dieses Buch in einem Rutsch durchzulesen.
Der Autor spielt mit dem Leser Katz  und Maus.
Was ist echt, was ist falsch?

Auch in disem Buch konnte ich wieder ein wahres Kopfkino entstehen lassen. Ich befand mich mittendrin und die Emotionen, Ängste und Wechselbäder de Gefühle die man dabei erlebt sind einfach unglaublich.
Das Ende der Geschichtd war nicht wirklich vorauszusehen. Mit ein bisschen Logik wäre es vielleicht machbar, aber wer denkt bei dem Alptraum schon an Logik?
Auf jeden Fall wieder sehr toll geschrieben, mich fasziniert was Arno Strobel immer wieder für Themen aufgreift.
An diesem Buch hat mir besonders gut gefallen, auch wenn man es dem Klappentext nicht ansieht, daß es ohne grossartige brutale Szenen auskam.
Erzählt wird zu 90% aus Franks Sicht .
Ein atemberaubender Psychothriller, dem noch ein Kick Spannung nicht geschadet hätte.


Sonntag, 9. März 2014

Rezension: Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch

Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen …
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel- Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier …
Ein Serienmörder in Berlin – und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!

eine gelungener Serienauftakt, der mein Interesse geweckt hat. Wobei ich anfangs Probleme damit hatte zwischen den Zeitsprüngen von Tassilo und dem Putzteufelmörder (oder Erzengel Raphael). Aber nach einiger Zeit kam ich dahinter warum das so ist, Tassilo und Kern spielen ein wichtige Rolle in dieser Reihe so wie mir scheint. Hin und wieder kam mir dieses Buch ziemlich an den Haaren herbeigezogen vor. Ich verstehe ja oft auch die Täter, aber Erzengel Raphael war nicht zu verstehen und seine Mutter schonmal gar nicht. Julius Kern als Ermittler hat mir sehr gut gefallen, er hat einen wahnsinnig guten Riecher und er liegt eine gewisse Besessenheit an den Tag, die mir sehr gut gefällt. Ich konnte mich auch sehr gut in diesem Bucvh wiederfinden, was ich als unglaublich wichtig finde. Ein Krimi ist nur dann gut, wenn man ihn spüren und erleben kann. Und das war hier eindeutig der Fall.
Der Autor flicht, hier auch gut seine eigene berufliche Laufbahn ein. Ich empfand dieses Buch auch als nicht besonders brutal, so dass es für jeden gut lesbar ist.
Die Figuren waren gut durchdacht, die Fäden wurden langsam gewoben um zu einem schlüssigen Ergebnis zusammen zu fließen. Einzig, der Schmunzelfaktor hat mir etwas gefehlt.

Rezension: "Der Todeszauberer von Vincent Kliesch

Der sogenannte Schläfenmörder treibt nun in Berlin sein Unwesen. Er ist seit 7 Jahren am Werke und bisher ist es niemndem gelungen ihn zu fassen. Nun betraut man Julius Kern mit dem Fall und stellt ihm die Fallanalytikerin Eva Fuchs zur Seite. Kern hat aber nicht nur im berufliches einiges zutun. Auch privat läuft es für ihn nicht wirklich gut. Tassilo hat sich auch wieder einiges einfallen lassen...


Fazit: "Die Reinheit des Todes" hat mir schon gut gefallen. Aber mit dem Todeszauberer hat der Autor noch einiges an Pensum zugelegt. Ich konnte das Buch unmöglich weglegen. An Tassilo find ich faszinierend, das er zwei Seiten hat. Die eine mag man  und die andee eben nicht. Hier wurde auch noch mehr auf Kerns Privatleben eingegangen, das hat  mir sehr gut gefallen. Da ja alles gut zusammengespielt hat. Normalerweise mag ich es ja nicht wenn man den Täter schon vorher kennt, aber der Autor, vesteht es geschickt, es so einzuarbeiten, das es eine Faszination  ausübt. Alles in allem ene sehr gute Fortsetzung. Auch hier bekommt man wieder einen sehr guten Einblick in die Psyche der Personen. Nun bin aber gespannt auf das Finale.

Rezension: "Der Prophet des Todes" von Vincent Kliesch

Inhalt: Der Mord eines jungen Ehepaares hält die Polizei in atem. Kurz danach wendet sich der Prophet an Julius Kern und Kern wird vom Fall abgezogen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Denn Julius muss Tassilo finden oder er verliert seine eigene Familie. Das gestaltet sich als schwierig, denn Tassilo hat eine neue Identität bekommen....

Fazit: Ein spannendes und gelungenes Finale,auch wenn ich fand, daß etwas viel in den Abschluss der Trilogie reingetan wurde. Wir werden immer wieder in Zeitsprüngen hin und hergeworfen. Mal sind wir bei Tassilo einige  Tage zuvor, dann wieder im hier und jetzt bei Julius Kern. Was jedoch diesen Teil von den anderen beiden unterscheidet, hier kannten wir bis zum Schluss nicht den Täter. Auch wenn ich anfangs einen Verdacht hatte, der sich als falsch erwies. Auf den wahren Täter wäre ich im Traum nicht gekommen. Da hat der Autor geschickt, die Spannung aufgebaut und die Fäden miteinander verknüpft. So das am Ende, alles perfekt zusammenlief. Ich muss ganz ehrlich gestehen, Tassilo mag ich inzwischen sehr gern, er war mir sogar sympathisch. Und ich war wirklich gespannt, wie Tassilo aus seiner eigenen Misere rausfand, aber wie er es gelöst hat, hat mich nicht überrascht. Das war eben Tassilo.
Alles in allem ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie um Julius Kern. Mit diesem Buch hat der Autor ein Meisterwerk abgegeben. Der Autor wird von Buch zu Buch besser. Der letzte Teil fiel auch etwas grausamer aus.