Montag, 1. Dezember 2014

Rezension: Narcia Kensing - Saphirherz




Autor: Narcia Kensing
Titel: Saphirherz
Genre: Paranormal Romance
Seitenanzahl: 230
Erscheinungstermin: 1.Dezember 2014
Ebook: 2,99€
Erhältlich: hier






Bildquelle und Infos zum Buch: hier


Lasst euch in die Welt von Lilly entführen und erlebt unglaubliches.







Narcia Kensing ist das Pseudonym der deutschen Autorin Nadine Kühnemann, die bereits mehrere phantastische Romane bei unterschiedlichen Verlagen veröffentlicht hat. Als Narcia Kensing veröffentlicht sie ihre verlagsunabhängigen Projekte.
Sie wurde 1983 in einer kleinen Stadt am Niederrhein geboren, wo sie auch heute noch lebt und sich intensiv dem Schreiben widmet.

Bislang von Narcia Kensing erschienen:
- "Herzen aus Asche", eine Geschichte auf der Schnittstelle zwischen Paranormal Romance, Mystery und Thriller
- "Glutroter Mond - Undying Blood 1", der erste Teil einer dreiteiligen Dystopie für Jugendliche und jung gebliebene ab 13 Jahren
- "Nachtschwarze Sonne - Undying Blood 2", der zweite Teil der Trilogie
- "Purpurner Nebel - Undying Blood 3", der dritte Teil der Trilogie (VÖ 01.01.15)
- "Saphirherz" (Paranormal Romance), VÖ 01.12.14





In Lillys Leben läuft einiges schief. Sie ist Single, ohne Job, ohne eigene Wohnung und seit dem frühen Tod ihrer Mutter auch noch ohne eine Schulter zum Ausweinen. Als sei das noch nicht schlimm genug, wird sie von verstörenden Visionen heimgesucht. Wer ist die Frau, die in ihrem Kopf herumgeistert? Die Spur führt sie mitten nach New York City, ausgerechnet in die Stadt, in der ihre Mutter starb und um die Lilly seitdem einen großen Bogen macht. Sie entscheidet sich dennoch, in der Metropole noch einmal neu anzufangen, schließlich braucht sie dringend einen Job und Abstand vom Provinzleben. Als Lilly im Big Apple tatsächlich Arbeit findet und den attraktiven Mason kennenlernt, scheint es endlich wieder bergauf zu gehen. Doch der junge Mann wird von Geheimnissen umnebelt, die in Zusammenhang mit Lillys seltsamen Visionen zu stehen scheinen. War es Schicksal, dass sich ihre Wege kreuzten? 




Diese Geschichte hat mich doch sehr fasziniert, gerade weil sie nicht rational erklärbar war.
Lilian Bates trauert noch immer um ihre Mutter und ist an ihrem Grab, als sie sie auf ein junges Mädchen aufmerksam wird, das an dem Grab von Laurie Malone hockt. Kurz darauf ist das Mädchen verschwunden.
Und bei Lilly setzen Veränderungen ein.
Sie bekommt plötzlich Visionen und plötzlich findet sie sich in New York wieder und nimmt dort eine Stelle als Kellnerin an.
Dort verliebt sie sich in Mason.
Und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Die Figur der Lilly hat mir sehr gut gefallen, sie war zum teil naiv und zum  teil sehr selbstbewusst. Sie wirkte unschuldig, das machte irgendwie ihren Reiz aus. Sie hatte für mich Seele und Leben.
Mason hab ich auch gern gemocht, ebenso Laurie, auch wenn man nicht sehr viel von Ihnen erfahren hat, wirkten sie auf mich dennoch lebendig und mystisch.
Die Beschreibung der Umgebung wirkte auf mich sehr düster und geheimnisvoll und passt somit perfekt zu dem Geschehen.
Das Buch besticht durch Msytik und Geheimnissen die es zu ergründen gilt und das machte es letztendlich für mich auch so faszinierend.
Die Geschichte beginnt von Anfang an, sehr spannend, Lilly zieht uns sofort in ihren Bann, ebenso Mason. Man möchte einfach wissen, wie das alles zusammenhängt. Auch wenn am Anfang alles noch recht unklar erschien, lichtet sich bald alles. Und man bekommt ein besseres Gespür für die Thematik und man kann sich voll darauf einlassen.
Mitunter hatte ich zwar eine leichte Durststrecke, da mir zuviel drumherum geredet wurde. Aber zum Glück dauerte es nicht allzu lang.
Den Schluss fand ich gut geschrieben, dennoch war es mir hin und wieder etwas zu viel.
Trotz allem, eine sehr gute Geschichte, die sich gut lesen lässt.
Die Autorin schreibt sehr fließend, so das man gut durchkommt. Die Seiten fliegen nur so an einem vorbei.
Wir bekommen überwiegend alles aus Lillys Sicht erzählt, aber auch Mason kommt hier zu Wort.
Was mir sehr gut gefallen hat, wir bekommen zwei Zeitebenen präsentiert.
Einmal zu der jetzigen Zeit und einmal aus den 80er Jahren.
Es hat mir deshalb so gut gefallen, weil man so besser in die Geschichte reinfinden kann und das "Warum" besser verstehen kann.
Dennoch, ein Kopfkino konnte bei mir leider nicht ablaufen, dafür hatten die Personen für mich zu wenig Tiefe.
Die Charaktere fand ich jedoch gut dargestellt, absolut glaubhaft.
Es ist dieses Knistern in der Luft und das Gehimnisvolle, das mich dazu animiert hat dieses Buch mit all seinen Facetten zu ergründen.
Man kann herrlich bei diesem Buch abschalten und alles um sich herum vergessen.
Das Cover und auch der Titel gefallen mir sehr gut, es hat einen romantischen Touch und passt sehr gut zum Buch.
Eine klare Leseempfehlung von mir.
Taucht in Lillys Welt ein und lasst euch entführen.
Ich vergebe 4 von 5 Federn.








Ich bin sehr gespannt darauf wie ihr die Geschichte findet.
Mich hat sie mitreißen können und ich konnte für einen Augenblick den Alltag ausblenden.
Ich empfand es schon als sehr mystisch und romantisch.
Und die beiden Hauptpersonen haben mich sehr fasziniert, gern hätte ich noch mehr über die Personen erfahren.
Aber auch so, empfinde ich die Geschichte, obwohl sie kleine Schwächen aufweist, als gelungen.
Fazit: Ein gelungener Roman für Romantiker und diejenigen die auf Paranormal Romance stehen.

Kommentare:

  1. Liebe Susi,
    Mir hat Saphirherz auch sehr gut gefallen, vor allem weil es anders ist, aber trotzdem mystisch und magisch.
    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

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    1. Liebe Dani,

      da kann ich dir nur Recht geben ;)

      lg Susi

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