Mittwoch, 10. Dezember 2014

Rezension: Maya Shepherd - Ich würde sterben für dich (Dear Sister 1)




Autor: Maya Shepherd
Titel: Ich würde sterben für dich (Dear Sister 1)
Seitenanzahl: 390
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (26. April 2014)
ISBN:  978-1499275056
Ebook: 3,99€
Taschenbuch: 11,99€
Erhältlich: hier




Bilderquelle und Infos zum Buch: hier




Eine tolle Geschichte mit einem gutem Thema kombiniert mit Fantasy - Elementen. Sehr fesselnd und faszinierend.







Maya Shepherd wurde 1988 in Stuttgart geboren. Zusammen mit ihrem Mann und einem Hund lebt sie mittlerweile im Rheinland und träumt von einem eigenen Schreibzimmer mit Wänden voller Bücher.
Mit der Veröffentlichung ihres Debütromans "Schneerose" erfüllte sie sich einen großen Traum und ist glücklich seit Anfang 2014 hauptberuflich schreiben zu können.

Über ihren Alltag berichtet Maya Shepherd mit Witz und Charme in ihrem Weblog www.mayashepherd.blogspot.de

Facebook: www.facebook.com/AutorMayaShepherd
Twitter: MayaShepherd






„Hier ist der Notruf, neun-neun-neun. Welche Art von Notfall haben Sie zu melden?“ „Es gibt wieder ein totes Mädchen“, flüsterte eine junge weibliche Stimme in den Hörer. „Können Sie mir erklären, was passiert ist?“ Es war ein leises Aufschluchzen zu hören, ansonsten war es jedoch beängstigend still. „Es geht darum Leben zu nehmen und Leben zu geben“, murmelte das Mädchen. Die Polizisten verstanden kein Wort. „Wo befinden Sie sich, Miss?“ „Es ist Eliza Rice“, sagte das Mädchen eindringlich. Der Officer notierte sich den Namen sofort. „Brauchen Sie Hilfe? Sind Sie verletzt?“ Ein Tuten drang durch die Leitung. Die Anruferin hatte aufgelegt. „Ich würde sterben für dich“ ist der erste Teil der Fantasy-Serie „Dear sister“, in der es um zwei Schwestern geht, die unterschiedlicher nicht sein könnten.






Dieses Buch hat mich von Anfang an sehr gefesselt.
Es ist eine sehr komplexe Handlung, vom Mordfall, bis zu Hass und Missgunst kombiniert mit Fantasy - Elementen .
Die schwesterliche Beziehung zwischen Winter und Eliza hat mich während des Buches sehr beschäftigt. Einerseits konnte ich Winter oft verstehen, aber andererseits auch nicht.
Kann man seine Schwester wirklich so hassen?
Ich denke im Ernstfall, ist die familäre Bindung die wichtigste die es gibt.
Wie sagt man so schön, Blut ist dicker als Wasser.
Bei diesem Buch war ich mir aber nicht so sicher, was das betraf.
Ich muss dazu sagen , die Personen in diesem Buch haben mir sehr viel Rätsel aufgegeben.
Man hatte das Gefühl, daß sie sich immer wieder verändern und neu erfinden. Glaubte man sie zu verstehen, war es im nächsten Augenblick auch schon wieder anders.
Dennoch fand ich sie sehr glaubhaft und real dargestellt.
Jedoch konnten  nur 3 Personen bei mir Emotionen erzeugen, die anderen hatten einfach zu wenig Tiefgang.
Auch auf die anderen hätte man mehr eingehen können, um sie letztendlich besser verstehen zu können.
Aber ich bin optimistisch, da das ja erst Teil 1 ist, kommt das vielleicht noch.
Es ist ein Buch, das sich immer wieder neu erfindet. Glaubte man, man überblicke alles, so änderte sich das im nächsten Moment.
Fand ich jetzt gar nicht mal so schlecht, denn erstens blieb so alles undurchschaubar und zweitens hat das auch ein bißchen seinen Charme ausgemacht.
Gestört haben mich hin und wieder die Logikfehler.
Die Autorin hat es geschickt verstanden, uns vor Augen zu führen was Familie bedeutet und was man bereit ist für sie zutun. Und das sich Gefühle manchmal nicht steuern lassen, sie können letztendlich einfach alles verändern.
Was bedeutet mehr?
Eine Liebe zu einem Menschen die alles bedeutet oder die eigene Blutsverwandtschaft?
Ein interessantes Thema das hier angeschnitten wird, aber ist es letztendlich wirklich so einfach wie man immer denkt?
Ist es nicht eher so, daß man erst in der Situation stecken muss, um es beurteilen zu können.
Den Schmerz, die Verzweiflung und die Liebe der Geschichte konnte ich sehr gut spüren.
Es machte das ganze für mich lebendiger.
Man muss dazu sagen, dieses Buch hat nicht wirklich was mit Logik zutun, was den Inhalt betrifft, denn es ist auch eine Fantasygeschichte.
Die jedoch abgesehen von kleinen Schwächen sehr gut umgesetzt wurde.
Die Geschichte war durchweg spannend, aber auch sehr verwirrend, letztendlich fand jedoch jedes Puzzleteil seinen Platz und man konnte alles besser verstehen und nachvollziehen. Dennoch hätte ich mir etwas gewünscht das dieser Umstand eher eingesetzt hätte.
Der Schlussakt wurde jedoch so gehalten, daß ich am liebsten sofort weitergelesen hätte.
Ein Buch das fesselt und doch sehr fasziniert.
Das Cover ist durchaus passend für das Buch gewählt ebenso wie der Titel.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen, da es doch kleinere Schwächen aufweist.
Ich spreche trotzdem eine Lesempfehlung aus, da es eine sehr interressante und faszinierende Geschichte ist, die auf jeden Fall lesenswert ist.
Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.
Die Schreibweise hat mir gut gefallen, wir bekommen 4 verschiedene Sichtweisen präsentiert, die immer mal wieder wechseln.
Es ließ sich für mich sehr leicht und fließend lesen.
Die Kapitel haben eine normale Länge, durch die spannende Handlung kommt man jedoch recht gut voran.









Eine interessante Geschichte mit einem sehr guten Thema die mich fesseln und faszinieren konnte.
Der erste Teil einer Reihe das durchaus viel Potenzial aufweist, jedoch im ersten Band nicht richtig ausgeschöpft wurde. Ich bin nun sehr gespannt wie es in Teil 2 weitergeht.
Das zentrale Thema und die Fantasyelemente waren mal etwas völlig anderes und hat mir sehr gut gefallen.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und kann euch nur den Rat geben. Lest es selbst und macht euch ein Bild davon.
Ich bin ganz gespannt darauf was ihr dazu sagt.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen