Dienstag, 2. Dezember 2014

Rezension: Cordula Hamann - Glasgesichter



Autor: Cordula Hamann
Titel: Glasgesichter
Genre: Thriller
Seitenanzahl: 352
Verlag: MIRA Taschenbuch Auflage: 1., Aufl. (10. Oktober 2014)
ISBN Ebook: 978-3-95649-367-6
Ebook: 9,99€
ISBN Broschiert: 978-3-95649-072-9
Broschiert: 9,99€
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Bildquelle und Infos zum Buch: hier


Ein interessantes Buch, völlig anders als erwartet und unbedingt lesenwert



Cordula Hamann wurde 1959 in Hannover geboren und lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Berlin und Spanien. Nach einer juristischen Ausbildung arbeitete sie zwanzig Jahre lang als Unternehmerin im Immobilienbereich. Seit 2006 hat sie ihr großes Hobby Schreiben mehr und mehr zum beruflichen Schwerpunkt gemacht. „Glasgesichter“ ist ihr Thrillerdebüt.




Ein schlechter Scherz – oder tödliche Gefahr? Die Galeristin Andrea Wahrig erhält eine anonyme Morddrohung, als sie die spektakulären Bilder eines jungen Berliner Künstlers ausstellen will … Gesichter, farbenfroh gemalt auf Glas, im Todeskampf verzerrt – die spektakuläre Bilderserie des jungen Künstlers Maximilian Ross soll der Galerie von Andrea Wahrig den Durchbruch bringen. Da erhält sie einen anonymen Brief: „Sagen Sie die Ausstellung ab oder jemand, den Sie lieben, wird sterben.“ Andrea glaubt zunächst an einen schlechten Scherz. Bis ihre Mutter verschwindet. Und urplötzlich weigert sich auch Maximilian, seine Bilder auszustellen. War die Drohung etwa von ihm? Hat er etwas mit dem Verschwinden von Andreas Mutter zu tun? Fieberhaft beginnt Andrea nachzuforschen. Während sie dem grausamen Geheimnis des Künstlers immer näher kommt, liegen Pinsel und Farben schon bereit, für das nächste gläserne Totenbild …




Die Galeristin Andrea ist auf einen Künstler aufmerksam geworden, dessen Werke sie ausstellen möchte.
Hierbei handelt es sich um Glasbilder die Angst und Schrecken verkörpern.
Doch kurz vor der Ausstellung wird sie bedroht und der Künstler möchte plötzlich auch nicht mehr austellen.
Was steckt dahinter?

Der Klappentext bei diesem Buch, hat meine Neugier geweckt und ich musste ergründen was es mit den Glasbildern auf sich hatte.

Zunächst fing die Story für mich anders an als gedacht, anfangs etwas langatmig und ich war schon etwas gelangweilt.
Aber plötzlich gab es eine Kehrtwendung, die ich so nicht vermutet hätte.
Die Autorin verstand es geschickt uns nicht offensichtlich in eine andere Richtung zu locken.
Sie tut es eher untergründig und das hat mir doch recht gut gefallen.
Anfangs dachte ich noch, das es mir zu vorhersehbar war, was auch meine Langeweile erklärte.
Hin und wieder war ich auch etwas verwirrt, da mir verschiedene Perspektiven geliefert wurden, die ich zunächst nicht entschlüsseln konnte.
Nach und nach fügte sich alles jedoch zu einem schlüssigem Bild zusammen und für mich ergab sich ein Gesamtbild, daß mir doch recht gut gefiel.
Die Angst und das Grauen der Opfer werden uns sehr gut rübergebracht, doch leider konnte ich trotzdem keine Emotionen entwickeln.
So blieb ich nur passiver Zuschauer, aber es ließ sich trotzdem sehr gut für mich lesen.
Wozu auch die kurzen Kapitel beigetragen haben.
Durch die verschiedenen Sichtweisen die wir präsentiert bekommen, erfahren wir viel über die zentralen Menschen und ihre Beweggründe. Das gibt den Personen die nötige Tiefe, die sie brauchen.
Einmal erzählt Andrea aus ihrer Sicht und ein anderes Mal der Täter. Bei letzterem bleibt jedoch die Identität lange im dunkeln, auch wenn man meint sie zu kennen.
Die Charaktere waren gut gewählt, dennoch hätte Andrea mehr Selbstbewusstsein gutgetan. Ich fand sie fasst zu schnell Vertrauen zu den Menschen. Sie muss sich einfach mehr Biss zulegen.
Das Buch besticht durch tiefe menschliche Abgründe und krankhaftes Verhalten.
Wahre psychische Abgründe tun sich hier auf, wo man mitunter doch etwas mit dem Kopf schütteln muss.
Es wird schon sehr detailliert beschrieben, aber gerade noch so, daß es ertragbar ist.
Wie so oft, ist es die Vergangenheit die den Täter zu seinen Taten treibt, doch ehrlich gesagt, Verständnis kann ich ihm nicht entgegen bringen. Für mich war dieser Aspekt nicht glaubhaft genug.
Dennoch so ganz überzeugen konnte mich dieses Buch leider nicht, da mir die Spannung doch etwas fehlte.
Leider hat die richtige Spannung und das mitfiebern erst spät eingesetzt und das finde ich doch etwas schade.
Beim Cover würde ich jetzt nicht behaupten das es mir gefällt, aber es passt defintiv zum Buch und spiegelt die Thematik wieder. Also auf jeden Fall passend.
Von mir gibt es 4 von 5 Federn
Auch wenn es mich nicht überzeugen konnte, möchte ich dennoch eine Leseempfehlung aussprechen.
Dieses Buch hat einfach etwas, so das man es lesen sollte.
Hätte man es spannender gleich von Anfang an gestaltet, hätte es mich sicher auch überzeugt.








Eine interessantes Buch mit einem guten Thema.
Leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt.
Jedoch würde ich jedem der es anfängt zu lesen, raten, brecht nicht gleich ab.
Lest weiter und schaut , was euch noch erwartet.
Ich bin gespannt auf eure Meinungen.


Ich bedanke mich vielmals bei Blogg dein Buch und MIRA Taschenbuchverlag das ich dieses Buch lesen durfte. Vielen Dank für die Bereitstellung des Exemplars.

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