Freitag, 19. Dezember 2014

Blogtour "Stolperfalle Liebe" von Emma S. Rose

Hallo meine Lieben,

Ich darf euch heute zum letzten Tag der Blogtour "Stolperfalle Liebe" von Emma S. Rose begrüßen.
Denn bei mir ist Endstation.





Einerseits freut es mich total, daß ich euch heute bei mir begrüßen kann, aber andererseits bin ich ja natürlich auch unendlich traurig. Ich hoffe ihr hattet bisher ganz viel Spaß mit den Beiträgen der anderen Blogs und seid so richtig neugierig auf Lucy, Mark und Andre´ geworden.


Die bisherigen Stationen im Überblick
15.12. - Buchvorstellung bei Lesemonsterchens Buchstabenzauber
16.12. - Vorstellung der Protagonisten bei Mones Bücherblog
17.12. - Autoreninterview bei Nickis Bücherwelt
18.12. - Thema: Liebe - Ihre Schönheit und ihr Risiko bei Miss Roses Bücherwelt
19.12. - Ausblick incl. Leseprobe auf Teil 2 bei mir



Wie ihr oben schon gelesen habt, bekommt ihr bei mir heute etwas ganz besonderes zu sehen.
Einen Ausblick incl. Leseprobe auf Teil 2.
Also entspannt euch, lehnt euch zurück und genießt :)






Meine lieben Leser. Vorab: Ich bekenne mich schuldig! Ich weiß, dass das Ende von Stolperfalle Liebe für die meisten ein ziemlicher Schock ist, war, sein wird. Ganz ehrlich? Als Leser ginge es mir genauso bzw. geht es mir, wenn ich auf solch ein Ende stoße.
Als Autor habe ich mir jedoch diabolisch die Hände gerieben – für etwa drei Sekunden. Dann war auch schon wieder Schluss damit und ich versuchte überall so deutlich wie möglich zu machen, dass es eine Fortsetzung der Geschichte geben würde! Ich möchte nicht, dass jemand ohne diesem Wissen das Buch liest und dann vielleicht enttäuscht ist – wenigstens das kann ich versuchen zu verhindern, wenn ich euch schon so zappeln lasse.
Weiterhin gebe ich zu: Am Anfang war es überhaupt nicht geplant, dass Lucys Geschichte ein Mehrteiler wird. Aber dann entwickelte sie solche Dimensionen, eine solche Tiefe – und die drei Protagonisten wurden mir derart sympathisch, dass ich nicht mehr anders konnte. Es werden keine zwei, nein, es werden drei Teile! Und ich glaube, es wird euch gefallen, ebenso wie mir das Schreiben gefällt.
Ich möchte euch das Warten ein wenig erleichtern, indem ich euch einen kleinen Ausblick und vor allem eine Leseprobe aus dem zweiten Teil gewähre.
Wie ihr euch ja bereits denken könnt: das zwischen André und Lucy geht nicht gut auseinander. Der zweite Teil knüpft relativ nahtlos an diese Sache an. Etwa zwei Monate Zeit hat Lucy, um hinter verschlossener Tür zu jammern, aber dann sind wir dann wieder an ihrer Seite. Im zweiten Teil wird der Winter eine Rolle spielen, Lucys Mutter und natürlich auch der Konflikt zwischen ihr und André. Ich denke ich kann euch verraten, dass sie recht schnell wieder aufeinanderprallen werden! Ganz besonders freut es mich auch, dass Mark endlich jemanden kennenlernen wird. Und – eigentlich kaum anders zu erwarten – Chris schneit immer wieder herein und sorgt für Durcheinander.
Viel mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, denn dann nehme ich ja die ganze Spannung. Vielleicht komme ich aber noch zur wichtigsten Information, bevor ihr die Leseprobe genießen könnt: merkt euch das Frühjahr 2015, dann sorgt Lucy wieder für Trubel!
Nehmt es mir nicht übel, dass ich euch diesmal so hängen lasse. Ich meine es nur gut!
Ganz liebe Grüße
Eure Emma





Als ich am nächsten Morgen wach wurde, spürte ich als Erstes die unglaublichen Kopfschmerzen, die sich noch in der Nacht angekündigt hatten. Auch wenn mir für den Moment Amnesie und schwarze Lücken in meinem Gedächtnis lieber gewesen wären, wusste ich sofort mit grausamer Klarheit, was sich am Vorabend abgespielt hatte.
Der Glühweinabend mit meinen Kollegen. Die Bar. Steffen.
Stöhnend fuhr ich mir durch mein Gesicht. Alles war noch einmal gut gegangen, doch jetzt befand ich mich in einer weiteren unangenehmen Situation – ich steckte in der WG. Und zwar verkatert, kraftlos und schlecht gelaunt.
Wenigstens lag ich in Marks Bett. Alles andere wäre auch äußerst komisch gewesen – er hatte mich schließlich mitten in der Nacht abgeholt. Ein weiterer Grund, ihm dankbar zu sein und noch eine weitere Schüppe auf meinem Berg des schlechten Gewissens, weil ich ihn in letzter Zeit so vernachlässigt hatte.
Ich war alleine im Zimmer. Langsam begann ich, mich zu strecken, in dem Versuch, irgendwann aufrecht stehen zu können, doch die rasenden Kopfschmerzen machten es mir verdammt schwer. Alles in mir schrie danach, die Bettdecke einfach wieder über den Kopf zu ziehen und weiterzuschlafen, bis ich irgendwann fit oder in meiner Wohnung aufwachen würde. Dumm nur, dass beides äußerst unrealistisch war.
Es klopfte an der Tür.
Erschrocken zuckte ich zusammen, nur um dann laut aufzustöhnen, weil die plötzliche Bewegung einen scharfen Schmerz durch meine Schläfe gejagt hatte. »Ja?«, brachte ich mit einer Stimme hervor, die nur mit viel Fantasie der meinen zuzuordnen war.

Mark betrat das Dämmerlicht seines Zimmers. Ich sah, wie er ein wenig angewidert die Nase verzog, bevor er hinüber zum Fenster trat. »Baby, du bist ja wach, oder? Zeit für ein bisschen frische Luft. Hier riecht es wie in einer Schnapsbar.«
Noch bevor ich etwas erwidern konnte, riss er die Jalousie hoch und ließ trübes Licht ins Zimmer. Sofort sah ich, dass draußen noch immer ein reinster Schneesturm herrschte. Unwillkürlich kuschelte ich mich tiefer in die Decke.
»Rutsch mal rüber!«
Ich befolgte Marks Aufforderung nur zu gerne und machte Platz unter der Decke. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass Mark einen ganz strubbeligen Kopf hatte und nach wie vor in seiner Jogginghose steckte. Eher unüblich für ihn, selbst an einem Samstag wie diesem. Plötzlich durchfuhr mich eine weitere Welle schlechten Gewissens. »Hast du etwa auf der Couch geschlafen?«
Seufzend glitt Mark unter die Decke und schob seine eiskalten Füße an die meinen. Ich quietschte protestierend auf. »Jap.« Er zwinkerte mir zu. »Ganz ehrlich, deine Fahne gestern Abend war mir dann doch ein bisschen zu viel. Außerdem hast du geschnarcht.«
Empört schrie ich auf. »Das habe ich nicht!«
Mark blickte mich zärtlich an. »Und ob.«
Gerade setzte ich zu einem wortstarken Protest an, der mir trotz meiner Kopfschmerzen wie Kanonenkugeln durch meinen Schädel schoss, als Mark eilig weitersprach. »Ich habe dich vermisst, Babe.«
Darauf konnte ich nichts erwidern. Was sollte ich auch sagen? Eine Mischung aus schlechtem Gewissen, Bedauern und Trotz wallte in mir auf und verzerrte mein Gesicht. »Es tut mir leid.«
Vorsichtig zog Mark mich in seine Arme. »Du warst schon zu lange nicht mehr hier«, murmelte er in mein Haar.
Ich schloss meine Augen. Noch immer wusste ich nicht, was ich erwidern sollte. Mark sprach nur die Wahrheit, doch wie sollte ich ihm erklären, dass das alles nicht so einfach war? Nicht, ohne allzu sehr ins Detail zu gehen? Es war eine vertrackte Situation.
»Du wirst mir noch erklären müssen, was genau gestern Nacht passiert ist, Luce«, änderte Mark seine Strategie. 

Ich stellte fest, dass ich damit weitaus besser umgehen konnte. »Danke, dass du mich einfach so abgeholt hast. Ich war in letzter Zeit nicht die allerbeste Freundin«, erwiderte ich leise.
Mark schüttelte seinen Kopf. Ich konnte es nicht sehen, spürte aber die Bewegung in meinem Haar. »Pst, nicht jetzt. Irgendwann, aber nicht jetzt. Lass uns einfach noch eine Weile so liegenbleiben, ja?«
Bei der Vorstellung wurde mir warm ums Herz. An meiner Lage hatte sich nicht viel geändert, doch in Marks Zimmer, in seinen Armen, fühlte ich mich behaglich. Zur Antwort kuschelte ich mich noch näher an ihn und schloss meine schmerzenden Augen.
Für die nächsten Stunden blieben wir so liegen. Ich dämmerte vor mich hin, gefangen in der irgendwie lähmenden Welt zwischen Schlafen und Wachen. Immer wieder nahm ich Geräusche wahr, die außerhalb des Zimmers und innerhalb der WG entstanden – klare Hinweise auf André, der sich ebenfalls in der Wohnung aufhalten musste. Ich befand mich in einer äußerst abstrusen Situation. Während es einerseits schön war, endlich wieder Marks Nähe zu spüren, konnte ich mich dennoch nicht vollkommen entspannen. Alleine der Gedanke, dass André sich nur wenige Meter Luftlinie entfernt in derselben Wohnung bewegte, in der ich mich gerade aufhielt, rief eine tiefe Zerrissenheit in mir hervor. Immer wieder wanderten meine Gedanken zurück zu jener Zeit, die sich für mich so schön angefühlt hatte. Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug, gefährlich schnell, alleine, weil ich darüber nachdachte, wie sanft seine Hände sich auf meinem Körper bewegt hatten …
Ich riss mich zusammen. Diese Gedanken brachten nichts mit sich außer Sehnsucht. Wehmut. Den spitzen Stachel des Verrats. Plötzlich wanderten meine Gedanken an den kleinen, aber stetig wachsenden Stapel ungeöffneter Briefe, der in meiner Unterlagenschublade schlummerte. In immer regelmäßigeren Abständen schickte mir meine Mutter nun schriftliche Kontaktversuche, die ich einen um den anderen ignorierte. Die Briefe einfach wegzuschmeißen brachte ich nicht über mein Herz, doch bei dem Gedanken, auch nur einen einzigen zu öffnen, wurde mir ebenso anders.
Nein, ich wollte diese Briefe nicht. Und diese Briefe kamen nur, weil ich ein katastrophales Treffen mit meiner Mutter hinter mir hatte. Und das war wiederum von André initiiert worden, der sich in Dinge eingemischt hatte, die ihn absolut nichts angingen.

Etwas in mir wurde wieder hart, der kleine Quell Sehnsucht versiegte. Nein, egal was passierte, Andrés Handeln konnte ich nicht entschuldigen. Und das hieß, dass es ihn auch zukünftig nicht in meinem Leben geben würde.
Nur über meine Leiche.


Also ich kann es jetzt kaum noch erwarten bis es weitergeht ;)

So und natürlich gibt es bei dieser Blogtour auch was zu gewinnen.

Das gibt es zu gewinnen



 1.Preis:
Weihnachtspaket mit "Stolperfalle Liebe" als Printbuch 
mit Signierung


2.Preis:
"Lina - Hoffnung auf Leben"
und 
"Frühstück ausgeschlossen"
als Ebook

3.Preis:
"Lina - Hoffnung auf Leben"
als Ebook
und
ein Lesezeichen



Was ihr dafür tun müsst:
Beantwortet mir folgende Frage in einem Kommentar







ACHTUNG: Wenn Ihr anonym kommentiert, vergesst bitte nicht Euren Namen anzugeben, da wir Euch sonst nicht berücksichtigen können.

Teilnehmen könnt ihr bis 19.12.  -  23:59 Uhr.
Die Gewinner werden unter allen teilnehmenden Kommentaren ausgelost.
Teilnahmebedingungen 




An der Verlosung dürfen nur volljährige Personen teilnehmen
Die Gewinner werden auf allen teilnehmenden Blogs veröffentlicht.
Ihr habt nach Gewinnerbekanntgabe 1 Woche Zeit euch zu melden, tut ihr dies nicht, wird neu ausgelost.
Datenschutz: Die benötigten Daten der Gewinner, werden ausschließlich für das Gewinnspiel benötigt und nicht an Dritte weitergegeben. Nach dem Gewinnspiel werden alle Daten gelöscht.
Rechtsweg ist ausgeschlossen, keine Barauszahlung des Gewinns.
Keine Haftung für den Versandweg 




Als nächstes kommt am 21.12. die Bekanntgabe der Gewinner
auf allen teilnehmenden Blogs.
Ich drück euch dafür ganz doll die Daumen und wünsche viel Glück

Eure Susi Aly

Kommentare:

  1. Sonjas Bücherecke19. Dezember 2014 um 06:19

    Hallo und guten Morgen,

    die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen und mich total neugierig macht. Was Mark erwartet, kann ich jetzt noch nicht sagen.

    Wünsche dir einen schönen Freitag. War eine tolle Blogtour, die Lust auf das Buch gemacht hat.
    LG Sonja

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    1. Hallo Sonja,
      Schön das du vorbeigeschaut hast.
      Lies mal den Beitrag genau, dann erfährst du was Mark erwartet ;)
      Lg Susi

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  2. Hallo und Guten Morgen,

    die Leseprobe macht Lust auf mehr und dabei kenne ich noch nicht den ersten Teil... :D

    Ich finds Klasse, und was Mark im zweiten Teil erwartet? Er lernt jemanden endlich kennen.

    Ich würde sehr gerne für das Weihnachtspaket Stolperfalle Liebe in den Lostopf hüpfen! :D

    Liebe Grüße Susanne

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  3. Ja, ja, typisch Frau ... Wir schnarchen niiiiiieee. :))
    Die Leseprobe macht wirklich Lust auf mehr. Witzigerweise sind mir die Protagonisten jetzt schon sympathisch, obwohl ich sie noch nicht richtig kenne.
    Ich würde sagen, Mark stolpert in die Liebe und bekommt Ärger mit André.

    Liebe Grüße,
    Nane

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  4. Hallo,

    wie es aussieht erwartet Mark im zweiten Teil die Liebe :) Er lernt jemanden kennen :)

    LG
    SaBine

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  5. Hallo, ;)

    ich würde mal sagen der gute Mark findet die große Liebe :D

    Viele liebe Grüße

    Ricarda

    Email: ricarda.kehlert@gmx.de

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  6. Hey,
    bin total gespannt auf die Reihe. Im 2. Teil wird Mark auch endlich jemanden kennenlernen.
    lg. Tine =)

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  7. Hallo,

    schade, dass die Blogtour schon vorbei ist. Es waren sehr interessante Beiträge dabei und ich bin wirklich neugierig auf das Buch geworden. :)
    Hoffentlich habe ich in den vergangenen Tagen genug Lose gesammelt, denn heute werde ich keins sammeln :P Da ich nicht einmal den ersten Teil der Geschichte kenne, möchte ich mich auch noch nicht mit dem zweiten Teil beschäftigen um völlig unvoreingenommen an das Buch herangehen zu können. Aus diesem Grund habe ich auch deinen Beitrag nicht gelesen, wie ich gestehen muss ;)

    Viele Grüße,
    Julia

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  8. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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