Donnerstag, 9. Oktober 2014

Rezension: Sabine Wierlemann - Todesfuge




Seitenanzahl: 244
Verlag:  Klarant Verlag (5. Oktober 2014)
Ebook: 3,99€
erhätlich bei: Klarant Verlag und amazon











Quelle: amazon

Leider nicht so gut wie der Vorgänger.
Dennoch lesenswert.

Die Autorin:
Sabine Wierlemann ist 1973 in Münster geboren. Ihre Schulzeit hat sie im Schwäbischen verbracht und lebt nach ihrem Studium an den Universitäten Freiburg und Amherst (USA), das sie mit der Promotion abgeschlossen hat, jetzt im Badischen. Sie arbeitet als Lehrerin und Autorin. Sabine Wierlemann ist verheiratet mit dem besten Mann der Welt (was zum Glück viele andere Frauen auch von sich behaupten können). Gemeinsam haben sie die Kinder, die sie sich schon immer gewünscht haben.
Facebook: Sabine Wierlemann

Kurzbeschreibung:
In der schwäbischen Provinz ist das Leben noch in Ordnung. Aber der Schein trügt. Hinter der Fassade der Bürgerlichkeit lauert das Verbrechen. Mafiöse Strukturen, das Spiel um Lust und Macht kommen ebenso zum Vorschein wie eine Serie von Drohbriefen, ungeklärte Todesfälle und mörderische Rachegedanken. Gerda und Otto König, Inhaber eines alteingesessenen Friseursalons, hatten sich nach ihrem ersten Kriminalfall, in den sie zufällig verwickelt wurden, fest vorgenommen, die Polizeiarbeit künftig den Profis zu überlassen. Als jedoch der international gefeierte Dirigent Hans-Peter Wellenstein, Gründer der inzwischen berühmten Bärlinger Kantorei, das Opfer einer perfiden Anschlagsserie wird, ändert sich der Plan. Als langjähriges Mitglied der Kantorei und Chorsprecherin muss Gerda König handeln und gerät in große Gefahr... 

Aufbau und Handlung:
Es herrscht wieder Aufregung in Bärlingen.
Die Verbrechen verschonen auch die kleine schwäbsiche Ortschaft nicht.
Der international gefeierte Dirigent Hans- Peter Wellenstein bekommt Drohbriefe .
Wird es bei den Drohbriefen bleibe?.
Und kann Georg Haller dem Einhalt gebieten bevor es zu spät ist?

Beim 2.Fall der Reihe um Gerda und Otto König war ich sehr überrascht über die Entwicklung.
Der zweite Teil hat eine spürbare Entwicklung durchgemacht.
Während beim 1.Teil der ganz eigene Charme spürbar war und mehr durch Humor glänzte.
Ging es hier merklich ernster zu. Man hatte mehr das Gefühl, das man in einem Kriminalfall steckt.
Doch auch dieser ist nicht einfach.
Es ist eine sehr komplexe Handlung, die man erstmal überblicken muss.
Wir bekommen es hier mit Hass, Neid, Machtspielchen  und  undurchschaubare Rachegedanken zutun.
Uns offenbaren sich hier tiefe menschliche Abgründe, die keinesfalls offenkundig sind.
Zu keinem Zeitpunkt ist hier auch nur irgendetwas vorhersehbar.
Auch das Zusammenspiel zwischen den Königs und Georg Haller wird hier spürbar besser.
Auch hab ich das Gefühl sämtliche Einwohner von Bärlingen sind gereift.
Aber natürlich die ein oder andere Stelle wird auch durch Humor aufgelockert.
Aber leider hat mir auch etwas der Charme gefehlt, so wie ich es beim Vorgänger erlebt habe.
Die Kapitel die in der Kursivschrift gehalten wurden, waren für mich ziemlich undurchsichtig.
Und auch die Auflösung fand ich etwas mager.
Der Kern des Buches ansich hat mir gut gefallen, allerdings hat mir mitunter die Spannung etwas gefehlt.
Es plätscherte etwas dahin.
Dennoch lässt es sich sehr gut lesen.
Auch die Sichtweise der verschiedenen Personen hat mir wieder sehr gut gefallen.
Noch ein Pluspunkt muss ich Georg Haller zuschreiben, in diesem Teil ist er erwachsen geworden und wir bekommen zu spüren warum er Polizist ist.
Einige Stellen im Buch waren mir leider etwas unglaubwürdig. aber ich wurde gut unterhalten.
Es lässt sich wie beim Vorgänger schön flüssig lesen. Aber wie gesagt, die Spannung fehlte etwas.
Schade.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Meine Meinung:
Der zweite Teil konnte mich zwar nicht richtig überzeugen.
Dennoch, es lässt sich sehr gut lesen und man wird gut unterhalten.
Für den nächsten Teil wünsche ich mir einfach den alten Charme zurück.
Denn er hat für mich, diese Reihe besonders gemacht.

Mein Dank gilt dem Klarant Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.



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