Dienstag, 9. September 2014

Rezension: Harlan Coben - Kein Sterbenswort






Seitenanzahl: 352
Verlag: Goldmann Verlag (1. Januar 2004)
Originaltitel:  Tell no one
Preis: 8,99€
ISBN-10: 3442452511
ISBN-13:  978-3442452514







Quelle: amazon

Wie gut kennt man den Menschen den man liebt, wirklich?
Faszination von der ersten bis zur letzten Seite.

 


Der Autor:
Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat bislang elf Thriller geschrieben, die in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Harlan Coben wurde als erster Autor mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet, dem "Edgar Award", dem "Shamus Award" und dem "Anthony Award".
Für "Ein verhängnisvolles Versprechen" ist er 2006 mit dem "Quill Book Award" in der Kategorie "Mystery / Suspense / Thriller" ausgezeichnet worden. Harlan Coben gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in New Jersey. 

Klappentext:
Acht Jahre ist es her, dass David Becks Frau Elisabeth entführt und von einem Serienkiller ermordet wurde. Seither ist der Kinderarzt ein gebrochener Mann. Doch plötzlich scheint ihm jemand Botschaften von Elizabeth zuzuspielen: Dr. Beck erhält die Nachricht, dass seine Frau noch lebt. Man warnt ihn, kein Sterbenswort davon zu verraten, aber als das FBI auftaucht und David selbst des Mordes an seiner Frau verdächtigt, nimmt er die Suche nach ihr auf ...

Aufbau und Handlung:
Was für mich die Hauptfrage in diesem Buch war.
Wie gut kennt man den Menschen den man liebt wirklich?
Auch wenn man sich seit dem Sandkasten kennt, heißt das zwangsläufig, man kennt sich richtig?
Ich denke nicht.
Hier wird uns gut vor Augen geführt, daß jeder seine Geheimnisse hat.
Ein sehr interessantes Buch. Ganz im Stil von Harlan Coben.
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Es geht zwar eher ruhig los, aber die Spannung  ist jederzeit spürbar.
David wirkt auf mich ganz normal und wie man es annimmt, wächst er bei dieser Geschichte über sich hinaus.
Natürlich hab ich mich die ganze Zeit gefragt, lebt seine Frau noch oder steckt was anderes dahinter?
Dieser Roman übt eine Spannung und Faszination aus, die nicht zu greifen ist.
Sämtliche Personen erschienen mir absolut glaubhaft, auch die Hintergrundinformationen waren hilfreich und gut nachzuvollziehen.
Auch Davids Blickwinkel hat mit gut gefallen, so konnte man ihn als Mensch kennenlernen. Aber auch die anderen Sichtweisen haben dazu beigetragen, ein besseres Bild zu bekommen.
Es war auch nicht sonderlich brutal, so wie man es vom Autor gewohnt ist.
Die Schreibweise ist sehr flüssig und ich bin förmlich durch das Buch geflogen.
Man kann nicht anderes, die Emotionen fließen hier einfach. Manchmal konnte ich es vor Spannung gar nicht mehr aushalten.
Was mir natürlich auch sehr gut gefallen hat, es gab ein unvorhergesehenes Ende.
Alles in allem, ein absolut lesenswertes Buch aus der Feder von Harlan Coben.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Meine Meinung:
Das ist jetzt schon mein zweites Buch von dem Autor.
Und ich bin absolut begeistert.
Eine durchschnittliche Geschichte, die an Größe gewinnt und mit einem genialen Showdown endet.
So muss ein gutes Buch sein.
Absolut empfehlenswert.

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