Sonntag, 28. September 2014

nachdenkliche Worte zum Sonntag


 Heute gibt es mal ein paar nachdenkliche Worte zum Sonntag.
Es sind Gedanken und Gefühle die mich oftmals nicht loslassen, mich beschäftigen. Die mir manchmal Tränen in die Augen treiben, die mich wütend machen und traurig. Und auf die ich oftmals keine Antwort weiß.

Manche Menschen sagt man, sind etwas Besonderes.
Doch, was macht uns zu einem besonderem Menschen?
Ist es das was wir geben?
Was wir sind?
Was wir bereit sind zutun?

Freundschaft ist etwas sehr kostbares, etwas einzigartiges.
Aber, was bedeutet Freundschaft?
Bedingungsloses Vertrauen?
Liebe die weder Zeit noch Raum kennt?
Füreinander dazusein?
Ein Geben und Nehmen?

Vertrauen ist enorm wichtig.
Aber was bedeutet Vertrauen?
Sich alles erzählen zu können. Ohne Angst zu haben, daß es an falsche Ohren gerät?
Aber was macht uns so sicher. Das es die richtige Person ist, der wir unser Vertrauen schenken?

Was bedeutet Verstehen?
Wieviel verstehen die Menschen wirklich?
Hören sie nur das , was wir sagen?
Das was sie hören wollen?
Oder schauen sie tief in unsere Seele?
Können sie in uns lesen wie in einem Buch?

Man hört ja oft "Wir verstehen uns blind"
Aber, gibt es das wirklich?
Oder ist es nicht eher ein Trugbild?
Eine Traumvorstellung die wir gern hätten?

Einen Seelenverwandten  oder ein/e beste/n Freund/in ist etwas sehr schönes und sehr einzigartig.
Das hätten wir alles sehr gern.
Aber was genau ist ein Seelenverwandter?
Eine beste Freundin?
Und wer garantiert uns, daß es für immer ist?
Ist es nicht eher so, daß wir früher oder später von jedem verlassen werden?
Vielleicht weil sich was besseres/passenderes gefunden hat oder weil man in Vergessenheit gerät?
Oder vielleicht weil die Verbundenheit erloschen ist und man sich nichts mehr zu sagen hat?

Zurück bleibt ein gebrochenes Herz.
Das immer wieder neue Wunden zugefügt bekommt.
Narbengewebe entsteht.

Da ist es doch besser allein zu sein.
Dann ist man wenigstens frei und kann nicht verletzt werden.

Aber was bedeutet Freiheit?
Ist man jemals wirklich frei?
In Wirklichkeit ist man doch immer an irgendwas oder irgendwen gebunden.
Sei es freiwillig oder unfreiwillig.

Oftmals hat man das Gefühl , man wär aus Glas.
Nur ein kleiner Hieb genügt und man zersplittert.
Und plötzlich ist alles vorbei.

Schmerz ist auch so eine Sache.
Man kann ihn auf verschiedene Art und Weise ausdrücken und zugefügt bekommen.
Seelischer Schmerz hat die Macht uns systematisch zu zerstören.
Wogegen körperlicher Schmerz irgendwann verheilt.

Viele Menschen meinen auch den anderen zu kennen.
Aber wen kennt man wirklich?
Denn der Mensch ist sehr facettenreich.
Und niemand blickt jemals hinter die komplette Fassade.
Warum ?
Einmal weil der Mensch sich komplett weiterentwickelt Stück für Stück.
Demzufolge kommt immer wieder etwas neues dazu.
Die Angst spielt dabei auch eine große Rolle.
Oftmals blickt man nicht hinter die Fassade.
Aus Angst, man könnte Dinge sehen, die man lieber nicht wüsste.

Aber warum macht man sich Gedanken über so viele Dinge?
Ich weiß es nicht.
Aber ich weiß, daß es mir guttut, es niederzuschreiben.
Es macht alles leichter.

Oftmals überkommen mich solche Gefühle und Gedanken im Halbschlaf.
Aber warum?
Vielleicht weil man da über Dinge nachdenkt, die uns oftmals nicht zur Ruhe kommen lassen.
Die in uns manchmal eine Verzweiflung auslösen.
Über die wir im wachen Zustand nicht mehr wirklich nachdenken.
Wir nehmen einfach alles hin, wie es ist.
In der Hoffnung.
Alles möge irgendwann gut werden.

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