Montag, 18. August 2014

Rezension: Thomas Dellenbusch - Verstecktes Herz






















Quelle: Mein KopfKino und amazon

Eine kurzweilige Lektüre die fesselt und so ihre Überaschungen zu bieten hat.
 

Format: Kindle Edition:
Seitenanzahl der Printausgabe: 76
Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch (13. April 2014)


Über den Autor:
Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren.

Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt.
Informationen, News und Leseproben der KopfKino-Reihe finden Sie auf MeinKopfKino.de

Kurzbeschreibung:
Eine junge, hübsche und alleinerziehende Mutter zieht im Sommer 1963 in ein kleines niederbayerisches Dorf. Sie sucht weder eine Anstellung, noch sucht sie Kontakt. Als die Dorfbewohner verschiedene Herrenbesuche feststellen, sind sie entsetzt. Sie halten die Fremde für eine Prostituierte und suchen nach Möglichkeiten, sie zu verjagen. Nur ein junger, im Dorf lebender Journalist ergreift ihre Partei und hält zu ihr. Er vermutet, dass sie sich hier versteckt. Aber vor wem oder was ...? Und ist seine Solidarität echt, oder wurde er auf sie angesetzt, um hinter ihr Geheimnis zu kommen?

Ablauf und Handlung:
Sehr eindrucksvoll wird ein kleines Dörfchen in Niederbayern in den 60er Jahren beschrieben.
Man kennt das ja, Die Dörfler sind unter sich und Neue werden nicht geduldet.
So auch hier.Ich kann mir das richtig vorstellen, denn es wird absolut realistisch und glaubhaft dargestellt. Der Anfang war für mich etwas holprig. Anfangs hatte ich das Gefühl ich würde mich in einem Heimatroman befinden. Und das ist ja so garnicht meins.
Zu Beginn war mir auch alles ein bißchen zu detailliert beschrieben.
Aber für mich kam der Wendepunkt als ich Yvonne und Benedict kennelernte.
Yvonne hat mich sofort fasziniert und gefesselt. Irgendwie hatte sie von anfang an mein Mitgefühl und auch bei Benedict spürte ich, er ist etwas Besonderes.
Und bei beiden wusste ich einfach, daß sie sich vielleicht gar nicht so unähnlich sind.
Von da an wurde es auch für mich spannend.
Zugegeben eine doch etwas kurzweilige Geschichte, aber sie hat alles was sie brauch um ein guter Roman zu werden: Liebe, Geheimnisse, Verbrechen.
Ich kann ihn nur empfehlen denn er wartet mit einem überaschendem Ende auf.
Der Schreibstil ist sehr flüssig , man kommt gut voran mit dem Lesen.
Die Sichtweise der Personen ist sehr interessant und aufschlussreich, da wir hier alles aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können.

Meine Meinung:
Insgesamt hat mir dieser Roman doch recht gut gefallen.
Yvonnre und Benedict waren mir von Anfang an sehr sympathisch.
Ich kann ihn jedem empfehlen der keine allzu lange Lektüre mag.
Aber auch alle anderen kommen auf ihre Kosten :)
Ein Roman den man gut man zwischendurch lesen kann.

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