Donnerstag, 7. August 2014

Rezension: Nadine d´Arachart u. Sarah Wedler - Nebelflut

Vor einigen Tagen hab ich ein Rezensionsexemplar von den beiden bekommen .
Mit Widmung und einem signiertem Lesezeichen, worüber ich mich so sehr gefreut habe.


































ich kann nur sagen, ich bin so froh, daß ich auf euch aufmerksam wurde und mit euch in Kontakt getreten bin. Andernfalls hätte ich definitiv etwas verpasst ;)

So nun zu meiner Rezension von eurem Buch.




Quelle: amazon


Ein spannender und perfider Krimi der unter die Haut geht.
Er löst einfach nur einen Wow - Effekt aus und ist unschlagbar gut.

Seitenanzahl: 222 (9,99€)
Verlag: Telescope (22.März 2013)
ISBN-10: 3941139525
ISBN-13:  978-3941139527

Über die Autoren:
 Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, studieren Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und schreiben seit mehr als zehn Jahren gemeinsam. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Jahrbüchern erhielten sie verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Außerdem nahmen sie am Finale des Open Mike 2011 teil. Zuletzt wurden sie im November 2012 mit dem Förderpreis des Literaturbüro Ruhr ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Die Muse des Mörders“, ein Remake des E.T.A.-Hoffmann-Klassikers „Das Fräulein von Scuderi“, erschien im Frühjahr 2012. Ihr zweites Buch, der Thriller „Abgründe“ wurde im April 2012 als E-Book veröffentlicht.

Klappentext:
 Vor neunzehn Jahren verschwand die kleine Amy Namara spurlos – nun werden ihre blutigen Kleider in einem Fluss nahe Dublin entdeckt. Zeitgleich beginnt eine grausame Mordserie. Schnell wird Amys Bruder Patrick, ein unbescholtener Arzt, zum Hauptverdächtigen. Was keiner weiß: Auch an Amys Schicksal ist er alles andere als unschuldig. Rau wie irischer Seewind und voll psychologischer Tiefe erzählt »Nebelflut« eine Geschichte von Schuld und Sühne, von Liebe und Abhängigkeit und davon, wie man am Ende immer wieder von der eigenen Vergangenheit eingeholt wird. Finster, gefährlich, hintergründig: Nadine d'Arachart und Sarah Wedler haben ein Wortgemälde geschaffen, das wenig Licht, doch umso mehr Schatten zeigt.

Aufbau und Handlung:
Der Einstieg ist sofort sehr spannend gehalten. Wir bekommen sofort ein Gefühl für die Ermittler und die beiden  Hauptpersonen in diesem ganzen Stück: Amy und Patrick
Es könnte sich so einfach lesen lassen. Ich hatte allerdings so meine Probleme. Es liegt nicht an dem Roman ansich der ist erstklassig. Vielmehr ist es die Schriftart, die sehr klein gehalten ist und die langen Kapitel. Das hat mein Lesevergnügen etwas gemindert.
Herausragend fand ich die wenigen Kapitel die in Kursivschrift gehalten sind. Die lassen uns immer mal wieder innehalten, grübeln und machen es noch mehr spannend.
Der Roman ansich ist durchweg sehr spannend, voller psychologischer Abgründe und von einer Faszination gehalten, die wirklich unglaublich ist.
In die verschiedenen Personen konnte ich mich sofort reinversetzen.
Brady mochte ich besonders gern, er hatte einfach das gewisse Etwas als Ermittler, durchweg authentisch für mich. Teilweise hat er aber zu naiv gehandelt. Da hätte ich vielleicht etwas mehr erwartet. Aber ich denke, nur so konnte alles an seinen richtigen Platz finden.
Überwiegend erfahren wir alles aus der Sicht von Brady, aber auch  verschiedene andere Personen schildern uns ihre Sichtweise, was das ganze noch interessanter erscheinen lässt. Da wir es so aus verschiedenen Perspektiven betrachten können.
Die Täterwahl war sehr intelligent und perfide gestaltet. Und wirklich sehr gut durchstrukturiert, das da für den Leser kein durchkommen ist. Einfach genial.
Dieser Roman vereint die ganze Palette die einen guten Roman ausmacht: Emotionen, Wut und das nicht Vorhersehbare.
Bei diesem Roman tappt man bis zuletzt im Dunkeln, und der Showdown ist extrem spannend gehalten. Und das Ende ist einfach nur wow.
Ich kann vor diesen beiden Autoren nur den Hut ziehen und glaube man wird noch viel von Ihnen hören und lesen.
Mit diesem gelungen Roman können sie sich durchaus mit den großen Autoren messen.
Einfach unschlagbar gut. 

Meine Meinung:
In letzter Zeit hab ich selten einen so herausragenden Roman gelesen. Einfach nur gut. Lediglich die Schiftart und die Kapitellänge ist das einzige Manko.
Lesevergnügen und Kopfkino pur. Die Umgebung Irlands hats sich direkt bildlich vor mir gestaltet. Einfach nur schön.
Ein unvorhersehbarer Krimi dem ich nur jedem empfehlen kann.
Aber auch nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, denn teilweise wird es heftig und ich musste schlucken.
Vielen Dank das ich dieses tolle Buch lesen konnte, es war mir ein Genuss.

Mehr Infos auf der Homepage der beiden Autoren : klick



1 Kommentar:

  1. Ich stimme Susanne voll und ganz zu. Mich hat das Buch auch nicht mehr losgelassen...

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