Donnerstag, 21. August 2014

Rezension: Ingrid Schmitz - Liebeskiller: Mia Magaloff ermittelt























 Quelle: amazon

Ein leichter Kriminalroman der herzerfrischend anders ist . Er glänzt durch Witz und Charme

Seitenanzahl: 256
Verlag:  Leda-Verlag; Auflage: 1., Auflage (8. Mai 2014)
ISBN-10: 393678356X
ISBN-13: 978-3936783568 


Über die Autorin: 
Ingrid Schmitz wurde 1955 in Düsseldorf geboren, arbeitete dort als Speditionskauffrau bei einer kanadischen Reederei und im sowjetischen Außenhandel.Seit 2000 ist sie hauptberufliche Autorin. Begonnen hat sie mit Krimikurzgeschichten, von denen bisher an die fünfzig veröffentlicht wurden. Zwischendurch folgten Herausgaben (kulinarischer) Kriminalanthologien. Die 15. Anthologie "Tortillas, Tapas und Toxine" - eine kriminell-kulinarische Reise nach Spanien - erschien im Mai 2014.
Ingrid Schmitz ist dem Krimischreiben verfallen und machte bisher nur einen ... Abstecher ... in ein anderes Genre. Sie schrieb die Biographie "Currywurst & Dolce Vita" über die beiden VOX-Goodbye Deutschland Auswanderer Didi und Hasi - aber nur, weil deren Lebensgeschichte spannend wie ein Krimi ist.
2006 begann sie mit dem Romanschreiben und erfand die niederrheinische Privatermittlerin Mia Magaloff. Sie ist Künstlerin und Trödelmarkthändlerin und gerät durch ihre Neugier und ihr Helfersyndrom immer wieder an neue Fälle.
LIEBESKILLER ist der vierte Kriminalroman. Darin geht es um Love Scammer, Liebesbetrüger im Internet.Auch im eBook-Bereich findet man ihre Kriminalgeschichten. Seit 2012 veröffentlicht Droemer Knaur/neobooks die Kurzgeschichtenreihe "Ingrid Schmitz - Mörderisch liebe Grüße". In jedem eBook stecken drei Kurzkrimis. Bisher sind 5 Bände erschienen: "Nicht nur Wein muss atmen", "Die Grabrede", "Abwrackprämie", "Ein Schritt in die Ewigkeit" und "Um Schlips und Kragen".
Ingrid Schmitz ist Mitglied bei "Mörderische Schwestern", "Syndikat" und "International Association of Crimewriters".
Auf facebook findet man sie unter "Krimiautorin Ingrid Schmitz", bei Twitter unter: "Krimischmitz" und Google+ unter "Ingrid Schmitz"

Klappentext:
Vorsicht, Liebesbetrüger!
Mia Magaloff ermittelt
in eigener Sache.
Auf der Traumpartner-Seite
im Internet sucht sie nach einem Mann, der wirklich zu ihr passt.
Treu, witzig und weltoffen
soll er sein – wie Leo von Stein.
Vor dem ersten Treffen erhält Mia eine Warnung: In diesem Forum sollen sich auch Romance-Scammer herumtreiben. Diese Liebesbetrüger schwören ewige Liebe,
doch sie treiben ihre Opfer in den finanziellen Ruin.
Manchmal sogar in den Tod.


Aufbau und Handlung:
Dieser Kriminalroman ist mal etwas anders als gewohnt.
Leichte Krimikost, die überzeugt.
Ein doch immer wieder aktuelles Thema, das uns hier aufgezeigt wird.
Gegen das man letztendlich nicht viel tun kann.
Hier handelt es sich um eine Reihe der Hobbydedektivin Mia Magaloff.
Das ist der 4. Fall
Mia ist herzerfrischend anders und mitten aus dem Leben gegriffen, ebenso wie alle anderen Personen.
Es lässt sich leicht lesen, Spannung ist durchaus die ganze Zeit vorhanden. Wenn auch nicht immer spürbar.
Schade, daß man von Anfang an wusste, wer der Täter war.
Das hat dem Ganzen ein bisschen den Reiz genommen.
Aber man kommt dennoch auf seine Kosten.
Ich musste mir desöfteren doch schonmal ein Grinsen verkneifen.
Und das war letztendlich ein Grund mit, warum mir das Buch gefallen hat.
Leider kamen hier auch Personen vor, die mich überhaupt nicht überzeugen konnten. Sie waren mir nicht authentisch genug.
Überwiegend wurde aus der Sicht von Mia erzählt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und da es eine eher kurze Lektüre ist.
War man auch schnell durch.
Fazit: Eine durchaus spannende und humorvolle Lektüre für einen gemütlichen Abend.

Meine Meinung:
Das Thema ansich ist nichts neues. Hat man immer wieder mal. Aber die Geschichte hat mir gut gefallen.
Sie wurde mit Spannung, Witz und Charme sehr gut rübergebracht.
Mia ist total sympathisch, man muss sie einfach mögen.
Was mir weniger gefallen hat. Einige Personen haben mich einfach nicht überzeugt und leider wusste man von Anfang an, worauf es hinaus läuft.
Trotzdem empfehle ich diesen Kriminalroman weiter. Weil er einfach herzerfrischend anders ist und zu einem gemütlichen Leseabend einlädt.
Und letztendlich geht es um folgendes: Hat mich der Roman gut unterhalten?
Ja, das hat er.

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