Samstag, 5. Juli 2014

Rezension: Chris Carter - Totenkünstler






















Quelle: amazon und Was liest Du?


 Ein interessanter Fall für Hunter und Garcia, den man nicht verpassen sollte

Seitenanzahl: 448
Verlag: Ullstein Taschenbuch (8.März 2013)
Originaltitel: The Death Sculptor
ISBN - 10: 3548285392
ISBN - 13:  978-3548285399

Inhalt: 
Der 50jährige   Staatsanwalt Derek Nicholson lag bereits im Sterben, als er auf bestialische Art und Weise umgebracht wird.
Er wurde zu Tode gefoltert.
Der Täter arrangiert die Körperteile des Opfers zu einer makabren Skulptur.
Die Detectives stehen vor einem Rätsel.
Wenig später taucht die nächste Leiche auf.
Hunter und Garcia stoßen an ihre Grenzen.
Jetzt ist Hunters ganzes Können gefragt.
Wird er dem Täter rechtzeitig auf die Spur kommen?

Aufbau und Handlung:
Absichtlich hab ich diesmal meine eigene Inhaltsangabe verfasst. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich den Klappentext irreführend fand. Er war meines Erachtens nicht ganz richtig dargestellt. Man hätte den Fall besser umschreiben können, ohne zuviel zu verraten.
Der Titel des Buches ist hier wieder sehr gut gewählt, da es dem Inhalt des Buches entspricht.
Für den 4. Fall hat sich Chris Carter, wieder etwas ganz besonderes einfallen lassen.
Hier verbindet der Täter Kunst und Mythologie.
Scheinbar ist es ein Täter, der alles kann und keine Spuren hinterlässt.
Es beginnt sehr spannend, jedoch zur Mitte hin schwächelt es in meinen Augen etwas.
Nimmt jedoch im letzten Drittel wieder gehörig an Fahrt auf und liefert uns ein spannendes Finale.
Besonders die verschiedenen Sichtweisen der einzelnen Protagonisten gefallen mir sehr gut.
So erfährt man mehr als man denkt.
Man ermittelt selbst ohne es bewusst wahrzunehmen.
Wie man es von Chris Carter kennt, gibt er hier auch nur wenig über das Privatleben der Ermittler preis.

Meine Meinung:
Der 4.Fall für Hunter und Garcia ist wieder etwas ganz Besonderes.
Besonders grausam.
Robert Hunter stösst hier an seine Grenzen, da der Täter besonders intelligent zu sein scheint.
Kunstvoll, genial, ohne Spuren zu hinterlassen.
Ich war zuerst ziemlich enttäuscht, da alles so einfach schien.
Aber Chris Carter hat mich positiv überascht, mit der Wende, die er der Geschichte verpasst hat.
Und auch hier kam ich nicht auf den Täter.
Rückblickend fällt mir jedoch ein Kritikpunkt auf, da wurde wohl nicht so genau darauf geachtet. Der Leser hatte durch eine Szene (mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern) eine genaue Vorstellung des Täters.
Und man konnte so auch nicht mehr davon abweichen.
Im Klartext: Der Autor hat uns in eine Richtung geschoben.
Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten. Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen und kann es nur weiterempfehlen.



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