Montag, 7. Juli 2014

Rezension: Chris Carter - Der Totschläger




















Quelle: amazon und Was liest Du?

Seitenanzahl: 464
Verlag: Ullstein Taschenbuch (16. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: One by One
ISBN-10:  3548285767
ISBN-13:  978-3548285764

Ein Meisterwerk, er lässt uns das Grauen spüren.

Klappentext:
 Er sagt, du hast keine Wahl.
Er sagt, du kannst nur zusehen.
Es liegt nicht in deiner Macht, seine Taten zu verhindern.
Aber es gibt immer Wege.
Und du wirst jeden einzelnen gehen.
Bis du ihn gefunden hast.

Aufbau und Handlung:
Hunter und Garcia haben es diesmal mit einem eiskalten Killer zutun.
Der Täter wendet sich an Robert Hunter.
Doch diesmal finden sie nicht einfach nur die Leichen.
Nein, der Täter lässt sie beim Töten via Internet per Livestream zuschauen und die Zuschauer dürfen zwischen zwei Todesarten wählen.
Die  Detectives sind völlig hilflos und müssen tatenlos zusehen.
Nun gilt es für Hunter die Identität des Täters und den Grund herauszufinden.
Und welche Rolle spielt Hunter bei diesem Spiel?
Es beginnt sofort sehr spannend und bleibt so bis zum Ende.
Man kann nicht aufhören zu lesen, bevor man das Rätsel nicht gelöst hat.
Chris Carter versteht es hervorragend auch diesmal die Identität des Täters im dunkeln zu lassen.
Die Detectives bekommen noch mehr Tiefe als sonst. Uns wird gezeigt, daß es auch nur Menschen sind. Sie sind verletzlich wie alle anderen auch.
Und eins macht uns dieses Buch auch klar.
Wie unsere Gesellschaft ist und das regt zum nachdenken an, es erschüttert uns zutiefst.
Es scheint als wird Chris Carter mit jedem Band grausamer und perfider.
Hier ist es ihm auch wieder exzellent gelungen, daß sich uns die Nackenhaare aufstellen und wir das Grauen spüren können.

Meine Meinung:
Mit diesem Buch hat Chris Carter ein Meisterwerk geschaffen.
Keinen  Fall empfand ich so erschütternd, perfide und psychologisch gut durchdacht wie diesen.
Positiv empfand ich auch, daß hier die Detectives mehr an Tiefe gewinnen. Wie sonst auch erfährt man hier nicht viel mehr aus ihrem Privatleben, aber es wird persönlicher.
Bei keinem Fall hab ich mehr mitgefiebert  und mitgelitten als in diesem.
Es ist eins seiner besten Werke.
Fazit: grausam, gnadenlos, ein Bestseller.



 


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