Donnerstag, 8. Mai 2014

Rezension: Jonas Winner - Der Architekt














 Autor: Jonas Winner
Titel: Der Architekt
Seitenanzahl: 384 Seiten
Verlag:  Knaur
Erscheinungstermin: 1.Oktober 2012
ISBN - 10: 3426512750
ISBN - 13: 978-3426512753

Inhalt:
  Ein aufsehenerregender Mordfall, eine Mediensensation: Der Berliner Stararchitekt Julian Götz ist angeklagt, seine Frau und seine beiden kleinen Töchter bestialisch ermordet zu haben. Nachts, im Schlaf. Alle Indizien deuten auf ihn als Täter, doch er beschafft sich ein Alibi. Der junge Drehbuchautor und Journalist Ben Lindenberger wittert seine Chance, mit einem spektakulären Buch über den Fall zu Bestseller-Ruhm zu gelangen, und stellt Nachforschungen an. Doch bald schon ist er nicht mehr Herr des Geschehens und gerät in einen Sog aus Machtgier, Intrigen, dunklen Geheimnissen und Begierden.


Aufbau und Handlung:
Im Zentrum steht der Prozess , dem Julian Götz gemacht wird.
Glaubt man.
Aber das ist eigentlich nur eine Nebenrolle des ganzen.
Die Geschichte ist viel komplexer als man anfangs annimmt.
Dieser Roman befasst sich mit Begierden, Besessenheit und Machtspielen.
Das Buch ist in 2 Teile unterteilt.
Dieses Buch bestich durch Verwirrungen, der Leser fragt sich wahrscheinlich im ganzen Buch, um was es eigentlich geht.
Es wird teilweise zu verworren beschrieben.
Es ist zwar spannend, aber auch ziemlich holprig.
Die Idee ist nicht schlecht, wenn auch nicht realistisch.
Die Umsetzung nicht wirklich gut.
Dennoch übt das Buch einen Sog auf den Leser aus, weil man unbedingt ergründen möchte, worum es hier eigentlich geht. Der Klappentext gibt den Inhalt des Buches, meiner Meinung nach überhaupt nicht wieder.
 Erzählt wird hauptsächlich aus Bens Sicht.
Und aus der Sicht von Maja.


Meine Meinung:
Ich betrachte das Buch etwas zwiegespalten.
Einerseits find ich die Idee gut, aber andererseits ist es meiner Meinung nach schlecht umgesetzt.
Es geht hier um Machtspielchen und dunkle Begierden.
Letztendlich bin ich nicht wirklich schlau aus dem Buch gewesen.
Mir war alles zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
Ich hatte mir etwas anderes unter dem Klappentext vorgestellt.
Mit Realität hat dieses Buch nichts zutun, darüber sollte man sich von Anfang an im klaren sein.
Darauf hat der Autor auch gleich auf der ersten Seite hingewiesen.
Dennoch würde ich es nicht weiterempfehlen.
Der Schreibstil hätte meiner Meinung nach flüssiger sein können.
Alles in allem würde ich hier 3 von 5 Sternen vergeben.
Ein Buch das man schnell wieder vergisst.
Mir haben zum Ende hin noch einige Erklärungen gefehlt.

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