Donnerstag, 3. April 2014

Rezension: Brigitte Pons - Celeste bedeutet himmelblau

Als im kleinen Örtchen Vielbrunn im Odenwald ein Bauer tot auf einem Feld gefunden wird, geht die Polizei zunächst von einem Unfall aus. Doch der junge Polizist Frank Liebknecht entdeckt sehr schnell Ungereimtheiten. Weil ihm niemand glauben will, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln - und gerät schon bald in einen Mahlstrom aus Verrat, Mord und fanatischer Verblendung ...

Aufbau und Handlung : Ein Mord erschüttert das Örtchen Vielbrunn, Polizist Frank Liebknecht ermittelt auf eigene Faust und was er da zutage bringt, ist unglaublich. Er begibt sich in fanatische Kreise und sticht in ein Wespennest. Er muss tief eintauchen, denn alles hat in der Vergangenheit begonnen und reicht bis in die Gegenwart. Wird Frank das Rätsel lösen können?

Frank ist ein etwas unkonventioneller Polizist, er schielt, liebt Musik und seine Locken. Aber er ist durchweg sympathisch, mir war es ehrlich gesagt zuviel Frank in diesem Buch und etwas zu wenig vom Mordfall.

Man hätte auch die ortsansässige Polizei mehr einbeziehen können, die anderen wirkten nur wie im Schatten. Ich hoffe das wird im nächsten Fall anders. Man konnte kein Gefühl für die restlichen Polizisten entwickeln.

Der Anfang war spannend gestaltet, man wusste jedoch nicht wo das alles hinführen sollte, wenn man auch in einigen Abschnitten schon ein Gefühl und eine Ahnung dafür bekam. In der Mitte flachte es merklich ab. Zum Ende hin wurde es wieder sehr spannend, allerdings wurde mir im letzten drittel zuviel reingepackt, es ging einfach Knall auf Fall. Wirkte auf mich etwas überhastet. Man hätte es besser dosierter auf das ganze Buch verteilen sollen. Mit Überraschungen wurde auch aufgewartet, auch wenn es für mich keine waren, so kann es anderen Lesern da ganz anders ergehen.

Die Sichtweise der Protagonisten wechselt immer wieder, zu 80% betrachten wir alles aus Franks Blickwinkel


 Meine Meinung: Ein solider Krimireiheneinstieg um den Ermittler Frank Liebknecht. Hat mir recht gut gefallen, aber wie gesagt, ich hätte gern weniger Frank, dafür mehr Fall und Teamarbeit.
Ansonsten durchaus eine Leseempfehlung wert, ich werd auf jeden Fall, dranbleiben und bin gespannt, wie sich alles entwickeln wird.

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