Freitag, 11. April 2014

Rezension: Barbara Claypole White - Der wilde Garten

Autor: Barbara Claypole White
Titel: Der wilde Garten
Seitenanzahl: 496
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erscheinungstermin: 11.04.2014
Sprache: deutsch
Originaltitel: The Unfinished Garden
ISBN - 10: 3548286259
ISBN - 13:  978-3548286259
Preis: 9,99€

Inhalt:
Die Liebe ist so unberechenbar wie ein wilder Garten
Seit die junge Landschaftsgärtnerin Tilly ihren Mann auf tragische Weise verlor, lebt sie sehr zurückgezogen. Bis James vor ihrer Tür steht. Er leidet an einer Zwangsneurose. Mit Gärtnerei will er sie überwinden, und ausgerechnet die bezaubernd-chaotische Tilly soll ihm dabei helfen. Tilly ist wenig begeistert. Sie hat genug eigene Probleme, und ein ordnungsliebender Amerikaner ist das Letzte, was sie in ihrem Garten gebrauchen kann. Doch James bleibt hartnäckig, und plötzlich werden beide zwischen Rosen und Lavendel von der Liebe überrascht.

Aufbau und Handlung:  Erzählt wird wie Tilly James kennelernt, nachdem sie ihren Mann verloren hat, verschwendet sie daran natürlich überhaupt keinen Gedanken. Da sie an dessen Tod noch immer zu knabbern hat.
James jedoch hat ohne es zu wissen, sich gleich in Tilly verliebt und auch sie verschwendet immer mehr Gedanken an ihn.
Doch die beiden sind gegensätzlicher wie sie nicht sein können.
Tilly wühlt täglich im Dreck und James leidet unter einer Schmutz -Phobie.
Dann muss Tilly nach England ihre Mutter unterstützen , sie trifft dort ihre Jugendliebe wieder und James folgt ihr wenig später hinterher.
Doch die beiden fühlen sich immer mehr zueinander hingezogen.
Zwischendurch gilt es aber noch einige Hindernisse zu überwinden.
Erzählt wird aus der Sicht von Tilly und James, was sehr erfrischend ist, da man so beide Sichtweisen erfährt.

Meine Meinung:  Ich bin ja sonst eher Krimi und Thrillerleser. Eine Liebesgeschichte war für mich mal ganz erfrischend, man fühlt sich den beiden sofort nah. Ich muss gestehen, mich hat James sogar mehr in den Bann gezogen, ich konnt ihn sogar direkt vor mir sehen.
Den Schreibstil empfand ich einerseits als gut flüssig, aber andererseits streckenweise etwas langatmig.
Dennoch hat die Autorin ein gutes Gespür dafür , wie sie die Leser in den Bann schlagen kann und das ist ihr mit diesem Werk absolut gelungen.
Für mich hatte es etwas spritziges und erfrischendes.

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