Dienstag, 18. März 2014

Rezension: Susanne Kliem - Die Beschützerin

Janne führt ein glückliches und erfolgreiches Leben.
Doch plötzlich ändert sich alles.
Sie wird gemobbt, ihr Freund wendet sich von ihr ab.
Plötzlich läuft alles schief.
Sie gerät in die Fänge einer psychopathischen Person, die es auf Janne und ihr Leben abgesehen hat.

Erzählt wird zu 90% aus der Sicht von Janne, aber auch andere Protagonisten, geben uns Einblick in ihre Gedankenwelt.

Meine Meinung: Ein subtil gewebter Psychothiller, der uns klar macht, wie leicht es ist manipuliert und zerstört zu werden. Und wie wir in dessen Verlauf immer mehr an Stärke gewinnen und zu Dingen fähig sind, die wir uns niemals erträumen würden.
Die Autorin baut die Spannung gezielt und ganz subtil auf.
Sie nimmt immer mehr an Fahrt auf um den Leser dann an einen Punkt zu bringen, wo er nicht mehr weiss, was er eigentlich glauben soll.
Denn sie zerstreut die Hinweise so in alle Richtungen.
Was mir sehr gut gefallen hat und das ganze noch spannender macht.
Am Ende lief alles aufs große Finale zusammen und besser hätte man den Schluss nicht machen können.
Fragen wurden beantwortet und es wurden auch wieder neue Fragen aufgeworfen.
Für mich ein absolut genialer Psychothriller, der keine Wünsche offenlässt.
Janne war mir sofort sympathisch und ich befand mich mittendrin in ihrer Welt.
Ich war glücklich, verzwifelt und auch am Ende meiner Kräfte.
Ein Psychothriller der mir enorm unter die Haut gegangen ist.
Der flüssige Schreibstil macht es noch leichter das Buch in einem Rutsch durchzulesen, ich hab keine 24 Stunden dafür gebraucht.
Die Thematik ist sicher nicht neu, aber sie wurde so gekonnt in Szene gesetzt und ausgearbeitet, daß dieses Buch schon jetzt zu meinen Lieblingsbüchern zählt.

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