Dienstag, 11. März 2014

Rezension: Schlaf nicht ein von Michelle Harrison

Mein Dank hierfür gilt an das Team von Büchereule und an den Loewe Verlag, da ich dieses Buch in einer Leserunde lesen durfte, vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Du siehst nachts die Geister von Toten.
Du bist ihnen hilflos ausgeliefert.
Und einer der Toten will deine große Liebe für sich.
Du musst etwas tun und du bist ganz allein.
Seit Monaten versucht Elliot, sich mit allen Mitteln wachzuhalten. Denn nachdem er bei einem Unfall für einige Minuten klinisch tot war, passieren schaurige Dinge mit ihm, während er schläft: Er kann sich nicht rühren, spürt Schatten, die sich um ihn herum bewegen, oder er wandelt durchs Haus, während sein Körper schlafend im Bett liegt. Als er sich in Ophelia verliebt, wird es noch unheimlicher: Offenbar versucht ein Toter, Besitz von Elliots Körper zu ergreifen

 Elliott Drake wird von einem Auto angefahren und erlebt einen Nahtoderfahrung. Das verändert sein ganzes Leben. Davor war er ein lebenslustiger Jugendlicher. Nach dem Unfall ist er still, ernst, traut sich nicht zu schlafen, denn im Schlaf suchen ihn Geister heim....

Fazit:Hm ein unterhaltsamer Roman, wenn man denn auf Geistergeschichten abfährt. Das ganze wird mit einer Liebesgeschichte verbunden. Die Geschichte kommt nur schleppend in Gang. Ab der Hälfte nimmt es dann an Fahrt auf und es wird spannend. Hin und wieder wurden auch einige überraschende Wendungen eingearbeitet, was mir recht gut gefallen hat. Der aufgeführte Klappentext hat meiner Meinung nach mit der Geschichte im Buch nicht wirklich viel gemeinsam. Man wartet eigentlich ständig auf die Szene die im Klappentext angegeben wird, nur um dann feststellen zu müssen, das, daß ganze nur eine untergeordnete Rolle im Buch spielt. Ich persönlich hab etwas anderes von diesem Buch erwartet.

Dadurch das, daß Buch leicht und flüssig geschrieben ist und die Kapitel relativ kurz sind, lässt es sich leicht und locker lesen.
Es hat nicht viel mit der Realität zutun und ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich glaubwürdig.
In Elliott und Ophelia konnte ich mich gut reinversetzen, sie wurden sehr menschlich rübergebracht, der Rest ging nur so an mir vorüber.
Es ist kein Buch was mir im Gedächtnis bleiben wird und man muss es auch nicht unbedingt gelesen haben.
Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch und wurde aus der Sicht von Elliott geschildert. Mir hätte es vielleicht mehr gefallen, wenn man die Sichtweise einer anderen Person noch miteingearbeitet hätt.

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