Sonntag, 16. März 2014

Rezension: Josephine Pennicott - Sturmtöchter

Eine unheilvolle Lüge. Eine große Liebe. Ein ungeklärter Todesfall.
Australien, 1945: Als die junge Ginger beginnt, für den Maler Rupert Partridge als Aktmodell zu arbeiten, ändert sich ihr Leben schlagartig. Im Herrenhaus des Künstlers wird sie zu seiner großen Inspiration. Doch dann wird Ruperts Tochter tot in den Wäldern gefunden. Alle verurteilen den Maler als Mörder. Gingers Leben als bewunderte Muse ist vorbei. Jahrzehnte später will Ruperts Enkelin Elizabeth herausfinden, was damals wirklich geschah. Sie reist zu dem vernachlässigten Haus ihres Großvaters, um mehr über die faszinierende alte Frau zu erfahren. Doch Ginger ist abweisend. Fragen zur Familiengeschichte weicht sie aus. Elizabeth ist entschlossen, Gingers Vertrauen zu gewinnen. Als sie erkennt, was sie beide verbindet, ist es fast schon zu spät.

Das ist die Geschichte um Currawong Manor und seine geheimnisumwitternde Geschichte. Ein Drama das sich hinter den Kulissen abspielt, und im Zentrum all dessen befindet sich Ginger Jarvis, eine der Flower Girls die Rupert Partridge in den 40er Jahren Aktmodell gestanden haben.
Es ist einerseits eine Familiengeschichte die ein Geheimnis birgt, aber andererseits die Lebensgeschichte einer Frau die viel erlebt und mitgemacht hat. Elizabeth geht in der heutigen Zeit allen auf dem Grund und lernt dabei ihre wahre Liebe kennen.

Meine Meinung: Ich liebe eigentlich solche Geschichten, diese hat mich auch verzaubert, Ginger hat mich verzaubert. Eine atemberaubende Frau wie sie dargestellt wurde, ich kann sie direkt vor mir sehen, alle anderen Personen konnten bei mir dagegen leider nichts auslösen.  Das Anwesen wurde absolut atemberaubend und malerisch dargestellt, wie verwunschen. Einfach traumhaft. Es hat mich fasziniert, dieses Geheimnis um Currawong Manor zu entschlüsseln, allerdings war ich dann doch etwas enttäuscht, ich hatte mehr erwartet.

Aber jeder hat da so seine eigene Ansicht, Die Kapitel waren relativ kurz so das es sich gut lesen liess. Die Sprünge von Gegenwart und dann die Vergangenheit, haben mich mitunter etwas verwirrt. Aber im ganzen Paket liess es sich gut lesen. Ich fand es trotzdem etwas hölzern, man hätte es noch menschlicher darstellen  können. Allerdings ist mir nicht ganz klar, warum der Titel so heisst. Ich hätte ihn anders genannt.
Das Cover des Buches hat ,mich sofort angesprochen, es spiegelt das wieder was im Buch vorkommt.

1 Kommentar:

  1. Hi,
    der Titel ist mal wieder ein typisches Produkt deutscher Verlage. Der Originaltitel ist besser.
    lg Florenca
    http://geliebtes-buch.blogspot.com

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