Sonntag, 16. März 2014

Rezension: Jens Östergaard - Bis ans Ende ihrer Tage

Mein Dank geht an Lovelybooks und den Egmont Lyx Verlag, das ich dieses Buch in einer Leserunde lesen durfte.

In Kopenhagen wird ein sechzehnjähriges Mädchen gefunden, das schwer misshandelt wurde, aber seinem Peiniger entfliehen konnte. Kommissar Thomas Nyland beginnt mit den Nachforschungen. Was er dabei findet, bringt ihn auf die Spur eines wahnsinnigen Mörders, der sich für eine Gestalt aus einer alten slawischen Heldensage hält.

Ablauf und Handlung: Zuerst haben wir den Fall des 16jährigen Mädchens das misshandelt wurde, fliehen konnte um später wieder vom selben Täter entführt zu werden.
Parallel dazu wird ein Wissenschaftler getötet.
Die Tochter und Komissar Nyland ermitteln gemeinsam. Und kommen schrecklichem auf die Spur.
Die Sichtweise der Protagonisten ändert sich immer wieder.
Die Kapitel sind recht kurz und flüssig geschrieben. So das man eigentlich recht gut vorankommt.
Die Spannung wird Anfangs recht gut aufgebaut, allerdings flacht es in der Mitte ziemlich ab. Zum Ende hin wird es zwar wieder recht spannend, jedoch gehen Auflösung und Schluss zu schnell ineinander über.
Die Geschichte ist überwiegend recht undurchsichtig, was dem ganzen nochmal Pluspunkte verleiht.

Meine Meinung: Die Geschichte ist von der Grundidee nicht schlecht, Eine Sage mit einer Mordserie zu verbinden.
Jedoch können die Einzelheiten der Sage wohl manchen Leser ziemlich schnell langweilen.
Die kurzen Kapitel und die recht gute flüssige Schreibweise haben mir gefallen.
Das Konzept des Täters hat mir auch gefallen.
Die beiden Protagonisten Natalya und Nyland sind vom Prinzip her, sympathisch und glaubwürdig. Jedoch konnte ich nicht zu Ihnen durchdringen. Mir war das ganze etwas zu plastisch.
Den Schluss hätte man noch besser ausbauen können, das hätte die Spannung noch einen Tick mehr gesteigert.
Leider konnte ich mich nicht in diesem Buch wiederfinden, mir ging es nicht nah genug, Ich konnte einfach keine Beziehung zu dem Buch aufbauen.
Mein Fazit dazu: Das Buch zu lesen ist ganz nett, aber im Gedächtnis wird es mir nicht bleiben.
Ein eher durchschnittliches Buch, das es nicht geschafft hat, Emotionen in mir auszulösen.
Schade.

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