Montag, 10. März 2014

Rezension: Im Tal des Fuchses von Charlotte Link

Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken, bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …

Fazit: Worum es sich um den Titel des Buches handelt wird einem relativ schnell klar. Die Handlungsstränge und deren Verlauf waren leicht zu verstehen und nachzuvollziehen. Hin und wieder wurde man in die Irre geführt, den Verlauf, den ich mir gewünscht hätte, traf dann leider nicht ein. Im Prinzip teilt sich das Buch in 2 Handlungsstränge auf, der eine war klar vorhersehbar und der der andere nicht. durch die Wirrungen, in deren Verlauf man immer wieder auf eine falsche Spur geführt wurde, erzeugte Spannung , die den Leser in Atem hielt. Man mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Letztendlich aber kann ich nicht sagen , ob es mir gefallen hat oder nicht, ist irgendwas dazwischen. Es handelt sich auch hier nicht wirklich um einem Thriller, wie der Klappentext vermuten lässt. Sondern es spielt sich alles eher auf der psychologischen Ebene ab. Die Personen waren sehr "real", ich konnte mich sehr gut in die Geschichte reinfühlen. Aber als einheschworener Stammleser von der Autorin, bin ich eher enttäuscht von diesem Buch. Man hätte mehr aus der Geschichte rausholen können. Sie hat weitaus bessere Bücher geschrieben. Ich würde jetzt sagen, es war ein mittelmäßiges Buch. Ich hoffe ihr nächstes Buch wird wieder besser

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