Dienstag, 11. März 2014

Rezension: Drowning - Tödliches Element von Rachel Ward

Mein Dank hierfür gilt Vorablesen.de und dem Carlsen Verlag GmbH

Es war ein tragischer Unfall , sagt die Polizei. Er soll mit seinem Bruder Rob und dessen Freundin Neisha am See gewesen sein. Jetzt ist Rob tot, Neiha hat panische Angst und Carls Gedächtnis ist wie ausgelöscht. Alles ist ihm fremd . seine Mutter, sein zuhause, seine Sachen. Und obwohl jeder behauptet, dass die Brüder sich nahe gestanden haben: Carl empfindet keine Trauer. Dafür fühlt er sich zu Neisha hingezogen. Ist er ein gefühlskaltes Monster? Und wieso glaubt er, Robs Stimme zu hören, wenn der doch ertrunken ist?

Aufbau und Handlung: erzählt wird aus Carls Sichtweise. Sein Bruder ist ertrunken doch Carl kann sich an nichts erinnern. im Laufe der Zeit erinnert er sich an immer mehr Bruchstücke und immer wenn er nass wird, erscheint sein Bruder und bedroht ihn. Carl soll Neisha töten, Sonst tötet Rob sie beide. Wie ist es möglich das Carl seinen Bruder sieht und hört, er ist doch tot. Das Buch ist sehr verwirrend, die Erzählstränge sind ziemlich langatmig geschrieben. Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, muss man erstmal in sich gehen um zu verstehen um was es dabei eigentlich geht, welcher Sinn dahinter steckt, ich bin zudem Entschluss gekommen, das es Schuldgefühle sind die Carl quälen. Denn Tote können nicht plötzlich wieder auftauchen. Carl und Rob hatten nie eine einfache Beziehung zueinander, sie stritten eigentlich ständig, Rob musste immer zeigen, wer der stärkere ist, doch dann kam Neisha dazu und stand zwischen den beiden. Carl liebt sie , aber Rob betrachtet sie als sein Eigentum.

Meine Meinung: Aufgrund des langatmigen Verlaufs und dem teilweise verwirrenden Ablauf, kann ich nicht sagen ob es mir gefallen hat. Ich hab sowas bisher noch nie gelesen. Ich konnte mich auch nicht so richtig in die Menschen reinversetzen, einfach nicht menschlich genug. Es ist schlichtweg einfach nicht mein Fall.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen