Sonntag, 9. März 2014

Rezension: Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch

Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen …
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel- Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier …
Ein Serienmörder in Berlin – und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!

eine gelungener Serienauftakt, der mein Interesse geweckt hat. Wobei ich anfangs Probleme damit hatte zwischen den Zeitsprüngen von Tassilo und dem Putzteufelmörder (oder Erzengel Raphael). Aber nach einiger Zeit kam ich dahinter warum das so ist, Tassilo und Kern spielen ein wichtige Rolle in dieser Reihe so wie mir scheint. Hin und wieder kam mir dieses Buch ziemlich an den Haaren herbeigezogen vor. Ich verstehe ja oft auch die Täter, aber Erzengel Raphael war nicht zu verstehen und seine Mutter schonmal gar nicht. Julius Kern als Ermittler hat mir sehr gut gefallen, er hat einen wahnsinnig guten Riecher und er liegt eine gewisse Besessenheit an den Tag, die mir sehr gut gefällt. Ich konnte mich auch sehr gut in diesem Bucvh wiederfinden, was ich als unglaublich wichtig finde. Ein Krimi ist nur dann gut, wenn man ihn spüren und erleben kann. Und das war hier eindeutig der Fall.
Der Autor flicht, hier auch gut seine eigene berufliche Laufbahn ein. Ich empfand dieses Buch auch als nicht besonders brutal, so dass es für jeden gut lesbar ist.
Die Figuren waren gut durchdacht, die Fäden wurden langsam gewoben um zu einem schlüssigen Ergebnis zusammen zu fließen. Einzig, der Schmunzelfaktor hat mir etwas gefehlt.

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