Dienstag, 11. März 2014

Rezension: Die Frau, die nie fror von Elisabeth Elo

Mein Dank gilt Vorablesen und dem Ullstein Verlag

Meine Finger gleiten über das Buch und ich bin verzückt, es fühlt sich unglaublich an und hat einen zarten Glanzschimmer. Das Cover spricht mich an, es spiegelt genau das wieder, was sich im inneren des Buches befindet. Eine Frau, auf der Suche nach sich selbst.

Pirio Kasparov überlebt ein schweres Bootsunglück und schafft es 6 Stunden im eiskalten Wasser zu überleben. Ihr Freund Ned, hat leider nicht so viel Glück. Er rettet ihr jedoch damit das Leben. Die Navy will herausfinden was sie so besonders macht. Doch Pirio muss wissen, was bei dem Bootsunglück wirklich passiert ist, das hat oberste Prirorität. Sie muss es rausfinden für Noah - ihr Patenkind und Neds Sohn.
Noah ist der einzige Mensch auf der Welt, der ihr etwas bedeutet.
Mit Noah´s Mutter Thomasina ist Pirio seit Ewigkeiten befreundet, was ansich kaum zu verstehen ist, denn die beiden sind wie Feuer und Wasser.
Aber nun weiter zu Pirio und ihren Nachforschungen. Zusammen mit einem Journalist macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und führt dabei ungeheuerliches zutage.....
Aufbau und Handlung:: Es ist eine Ich-Erzählung, es wird ausschließlich aus Pirios Sicht erzählt.
Hierbei handelt es sich nicht um einen typischen Kriminalroman.
Es ist vielmehr die Geschichte von Pirio und ihrem Leben, auf der Suche nach sich selbst.
Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist eher ungewöhnlich. Kein typischer Kriminalroman.
Er ist trocken, fesselnd und dennoch sehr ausführlich geschrieben. Auf mich hat er eine seltsame Faszination ausgeübt, ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich habe Pirio direkt vor mir gesehen, ich habe mitgelitten. Pirio ist einzigartig und das bringt die Autorin auch gut zum Ausdruck.
Auch wenn das Geschehen sehr vorhersehbar ist, stört es den Leser nicht, ich glaube sogar, daß ist von der Autorin so gewollt. Die Spannung ist nicht an einem Stück da, aber dennoch taucht sie immer wieder auf und macht dem Leser in aller Deutlichkeit bewusst , worauf es ankommt.
Es ist keine leichte Lektüre, ich musste immer mal wieder absetzen um mir klar zu machen, was ich gelesen habe und was es bedeutet.
Alles in allem ein sehr schönes Buch.

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