Sonntag, 9. März 2014

Rezension: "Der Prophet des Todes" von Vincent Kliesch

Inhalt: Der Mord eines jungen Ehepaares hält die Polizei in atem. Kurz danach wendet sich der Prophet an Julius Kern und Kern wird vom Fall abgezogen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Denn Julius muss Tassilo finden oder er verliert seine eigene Familie. Das gestaltet sich als schwierig, denn Tassilo hat eine neue Identität bekommen....

Fazit: Ein spannendes und gelungenes Finale,auch wenn ich fand, daß etwas viel in den Abschluss der Trilogie reingetan wurde. Wir werden immer wieder in Zeitsprüngen hin und hergeworfen. Mal sind wir bei Tassilo einige  Tage zuvor, dann wieder im hier und jetzt bei Julius Kern. Was jedoch diesen Teil von den anderen beiden unterscheidet, hier kannten wir bis zum Schluss nicht den Täter. Auch wenn ich anfangs einen Verdacht hatte, der sich als falsch erwies. Auf den wahren Täter wäre ich im Traum nicht gekommen. Da hat der Autor geschickt, die Spannung aufgebaut und die Fäden miteinander verknüpft. So das am Ende, alles perfekt zusammenlief. Ich muss ganz ehrlich gestehen, Tassilo mag ich inzwischen sehr gern, er war mir sogar sympathisch. Und ich war wirklich gespannt, wie Tassilo aus seiner eigenen Misere rausfand, aber wie er es gelöst hat, hat mich nicht überrascht. Das war eben Tassilo.
Alles in allem ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie um Julius Kern. Mit diesem Buch hat der Autor ein Meisterwerk abgegeben. Der Autor wird von Buch zu Buch besser. Der letzte Teil fiel auch etwas grausamer aus.

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