Montag, 10. März 2014

Rezension: Blackout-Morgen ist es zu spät

Ist Fortschritt ein Rückschritt? - Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr. Der Countdown läuft ...
An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.
Erschreckend realistisch, genau recherchiert, mitreißend erzählt.

Hab es jetzt endlich geschafft fertig zu lesen, war am Anfang auch nicht wirklich sicher, ob das was für mich ist, bin ja eher der Krimi und Thriller Typ. Die ersten 70 Seiten waren für mich mühsehlig, aber dann fing es an das mich das Buch mehr und mehr fesselte. Mir war kgar nicht klar, was alles hinter dem Thema "Stromausfall" steckt das wurde sehr anschaulich geschildert. Ich war förmlich mittendrin im Geschehen und hab mitgelitten und mitgefiebert. Sehr toll fand ich auch, obwohl es so viele Personen gab, wurden Manzano, Shannon und Angstström sehr authentisch und menschlich rübergebracht und fasziniert hat mich, das sogar noch eine Romanze miteingeflochten wurde, wirklich sehr erstaunlich was der Autor da zustande gebracht hat. Und auch erschreckend realistisch. Ich atme doch auch etwas auf wenn ich das Licht einschalte. Anderen Lesern dieses Buches wird es wahrscheinlich ähnlich wie mir ergehen. Dennoch fand ich das Buch mit 800 Seiten etwas zu lang. Etwas weniger hätte es denk ich auch getan. Dennoch sehr beachtlich dieses Werk. Den Schreibstil empfand ich auch als sehr locker und flüssig es ließ sich gut lesen, sobald man im Geschehen richtig drin war.

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